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Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Das letzte Auswärtsspiel der Saison steht am Mittwoch für den TBV Lemgo an. Um 19 Uhr geht es in der Swiss Life Hall gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Mit dabei sein werden über 200 TBV-Anhänger, die das Team von Florian Kehrmann im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen wollen.

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(Foto: HSG)

Erstmals seit einigen Spielzeiten bestreitet die HSG Wetzlar in dieser Saison das letzte Spiel nicht zu Hause. Deshalb findet bereits am morgigen Abend, am vorletzten Spieltag, die Verabschiedung verdienter Spieler statt, die den Klub nach Rundenende verlassen müssen.

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Bild: Foto-Lächler

Die Füchse Berlin holten sich einen 29:26 (12:15)-Sieg gegen GWD Minden. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Minden bis zur Pause auf drei Treffer ab. Im zweiten Durchgang drehten die Füchse ihren Rückstand vor allem dank der starken Leistung von Silvio Heinevetter und holten sich damit Rang vier in der Liga zurück.

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Foto: Verein

Der SC Magdeburg hat im letzten Heimspiel der Saison den Bergischen HC vor 6722 Zuschauern klar mit 41:29 besiegt. Am Tag an dem die Spieler Finn Lemke, Jacob Bagersted, Fabian van Olphen und Yves Grafenhorst ihr letztes Spiel für den SC Magdeburg absolvierten (Lemke leider verletzt), war riesige Stimmung in der Halle.

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Bild: VfL Gummersbach

Was für eine dramatische Schlussphase in der ausverkauften SCHWALBE arena. Nur die eingefleischten VfL-Fans hätten wohl daran geglaubt, dass ihre Spieler am heutigen Abend noch jubeln können. Zu clever und abgeklärt agierte der frisch gebackene EHF-Pokalsieger und zu fehlerhaft agierten die Gummersbacher zum Teil in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit.

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Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Die SG Flensburg-Handewitt schloss ihr letztes Auswärtsspiel der Saison 2017/18 erfolgreich ab. Sie siegte beim nun als Absteiger feststehenden HBW Balingen-Weilstetten mit 26:24 (17:13).

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Foto: Verein

Auch im letzten Heimspiel der Saison hielt die Serie der MT Melsungen. Vor 4.300 Zuschauern in der ausverkauften Rothenbach-Halle besiegten die Nordhessen den SC DHfK Leipzig mit 28:26 (17:15) und schraubten ihre Marke auf nun 19:1 Punkte aus den letzten zehn Partien.

Bis es so weit war bedurfte es allerdings einer großen kämpferischen Leistung gegen Gäste, die nicht nennenswert schwächer waren und das gesamte Spiel in mehr oder weniger gleichbleibendem Abstand hinterherhechelten. Garant für den Sieg waren Johan Sjöstrand (s. Foto) mit 20 gehaltenen Bällen sowie Philipp Müller und Johannes Sellin mit jeweils fünf Toren. Für Leipzig war Aivis Jurdzs sechsmal erfolgreich.
Zwei Linkshänder bestimmten den Auftakt der Partie, beide trugen das Trikot mit der Nummer fünf: Andreas Rojewski besorgte mit zwei Treffern bei einem Erfolg von Johannes Sellin die 2:1-Führung der Gäste, Michael Müllers Versuch landete krachend am Pfosten. Gespielt waren da noch keine drei Minuten, das Tempo also trotz der hohen Temperaturen von Beginn an sehr hoch. Bei dieser Angriffsfrequenz blieb es zunächst auch. Und so hatten nach der doppelten Spielzeit beim Stand von 3:3 auch beide Torhüter, Johan Sjöstrand und Jens Vortmann, bereits je zwei Paraden auf ihrem persönlichen Konto.

Als Torschütze stach neben Rojewski, wie schon in den vergangenen zwei Partien, Philipp Müller hervor. Ob mit Anlauf aus dem linken Rückraum, aus der Querbewegung fast von halbrechts oder spektakulär nach Kempa-Anspiel seines Bruders Michael – jeder Wurf war ein Volltreffer. Allein fünf Tore gingen auf sein Konto bis zum 9:7 durch Johannes Golla, nach dem Leipzigs Trainer Christian Prokop die erste Auszeit nahm (12.).
Weitere sechs Minuten später waren die Gäste nach Marvin Sommers Doppelschlag zum 10:10 zwar kurzzeitig wieder voll dabei, gaben diesen gewonnenen Boden aber schnell wieder ab. Weil Sjöstrand zweimal klasse reagierte und Philipp Müller nun auch als Passgeber auf Marino Maric zu dessen 12:10 glänzte. Dann allerdings kurz nach Maric‘ nächstem Streich für zwei Minuten vom Feld musste. Christoph Steinert nutzte das mit zwei Siebenmetern zur Resultatsverbesserung, doch auch in Unterzahl war der Kroate erfolgreich: 14:12 (25.). Der Abstand blieb also konstant, und das bis hinein in die Halbzeitpause.

Rojewski hatte per Strafwurf die erste Möglichkeit zur Verkürzung nach der Pause, visierte aber nur den Pfosten an. Die zweite Gelegenheit des komplett freien Marvin Sommer vereitelte Sjöstrand bravourös. Dennoch blieb Leipzig am Zuge, weil der eingewechselte Milos Putera im Tor dem Schweden in nichts nachstand. So gelang Sommer der erste Treffer des zweiten Durchgangs erst nach fünf Minuten, gekontert sofort durch den ebenfalls frisch hineingekommenen Jeffrey Boomhouwer (18:16, 35.).
Die Tore mussten in der zweiten Hälfte allgemein viel härter erarbeitet werden als das noch vor dem Seitenwechsel der Fall war. Beide Abwehrreihen griffen wesentlich beherzter zu, blieben dabei aber dennoch weitestgehend im fairen Rahmen. Auch ein Verdienst der Unparteiischen Michael Kilp und Christoph Maier, die trotz angenehmer Zurückhaltung konsequent bei ihrer Linie blieben und aufkommende Unruhe sofort unterbanden. Dass ihr Job alles andere als leicht war, dokumentierte der Zwischenstand von 19:18 nach mehr als einer dreiviertel Stunde. Seit Wiederanpfiff waren tatsächlich erst fünf Treffer gefallen.

Erst in der 48. Minute durften die Zuschauer wieder jubeln, ohne dass der Beifall dem überragenden Sjöstrand gegolten hätte. Jeffrey Boomhouwer machte das 20:18, gefolgt vom neuerlichen Anschluss durch Niclas Pieczkowski. Drei Vorsprung waren es sogar nach Johannes Sellins Heber zehn Minuten vor dem Ende, noch einer mehr im Anschluss an Sjöstrands neunzehnte Parade und Timm Schneiders 23:19 (51.). Das riss dann vollends die 4.300 Zuschauer in der ausverkauften Rothenbach-Halle von ihren Sitzen, die Begeisterung für diese gelungene Dreier-Sequenz brach sich mit ohrenbetäubendem Lärm Bahn.
Christian Prokop nahm seine letzte Auszeit und versuchte es im Endspurt verstärkt mit dem siebten Feldspieler. Erfolgreich zwar im Vorwärtsgang wie die Treffer von Aivis Jurdzs und Niclas Pieczkowski bewiesen, aber auch Timm Schneider und Momir Rnic nutzten ihre Möglichkeiten ebenso wie Johannes Sellin von der Siebenmeterlinie. Die MT ließ sich ihren Vorsprung in der Schlussphase nicht mehr nehmen, obwohl Leipzig alles versuchte. Doch spätestens mit dem sehenswerten Dreher von Jeffrey Boomhouwer zum 28:25 war der Deckel drauf und der Sieg sicher. Die Ansage des letzte Tores des Spiels ging dann in den lautstarken standing ovations regelrecht unter.

Emotionaler Höhepunkt des Nachmittags war jedoch die Verabschiedung der sechs Spieler, die die MT zum Saisonende verlassen werden: Svetislav Verkic, René Villadsen, Momir Rnic, Patrik Fahlgren, Johannes Sellin und Nenad Vuckovic wurden von Aufsichtsratschefin Barbara Braun-Lüdicke, MT-Vorstand Axel Geerken und den Vertretern der Fanclubs Bartenwetzer, Supporter und Trommler mit persönlichen Worten gewürdigt und von den Zuschauern noch einmal frenetisch gefeiert.

Michael Roth: "Ich denke, das war nochmal sehr unterhaltsam heute. Ich habe der Mannschaft gesagt: Leipzig ist wie Kaugummi, man muss sie kauen bis es nicht mehr schmeckt. Das hat man auch gesehen. Sie sind dran geblieben, haben immer weitergekämpft. Trotzdem haben wir guten Handball gesehen, auch wenn die Temperaturen in der Halle nicht nur für die Zuschauer extrem waren. Wir hatten einen katastrophalen Start in die Hinrunde, haben uns dann aber erholt und können extrem stolz sein, wie wir uns da wieder rausgezogen haben, vor allem auch wegen unseren fantastischen Fans."

MT Melsungen: Sjöstrand (20 Paraden / 24 Gegentore), Villadsen (bei zwei Siebenmetern, 0 P. / 2 G.), Verkic (n. e.); Maric 4, Sellin 5/2, Golla 1, Fahlgren 2, Danner, P. Müller 5, Boomhouwer 3, Rnic 3, Schneider 3, Allendorf, Jaanimaa 1, M. Müller 1, Haenen.

SC DHfK Leipzig: Vortmann (6 P. / 18 G.), Putera (9 P. / 10 G.); Semper, Steinert 4/3, Rojewski 5/1, Jurdzs 6, Krzikalla, Binder, Janke, Pieczkowski 4, Sommer 3, Roscheck 1, Strosack, Meschke 1, Becvar, Milosevic 2.

Schiedsrichter: Michael Kilp / Christoph Maier (Oberursel / Steinbach)
Zeitstrafen: 4 – 4 Minuten (P. Müller 22:45, M. Müller 31:06 – Roscheck 34:30, Meschke 45:34)
Strafwürfe: 2/2 – 5/4 (Rojewski an den Pfosten 31:08)
Zuschauer: 4.300, Rothenbach-Halle, Kassel (ausverkauft)

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