Schlechtes Eintracht-Team geht in Hagen unter

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„Die Mannschaft war nach den Heimniederlagen sehr verunsichert, das hat man heute ganz deutlich gesehen“ sagte Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck in der Pressekonferenz nach dem Spiel und traf mit der Verunsicherung voll ins Schwarze.

Seine Mannschaft hatte in den vorangegangenen 60 Minuten nie wirklich in die Partie gefunden und beim bis dahin Tabellenletzten VfL Eintracht Hagen nach einer desolaten Leistung mit 33:19 verloren. Auch wenn die Mannschaft nach einem Rückstand zwischenzeitlich auf 7:7 ausgleichen konnte, dominierten erneut technische Fehler und Zurückhaltung das Hildesheimer Angriffsspiel. Schon zur Pause lag der Gastgeber mit 16:11 vorne, im zweiten Durchgang spielten dann endgültig nur noch die Grün-Gelben aus Hagen. Bis zum kommenden Heimspiel am 22. November wird die Mannschaft sich von den Negativerlebnissen frei machen müssen, um eine Chance auf die Punkte zu haben.

Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck musste auf den weiter verletzten Chris Meiser sowie auf die Linksaußen Lukas Schieb (Knöchelverletzung) und Fin Backs (Erkältung) verzichten. Schon in den ersten Angriffen war erkennbar, dass die Angriffe und Torerfolge derzeit nicht gerade leicht von der Hand gehen. Während die Hausherren von den letzten Heimerfolgen befreit und druckvoll aufspielten, hatte Eintracht um die Tore zu kämpfen. Das gelang aber mit dem 7:7-Ausgleich in der 16. Spielminute durch Andy Simon. Doch nach dem 10:9 häuften sich die Fehler, die gnadenlos vom VfL Eintracht Hagen ausgenutzt werden. Der VfL ging den Hildesheimer Rückraum früh an und störte die Kreise der Rückraumspieler. Die entstandenen Lücken wusste das Team dann nicht zu nutzen. Mit schnellen Gegenstößen zog Hagen auf 16:11 zur Pause davon.

Nach der Pause zeigte sich dann durchgehend bis zum Schlusspfiff das gleiche Bild. Egal, welche Formation auf dem Spielfeld stand, es entstand kein flüssiges und druckvolles Angriffsspiel. Immer wieder kamen die Gäste zu schnellen und ungestörten Abschlüssen, sodass die auch Hildesheimer Torhüter Jakub Lefan (bis zur 45. Minute) und Paul Twarz wenig auszurichten hatten. Beim 25:15 holten die Hagener die erste Zehn-Tore-Führung, am Ende feierte Hagen vor 600 Zuschauern einen ungefährdeten Heimsieg. Das Aufbäumen einzelner konnte dabei wenig für Eintracht ausrichten. Gerald Oberbeck sagte nach dem Spiel: „Wir sind hier nie wirklich in die Lage gekommen, an einen Punktgewinn zu glauben. Jetzt müssen wir die Mannschaft körperlich und vor allem mental schnell wieder fit bekommen, damit wir in den beiden kommenden Heimspielen endlich wieder Punkte sammeln können.“

Paul Twarz, Jakub Lefan – Andy Simon (2), Jacob Nelson, Robin John (5), Maurice Lungela, Dimitri Ignatow, Niko Tzoufras (2), Fynn Wiebe, Dennis Weit (1), Lothar von Hermanni (4), Adam Papadopoulos, Nikos Passias (1), Savvas Savvas (4/1)

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