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Ihr seid Dauerkarteninhaber der HSG Wetzlar und könnt ein Heimspiel der Grün-Weißen nicht besuchen? Ihr möchtet Tickets für ein Heimspiel der HSG Wetzlar kaufen, aber alle Tickets sind verkauft oder nicht in Ihrer gewünschten Kategorie verfügbar? Ab sofort kein Problem mehr!

Die HSG Wetzlar und fanSALE.de, die Wiederverkaufsplattform der CTS EVENTIM AG & Co. KGaA für Veranstaltungs- und Sport-Tickets, starten die neue HSG-Ticketbörse. Ab sofort können Inhaber von Dauer- und Einzelkarten in Internet unter http://www.hsg-wetzlar-ticketboerse.de ihre Tickets für Heimspiele der HSG Wetzlar kostenlos und bequem zum Verkauf anbieten, ohne die Eintrittskarten aus der Hand geben zu müssen. Bei jedem Verkauf wird die Originalkarte für das entsprechende Spiel elektronisch gesperrt und dem Käufer eine neue Einzelkarte zugestellt. Die Karten erhält der Käufer per Post zugesandt oder er holt sie am Spieltag ab 1,5 Stunden vor Spielbeginn an der Tageskasse direkt an der Rittal Arena ab.

fanSALE.de, das deutsche Internet-Portal für den Weiterverkauf von Tickets, bietet Nutzern den höchsten Sicherheitsstandard und die einmalige CASH&TICKET™ Garantie. Der Treuhand-Service sorgt zudem für eine hundertprozentige Zahlungssicherheit: Der Käufer eines Tickets zahlt den Kaufpreis zunächst auf ein Treuhandkonto ein, von wo er erst dann an den Verkäufer ausgezahlt wird, wenn die Tickets beim Käufer angekommen sind. Der TICKETCHECK™ garantiert zudem die Echtheit der angebotenen EVENTIM-Tickets sowie der kooperierenden Partner-Vereine. So sind Käufer und Verkäufer immer auf der sicheren Seite. Diese Vorteile können ab jetzt auch HSG-Fans nutzen.

Die Vorteile im Überblick:

Beim Ticketverkauf:
•Einfacher Verkauf von einzelnen Spielen aus der Dauerkarte (egal ob Chipkarte oder Einzeltickets)
•Die Dauerkarte bleibt beim Besitzer und muss nicht aus der Hand gegeben werden, da der Käufer ein neues Ticket erhält
•Verkauf von Einzelkarten (alle Kategorien)

Beim Ticketkauf:
•Garantiert Original-Tickets
•Cash- und Ticketgarantie
•Tickets werden zum Tageskassenpreis (zzgl. Servicegebühr) angeboten
•Tickets können bis ein Tag vor dem Spiel gekauft und per Tickethinterlegung abgeholt werden

Bei weiterführenden Fragen oder Problemen steht Euch der fanSALE Kundensupport von Montag bis Freitag durchgehend von 09-18 Uhr unter folgender Service-Hotline +49 (0)1806-99 14 14 zur Verfügung (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen).

Über die HSG-Ticketbörse könnt Ihr schnell, einfach und bequem Tickets kaufen und verkaufen. Probiert es doch einfach aus! Hier geht's zur Ticketbörse.

PM HSG Wetzlar

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Diese Woche geht es wieder rund für unsere Handball-Nationalmannschaft(en)! Am Montag begannen die Lehrgänge für Paul Drux, Fabian Wiede, Silvio Heinevetter, Steffen Fäth (s. Foto), Petar Nenadic, Mattias Zachrisson, Kresimir Kozina, Jakov Gojun, Hans Lindberg und Bjarki Elísson.

Ziel: Bestmögliche Vorbereitung auf die EHF Euro 2018-Qualifikation mit ihren jeweiligen Ländern. Die DHB-Junioren mit Abwehrchef Kevin Struck spielen außerdem am Freitag, Samstag und Sonntag das hochkarätige Vier-Länder-Turnier in Skanderborg/Dänemark.

Kresimir Kozina und Jakov Gojun sind mit Kroatien als Gastgeber der EM 2018 bereits für das Turnier gesetzt. Lehrgang steht für sie trotzdem auf dem Programm. Deutschland muss sich hingegen auch als Titelverteidiger noch qualifizieren, die Gegner in der Qualifikation sind Slowenien, Portugal und die Schweiz. Am Mittwoch geht es um 19:00 Uhr los gegen Portugal, Samstag spielt das Team von Dagur Sigurdsson gegen die Schweiz (17:45 Uhr).

Die Spiele werden von SPORT1 live übertragen!

Am Montag fuhr auch Füchse-Youngster Kevin Struck zum Lehrgang der DHB-Junioren. Donnerstag entscheidet sich dann, welchen endgültigen Kader Trainer Erik Wudtke für das Vier-Länder-Turnier in Skanderborg/Dänemark nominiert und ob Kevin dabei ist. "Ich hoffe es und bin positiv gestimmt.", sagte der Füchse-Linksaußen und Nationalmannschafts-Halbrechte am Montag. Fynn-Ole Fritz gehört aktuell zur Reserve der Junioren-Nationalmannschaft.

Am Freitag (20:30 Uhr) spielen unsere EM-Zweiten gegen U20-Weltmeister Frankreich, Samstag (17:00 Uhr) gegen Europameister Spanien und Sonntag geht es um 12:30 Uhr gegen Vizeweltmeister Dänemark. Dass spannende und harte Spiele zu erwarten sind, muss bei diesem Aufgebot nicht extra betont werden ...

PM Füchse Berlin (Foto: Foto-Lächler)

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Mit einem 33:27 Heimsieg über den Bergischen HC verabschiedet sich die TSV Hannover-Burgdorf in die Pause. In einem durchwachsenen Spiel holte sich das Team um Kapitän Torge Johannsen (siehe Foto) wichtige Punkte vor der EM-Qualifikationsunterbrechung.

Bereits nach 30 Sekunden konnten sich die hannoverschen Zuschauer nach dem ersten Reckentreffer auf ihre Stühle setzen. Fabian Böhm hatte eingelocht und eröffnete damit die hannoversche Torflut der ersten Hälfte. Beim 4:1 für Hannover nach 7 Spielminuten wechselte BHC Trainer Sebastian Hinze bereits Christopher Rudeck für den erfolglosen Björgvin Gustavsson ein. Rudeck macht seine Sache etwas besser, konnte aber der löchrigen BHC Abwehr auch nicht die nötigen Impulse geben, die sein Team dringend gebraucht hätte.

Hannover spiele kontrolliert mit viel Offensivtempo, im 1:1 gegen die BHC Keeper waren sie in Hälfte Eins tadellos. Bemerkenswert, daß nach 15.Spielmiunten sich bereits sieben Feldspieler in die Torschützenliste der RECKEN eintragen konnten. Beim 19:13 schellte der Pausengong in der gut gefüllten SWISS-Life Hall. Jens Bürkle konnte mit der ersten Hälfte zufrieden sein, in der Defensive jedoch mit Luft nach oben.

Im zweiten Spielabschnitt verwalteten die RECKEN den Vorsprung von Hälfte eins. Der BHC besann sich auf seine kämpferischen Tugenden und gab nie auf. Obwohl sie nach 47. Spielminuten im 20:27 zurücklagen, zeigten sie weiter vollen Einsatz. Einsatz, den man beim Heimteam in dieser Phase vermisste. Für Hannover brannte in Hälfte zwei zwar nix mehr an, doch mit dem gezeigten Spiel kann man nicht zufrieden sein.

Am Ende stand ein verdienter 33:27 Heimsieg an der Anzeigentafel, welches den RECKEN jetzt mit 10:10 Punkten ein ausgeglichenes Punktkonto beschert. Der BHC steht mit 5:15 weiter auf einem Abstiegsplatz,

TSV Hannover-Burgdorf – Bergischer HC 33:27 (19:13)

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Johannsen 2 (2/1), Patrail 3, Kisum, Hykkerud 1, Lehnhoff 6 (2/2), Häfner 6, Böhm 4, Karason 4, Schmidt 3, Olsen 3, Kalafut, Kastening 1, Hinz

Bergischer HC: Gustvasson, Rudeck 1– Preuss 2, Hoße, J. Artmann, Gutbrod 5, A. Hermann 3, Jonovski, Oelze, Babak 2, Preuss, Vilovski 2, M. Hermann 3, Criciotoiu 2, Gunnarsson 7 (7/6), Artmann N.

Siebenmeter: Hannover 3/2, BHC 8/7

Zeitstrafen: Hannover 5, BHC 2

Schiedsrichter: Mario Thöne / Marijo Zupanovic

Zeitnehmer: Sabine Langer

Sekretär: Jens Gebler

Spielaufsicht: Jörg Mahlich

Zuschauer: 3336

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Es bleibt dabei: Die Gallier von der Alb können auswärts einfach nicht punkten. Beim Aufsteiger und Tabellenletzten, dem HSC 2000 Coburg lagen die Schwaben von der ersten Minute an in Rückstand und brauchten fast 15 Minuten, bis sie den dritten Treffer erzielten.

Die mangelnde Torausbeute zog sich bis zum Schlusspfiff durch und standen am Ende gerade mal 19 Treffer zu Buche. Damit bleibt es mit hauchdünnem Vorsprung, während der kurzen Länderspielpause bis zum nächsten Heimspiel gegen die MT Melsungen, für den HBW beim 15 Tabellenplatz.

Für das Spiel beim Aufsteiger hatten sich die Balinger viel vorgenommen. Sie wollten unbedingt an die Leistungen der letzten zwei Spiele gegen den Bergischen HC anschließen. Jedem war klar, dass das nicht einfach wird und deshalb gab es nach dem Sieg im Achtelfinale auch keinen Blick zurück auf das, was man erreicht hatte, sondern der Focus richtete sich sofort auf das schwere Auswärtsspiel beim Aufsteiger. Den wollte man keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, denn alle waren sich darüber im Klaren, was sie in Coburg erwartet. Die Gastgeber waren vor dem Spiel in einer ähnlichen Situation, wie der HBW vor dem Ligaspiel gegen den Bergischen HC.

Der Auftakt ins Kellerduell verlief dann genau so, wie man ihn sich nicht gewünscht hatte. Coburg ging in Führung und der erste Wurf von Lars Friedrich landete im Block der Hausherren. Coburg erhöhte auf 2:0 und beim 6:3 in der 17. Spielminute war es für HBW-Trainer Rúnar Sigtryggsson höchste Zeit die erste Auszeit zu nehmen. Die kam aber bei seinen Jungs nicht so richtig an. Der Wurf von Martin Strobel nach dem abgesprochenen Spielzug verfehlte das Coburger Gehäuse und im Gegenzug kassierte Sascha Ilitsch eine Zeitstrafe. Die Hausherren erhöhten in Überzahl auf 7:3 und in dem Moment, als der HBW wieder vollzählig war, traf Romas Kirveliavicius in der 20. Minute zum 8:3. Hätte sich Torhüter Tomáš Mrkva der Leistung seiner Vorderleute angepasst, hätte es bereits zu diesem Zeitpunkt ganz düster ausgesehen. Der Tscheche konnte aber einige Bälle abwehren, so dass sich Coburg zunächst nicht weiter absetzen konnte.

Matti Flohr erzielte nach einem Abpraller das 8:4 und nach einigen Fehlern und Ballverlusten auf beiden Seiten gelang Martin Strobel das 8:5. Als Jannik Hausmann das 8:6 nachlegte, hatte es den Anschein, als ob die Schwaben endlich im fränkischen Coburg angekommen sind. Coburgs Trainer reagierte aber sofort und nahm seine erste Auszeit. Sein Spielmacher Adnan Harmandic hatte genau zugehört, was sein Trainer wollte und versenkte die Kugel zum 9:6 für den Aufsteiger und mit 10:7 ging es in die Halbzeitpause. Zeit, für die zahlreich mitgereisten HBW-Fans etwas durchzuschnaufen. Nach einer stressigen Anfahrt mit einem technischen Defekt ihres Reisebusses, hofften sie darauf, dass die zweite Hälfte zu einem versöhnlichen Abschluss ihrer weiten Ausfahrt wird.

Ihre Hoffnungen wurden aber schnell wieder zerstört. In Unterzahl konnte Yves Kunkel zwar auf 11:7 per Strafwurf verkürzen, aber die Chance auf den Anschlusstreffer nach einem technischen Fehler der Hausherren, endete mit einem erneuten Ballverlust. Coburg erhöhte wieder auf drei und nach einem weiteren Fehlwurf von Jannik Hausmann, der nach Ansicht der Balinger Bank bei diesem Wurf unfair angegangen wurde, bekam Rúnar Sigtryggsson auch noch die gelbe Karte. Der Ex-Balinger Florian Billek erzielte das 14:10 und Sigtryggsson musste mit einer Auszeit versuchen das Ruder wieder rumzureißen. Viel Erfolg hatte er damit allerdings nicht, denn nach seinem Treffer zum 14:11 musste Matti Flohr nach einem Trash-Talk mit Billek für zwei Minuten auf die Bank. Die Partie wurde hektischer und Coburg konnte sich weiter absetzen. Beim 17:12 in der 44. Spielminute, waren die Hoffnungen der Balinger Fans am Nullpunkt angekommen. Nichts wollte im Angriff zusammenpassen und die Abwehr bekam auch nichts mehr zu fassen. Das änderte sich erst wieder etwas, als Mrkva, der für Peter Johannesson zu Beginn der zweiten Hälfte Platz gemacht hatte, wieder zwischen die Pfosten kam. Beim 17:14 keimte bei den Balingern zehn Minuten vor Spielschluss nochmals etwas Hoffnung auf, aber nach drei schnellen Gegentoren innerhalb von zwei Minuten, war beim 20:14 die Messe so gut wie gelesen.

Der HBW-Coach probierte nochmals alles und probierte mit ein paar taktischen Winkelzügen das Ruder doch noch mal rumzureißen. Martin Strobel und Yves Kunkel konnten auf 20:16 verkürzen, aber die Hausherren ließen sich auch davon nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. 14 Feldtore sind auch bei einem Aufsteiger einfach zu wenig, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen und so mussten sich die Schwaben nach dem Schlusspfiff der beiden Unparteiischen mit einer 24:19-Niederlage auf den Heimweg machen.

Die Mannschaften

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Oliver Krechel (TW); Philipp Barsties, Markus Hagelin, Dominic Kelm, Sebastian Weber 1, Stefan Lex 6, Steffen Coßbau 1/1, Florian Billek 7, Till Riehn 1, Nico Büdel 2/1, Adnan Harmandic 1, Romas Kirveliavicius 5

HBW Balingen-Weilstetten: Tomas Mrkva, Peter Johannesson (TW); Pascal Hens, Christoph Foth, Matthias Flohr 4, Jannik Hausmann 1, Lars Friedrich, Tim Nothdurft, Martin Strobel 6, Yves Kunkel 7/5, Markus Stegefelt, Sascha Ilitsch 1, Davor Dominikovic, Jan Remmlinger

Siebenmeter: HSC 3/2, HBW 5/5;

Strafwürfe: HSC 6, HBW 6;

Nächstes Spiel: HBW Balingen-Weilstetten – MT Melsungen, Samstag, 12. November, 19 Uhr, SparkassenArena Balingen.

PM HBW Balingen-Weilstetten

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Am Sonntagnachmittag haben die Füchse Berlin ihr Auswärtsderby gegen den SC Magdeburg bestritten. Die Partie endete 29:29 (17:13). Die erste Halbzeit wurde deutlich von Magdeburg dominiert, Berlin konnte erst Ende der zweiten das erste Mal in Führung gehen.

Es war eine mental starke Leistung der Füchse, die nach vielen Rückständen, mit teils 5 Toren, am Ende einen verdienten Punkt mit nach Hause nahmen. Beste Werfer waren Bjarki Már Elísson mit sieben Treffern für Berlin und Michael Damgaard mit sechs Toren für Magdeburg.

Der SCM startete direkt mit Vollgas, Dario Quenstedt konnte sich bereits in der fünften Minute vier Paraden eintragen, im Angriff überzeugte das Team von Trainer Bennet Wiegert vor allem mit Anspielen an den Kreis und nach außen. Durch drei Ballverluste und Fehlwürfe von Petar Nenadic sowie Drago Vukovic in der Anfangsphase wurde das Spiel hektisch, Magdeburg profitierte davon, beispielsweise in Person von Michael Damgaard zum 4:1 (7.). Füchse-Trainer Erlingur Richardsson nahm als Konsequenz die erste Auszeit.

Als in der neunten Minute das 5:1 durch Zeljko Musa (erneut vom Kreis) fiel, wurde deutlich: Die Abwehr der Füchse wies eklatante Lücken auf. Und im Angriff wurde konsequent auf Magdeburgs Keeper Quenstedt geworfen. Auch den Siebenmeter (12.) von Petar Nenadic konnte dieser parieren.

Die Berliner konnten mit der Intensität des Spiels nicht mithalten, dazu muss aber auch betont werden, dass Magdeburg die wohl stärksten 15 Minuten ihrer bisherigen Saison spielten. Richardsson wechselte in fast jedem Angriff durch – auch Tönnesen-Ersatzmann Christoph Reißky erhielt seine Spielanteile auf Halbrechts. Silvio Heinevetter (s. Foto)wurde in der 16. Minute gegen Petr Stochl ausgewechselt.

Christian O'Sullivan sowie Michael Daamgard nutzten ihre glasklaren Chancen, sorgten für sehr viel Druck im Angriff und machten es der schlecht stehenden Berliner Abwehr zusätzlich schwer, ins Spiel zu finden. Nach nicht mal zwanzig Minuten stand es 10:5 für Magdeburg. Im Grunde bedurfte es bis zu diesem Zeitpunkt lediglich eines simplen Kreuzes, um den Weg aufs Tor der Hauptstadthandballer freizumachen.

Dass der Anschluss einigermaßen gehalten werden konnte, war zum allergrößten Teil Paul Drux zu verdanken, der alle seine fünf Tore bis zur 20. Minute beisteuerte. Zwei davon im Nachsetzen und mit purem Körpereinsatz. Als Ignacio Plaza Jiménez zum 8:12 aus Sicht der Berliner traf, kam Magdeburg direkt mit einem Kontergegenstoß – kein Fuchs ging dazwischen, einige sahen sogar unbeteiligt in eine völlig andere Richtung – sie haben schlicht geträumt. Bezeichnend für die Abwehrleistung in Halbzeit eins. Unverständlich, da die Abwehr normalerweise das Paradestück des Richardsson-Teams ist.

Fünf Minuten vor Halbzeitpfiff kochten die Emotionen nochmal hoch, als Kresimir Kozina im Konter gefoult wurde (zwei Minuten für Magdeburg), selber im Gegenzug aber Musche im Gesicht erwischte und selber des Feldes verwiesen wurde. Unterdessen mutierte Dario Quenstedt im Kasten des SCM immer mehr zum Ein-Mann-Bollwerk. Als Berlin mit drei Toren dran war, schraubte sich 2,10m-Finn Lemke aus elf Metern hoch und versenkte den Ball im rechten Winkel. Auch wenn es zum Seitenwechsel 17:13 stand, war das Ergebnis noch das Beste am Spiel aus Sicht der Berliner. Der spielerische Unterschied war größer als dieser Vier-Tore-Rückstand. Paul Drux sei Dank.

In Halbzeit zwei stand Silvio Heinevetter wieder im Tor, dies quittierte er direkt mit einer Parade. Zwei kurz aufeinander folgende Siebenmeter für Berlin durfte nun Bjarki Elísson verwandeln, er „schweißte" die Bälle regelrecht unter die Latte. Dennoch änderte sich nicht viel am Ergebnis, die Füchse liefen weiterhin einem vier-Tore-Rückstand hinterher. Richardsson sah sich gezwungen, im Angriff und in der Abwehr weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Defensive stellte er auf eine offensivere 5-1-Formation um, damit der flüssig spielende Rückraum Magdeburgs gestört wird. Vorn lief der siebte Feldspieler mit auf, der in Form von Elísson auch direkt traf (21:17, 41.).

Der SCM wusste mit der neuen Situation nicht umzugehen, im Angriff begingen sie drei technischen Fehler und verursachten zwei Fehlpässe. Auf der Gegenseite konnte Berlin die Überzahl jedes Mal nutzen – in Minute 46. stand es 21:21 – dank eines 5-0-Laufs. Doch Magdeburg fing sich nach einer Auszeit wieder, Berlin überzeugte zwei Mal in Folge nicht mit der Sieben-Feldspieler-Taktik. Robert Weber traf zum 22:21 und 23:21; Zeljko Musa erhöhte zum 24:21 (49.). Doch dann kamen die spielentscheidenden zehn Minuten von Petar Nenadic. Als Einstieg traf er drei Mal in Folge zum Ausgleich.

Die letzten fünf Minuten spitzten sich über ein 25:25 und 26:26 weiter zu, bis die Füchse in Minute 57 zum ersten Mal in Führung lagen. Nenadic traf mit einem Sprung-Unterarmwurf. Zum 27:27 glich Christian O'Sullivan ins leere Tor aus. Beim Stand von 27:28 ging Nenadics Pass auf Elísson ins Aus, weil der Linksaußen bereits auf dem Weg zur Bank war, um als siebter Feldspieler für Torwart Silvio Heinevetter zu wechseln. Elf Sekunden vor Schluss brach O'Sullivan von rechtsaußen durch die Füchse-Deckung und traf zum erneuten Ausgleich.

Richardsson nahm die Auszeit, um noch einen Führungstreffer zu ermöglichen. Nach einem Kreuz mit Nenadic nahm sich Steffen Fäth den letzten Wurf, der allerdings geblockt wurde. So trennten sich der SC Magdeburg und die Füchse Berlin 29:29.

„Man fühlt sich an vergangene Saison erinnert, denn wir haben erst nicht ins Spiel gefunden und es dann doch noch durch Kampf gedreht. Wir müssen trotzdem auch stolz sein, dass wir den Punkt durch mentale Stärke noch bekommen haben.", sagte Sportkoordinator Volker Zerbe, auch Erlingur Richardsson stimmte dieser Aussage zu.

Mit dem Unentschieden bleiben die Füchse Berlin Tabellendritter.

Torschützen Berlin: Elísson 7, Nenadic 6, Zachrisson 5, Drux 5, Fäth 2, Kozina 1, Jiménez 1, Gojun 1, Wiede 1

Torschützen Magdeburg: Damgaard 6, Weber 5, Musa 5, O'Sullivan 3, Zelenovic 3, Christiansen 2, Musche 2, Lemke 1, Bezjak 1, Pettersson 1

Das nächste Spiel findet am 09.11. gegen den SC DHfK Leipzig in der Max-Schmeling-Halle statt.

PM Füchse Berlin (Foto: Foto-Lächler)

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