Eintracht will in Essen den Pokalerfolg wiederholen

2.Bundesliga
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Nach dem starken Saisonstart musste Eintracht Hildesheim gegen starke Teams der Liga zuletzt vier Niederlagen einstecken. Auf dem Papier waren die Ergebnisse in Anbetracht der Gegner kein Grund zu größter Sorge, doch Trainer Gerald Oberbeck mahnte sein Team an:

"Wir haben teilweise Fehler gemacht, mit denen wir auch gegen unsere direkte Konkurrenten große Probleme kriegen werden." Mehrfach bekam seine Mannschaft ein Lob vom Gegner für die Auftritte, doch für die Spieler könnte so etwas zum Eigentor werden, wenn man sich darauf zu sehr verlässt. "Die Mannschaft muss über 60 Minuten voll da sein, nur dann können wir in Essen etwas mitnehmen" fordert der Coach Wachsamkeit seiner Mannschaft ein. Das Auswärtsspiel bei TuSEM Essen am Freitagabend ist enorm wichtig für die Hildesheimer, da auch die Konkurrenz inzwischen Punkte gesammelt hat und Eintracht nun mal wieder nachlegen könnte. Der Trend spricht allerdings derzeit für die Gastgeber in der Sporthalle "Am Hallo" in Essen. Nach einem Heimsieg gegen Dresden holte TuSEM überraschend einen Punkt beim Erstligaabsteiger Coburg. Auch am letzten Spieltag ging das Spiel beim heimstarken Dessau-Roßlauer HV nur knapp mit 31:30 verloren. Nach fünf Niederlagen zum Saisonstart scheint sich das Team vom jüngsten Trainer der Liga gefangen zu haben.

Die wichtigste Neuerung gab es bei den Essenern in diesem Sommer auf der Trainerbank. Das Ruder übernahm der erst 23 Jahre alte Jaron Siewert, der nach mehreren Jahren als Jugendtrainer bei den Füchsen Berlin unter Bob Hanning jetzt im Profibereich angekommen ist. In der ersten Pokalrunde konnte Eintracht gegen seine Mannschaft noch mit 24:21 die Oberhand behalten, allerdings in der heimischen Arena. Insbesondere in der Schlussphase spielte Eintracht stark auf zeigte dabei in allen Bereichen eine gute Leistung. Für Eintrachts Allrounder Chris Meiser hat das vor dem Ligaspiel aber wenig Bedeutung: "Wir wissen, dass wir TuSEM Essen schlagen können, aber ansonsten beginnt das Spiel am Freitag wieder von Neuem." Tatsächlich dürfte die Mannschaft von TuSEM-Trainer Siewert mittlerweile stabiler und die Neuzugänge besser integriert sein. Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt in diesem Sommer gab es nicht nur auf der Trainerposition Veränderungen. Neben dem ehemaligen Eintracht-Spieler Tim Zechel sind in diesem Sommer mit Tom Skroblien und und Christoph Reißky zwei erstligaerfahrene Spieler zum TUSEM-Kader gestoßen.

Der sehr variable Skroblien hat in der vergangenen Saison 31 Spiele für den TBV Lemgo in der DKB-Handball-Bundesliga bestritten und ist eine große Verstärkung. Mit 38 Treffern ist er bislang auch bester Werfer seiner Mannschaft. Auch Rechtsaußen Richard Wöss verbreitet viel Torgefahr und erzielte zuletzt sieben Treffer in Dessau. Christoph Reißky dagegen, der schon seit März diesen Jahres per Zweitspielrecht von den Füchsen Berlin bei TUSEM Essen aktiv ist, wird nicht für die Essener auflaufen können. Ihn erwischte es beim Auswärtsspiel in Coburg ganz übel, der Linkshänder fällt mit einem Wadenbeinbruch für zwei Monate aus. Mit Michael Kintrup wird zudem wohl ein weiterer rechter Rückraumspieler ausfallen. Bei Eintracht wird weiterhin Andy Simon fehlen, ansonsten kann Trainer Gerald Oberbeck voraussichtlich auf den ganzen Kader zurückgreifen. Im Training fehlten allerdings Fin Backs und Dimitri Ignatow, die beim Lehrgang der U20-Nationalmannschaft in Warendorf weilten.

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15.12.2017 19:30
2.Handball-Bundesliga, 18.Spieltag
  
SG BBM Bietigheim - Dessau-Roßlauer HV 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 15.12.2017 11:28:29
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