Alexander Oelze über DHB-Pokal-Gegner und Heimatvereine

Foto: NHV-Fanclub Die Rote Wand

2.Bundesliga
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Anfang 2017 wechselte Alexander Oelze (siehe Foto) vom damaligen Erstligisten Bergischer HC zum HC Rhein Vikings (vormals Neusser HV) und stieg mit seinem neuen Team gleich mit 59:1-Punkten von der 3. Liga West in die 2. Bundesliga auf.

Wenige Tage vor dem Erstrunden-Final4 im DHB-Pokal, in dem Oelze am Samstag, 19. August, um 19 Uhr mit den Vikings im Castello auf seinen Heimatverein SC Magdeburg trifft (Tickets unter www.rhein-vikings.de), nahm sich der gebürtige Magdeburger Zeit für ein Gespräch mit dem vereinseigenen Format VikingsTV. Dabei sprach Oelze über alte Bekannte beim SCM, über das DHB-Pokalspiel, den Ligaauftakt gegen Bietigheim und Konstanz sowie die Chancen seiner Vikings in der anstehenden Zweitliga-Saison.

Alexander, was kommen bei dir, als gebürtiger Magdeburger, für Gefühle hoch, wenn du an das anstehende DHB-Pokal-Duell zwischen Deinen Vikings und dem SC Magdeburg denkst?
Alexander Oelze: Das ist pure Vorfreude. Nicht nur, weil das Pokalwochenende ja praktisch der Auftakt zur bevorstehenden Ligaspielzeit 2017/18 ist, sondern gerade auch deshalb, weil wir gegen meinen Heimatverein spielen. Ich in der D-Jugend beim SCM mit dem Handball begonnen, anschließend alle Jugendteams durchlaufen, zweite und auch erste Mannschaft gespielt. Das ist die Partie natürlich etwas ganz Besonderes für mich.

Bestehen denn aktuell noch Kontakte zum SC Magdeburg?
Oelze: Ja. Mit SCM-Trainer Bennet Wiegert habe ich noch in der Jugend zusammen gespielt. Mit Co-Trainer Yves Gravenhorst habe ich dort bis zum Abitur das Sportgymnasium besucht und auch lange gemeinsam in einer Mannschaft gespielt. Linksaußen Matthias Musche kenne ich, seitdem er sechs oder sieben Jahre alt ist. Es gibt also einige Kontakte - auch wenn diese nicht mehr ganz so intensiv sind wie früher. Aber man kennt und man mag sich immer noch (schmunzelt).

Was erwartest du für ein Spiel zwischen den Vikings und Magdeburg?
Oelze: Ich hoffe vor allem, dass das Castello wieder gut besucht sein wird. Es hat zuletzt bei der Saisoneröffnung gegen den THW Kiel einfach unheimlich viel spaß gemacht, vor so einer tollen Kulisse zu spielen. Es wäre allgemein schön, wenn uns die Zuschauer weiterhin so toll annehmen und unterstützen. Natürlich sind wir auch gegen Magdeburg wieder absoluter Außenseiter. Der SCM gehört zu den Top-Fünf der 1. Handball-Bundesliga. Natürlich wollen wir uns aber dennoch gut verkaufen, unser Bestes geben und uns nicht kampflos ergeben.

An den darauf folgenden beiden Wochenenden steht für Euch der Zweitliga-Start mit dem Gastspiel bei Top-Team SG BBM Bietigheim (27. August) und der Heimpremiere gegen die HSG Konstanz (2. September, Tickets unter www.rhein-vikings.de) an - was erwartet Euch bei diesem Auftaktprogramm?
Oelze: Bietigheim ist natürlich als absolute Top-Mannschaft der 2. Liga eine richtige Kracheraufgabe zum Start. Sie haben zuletzt immer oben mitgespielt und ihre ohnehin starke Truppe, die bereits mit viel Erstliga-Erfahrung ausgestattet ist, mit Felix König aus Balingen noch einmal verstärkt. Keine Frage, das ist eine sehr schwierige, aber auch reizvolle Aufgabe. Wir werden alles raushauen - auch wenn wir da sicher der Außenseiter sind. Mit der HSG Konstanz kommt eine Woche später dann ein Team zu uns, das sich mit uns in etwa auf Augenhöhe befindet und auch ein Gegner im Kampf um den Klassenerhalt sein wird. Schon allein weil es unser erstes Liga-Heimspiel im Castello sein wird, wollen wir die Punkte natürlich dann unbedingt hier behalten.

Wie gut seid Ihr für die kurz bevorstehende Zweitliga-Saison, die ja auch noch die Premierenspielzeit des HC Rhein Vikings ist, präpariert?
Oelze: Ich denke, dass wir sehr gut vorbereitet sind. Die körperlichen Voraussetzungen haben wir gerade in der ersten Phase der Vorbereitung mit harter Arbeit geschaffen. Momentan befinden wir uns in der Feinabstimmung im Offensiv- und Defensivspiel. Auch da werden wir von Tag zu Tag, von Einheit zu Einheit immer besser. Im Training geben alle richtig Gas und Ceven (Klatt, Trainer - Anmerkung der Redaktion) hat da ein gutes Gespür für. Ich sehe uns insgesamt auf einem guten Weg und bin zuversichtlich, was die anstehende Spielzeit betrifft.

Du selbst bist Anfang des Jahres zum Team gestoßen und kennst die Mannschaft sowie das Umfeld mittlerweile schon recht gut. Was traust du Euch in der anstehenden Zweitliga-Spielzeit zu?
Oelze: Ich traue uns in jedem Fall den Klassenerhalt zu, der ja unser großes Ziel ist. Wir werden alles dafür tun, um am Ende vier Mannschaften hinter uns zu lassen. Alles, was am Ende darüber hinausgeht, ist ein Bonus für uns. Auch wenn einige Spieler bei uns über Erst- und Zweitligaerfahrung verfügen, sind wir immer noch ein Aufsteiger. Wir sollten demütig bleiben und weiterhin hart arbeiten - wie schon in der vergangenen Saison. Die 2. Liga ist sehr stark und ausgeglichen. Ich bin aber insgesamt überzeugt davon, dass wir den Klassenerhalt schaffen.

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