Hagen erst gegen Eisenach - dann gegen Südkorea

(Foto: VfL)

2.Bundesliga
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Mit der Partie gegen Eintracht Hildesheim begann für die Handballer des VfL Eintracht Hagen eine Serie von vier aufeinanderfolgenden Vier-Punkte-Spielen.

Die kommenden Gegner, ThSV Eisenach, HG Saarlouis und HSG Konstanz befinden sich auf den beiden Plätzen hinter (ThSV, HSG, beide 4:22 Punkte) respektive vor den Grün-Gelben (HGS, 7:19 Zähler).

Daher ist es für die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt (s. Foto) umso wichtiger, dem erfolgreichen Start gegen Hildesheim (Pfannenschmidt: „Das Spiel kam für uns zum richtigen Zeitpunkt.“) und dem damit verbundenen Sprung auf Rang 17 (6:20 Punkte) weitere Zähler folgen zu lassen, um endlich die Abstiegsränge zu verlassen. Aktuell trennt den VfL ein um drei Tore schlechteres Torverhältnis vom rettenden Tabellenplatz 16.

Sowohl für die Gäste als auch für die Hausherren geht es im Endspurt der Hinrunde also bereits um viel. Dieser Situation ist sich auch Pfannenschmidt bewusst: „In Eisenach herrscht momentan ein Riesen-Druck, da ist Dampf unter dem Kessel. Aber auch wir haben Druck, wie in jedem Spiel. Es ist irgendwie eine besondere Situation, Eisenach will unbedingt zuhause Punkten, wir wollen auswärts gewinnen, den Abstand zum ThSV und den Teams dahinter vergrößern. Eine Serie wird in jedem Fall reißen.“

Mit einem 24:20-Erfolg beim EHV Aue feierte der ThSV Eisenach einen verheißungsvollen Start in die neue Spielzeit. Danach lief bei den Thüringern, mit einer ganz anderen Zielsetzung als Klassenerhalt in die Saison gestartet, nicht mehr viel zusammen. Nur ein weiterer Sieg sprang für die Mannschaft von Trainer Christoph Jauernik heraus, beim HC Rhein Vikings siegte der ThSV 32:27. Ansonsten stehen etliche knappe Niederlagen in der Bilanz: Gleich drei Partien gingen mit einem Tor verloren, und auch gegen die Spitzenmannschaften der HSG Nordhorn Lingen, SG BBM Bietigheim (beide Spiele mit drei Toren verloren) und Spitzenreiter Bergischer HC (minus vier Treffer) war der Erstliga-Absteiger aus der Saison 2015/16 nicht chancenlos. So kommt auch die um 15 Treffer bessere Tordifferenz gegenüber den Grün-Gelben zustande, obwohl diese einen Sieg mehr auf dem Konto haben. Trotzdem war bisher selbst in der vormals oft mit einer Festung verglichenen Werner-Aßmann-Halle nichts für die Thüringer zu holen.

„Das ist jetzt unsere Chance, in den Jahren zuvor war es kaum möglich, in Eisenach etwas mitzunehmen“, betont Pfannenschmidt, der aber ebenfalls unterstreicht: „Wir dürfen uns aber auch nichts vormachen – das ist individuell eine richtig gute Mannschaft.“ Unter den vielen Einzelkönnern hebt der Ostwestfale Torjäger Matthias Gerlich im linken Rückraum, sein Pendant auf der rechten Seite, Alexander Saul, und den ehemaligen Magdeburger Willy Weihrauch auf dem rechten Flügel hervor. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Pfannenschmidt auf der Hand: „Es wird entscheidend sein, welche Mannschaft mit dem Druck besser umgehen kann, die größere Präsenz zeigt.“

Personell kann Pfannenschmidt wie schon in der Vorwoche aus dem Vollen schöpfen. „Das ist zu diesem Zeitpunkt dieser langen Saison auch extrem wichtig“, unterstreicht der Trainer. Ein Wiedersehen mit seinem alten Verein feiert Dragan Jerkovic. Von 2001 bis 2005 spielte der 42-Jährige Kroate an der Wartburg und freut sich auf das Wiedersehen: „Eisenach war eine ganz besondere Station für mich.“

Vorschau: VfL Eintracht Hagen – Nationalmannschaft Südkorea (Montag, 20 Uhr, Arena am Ischeland)

Ein echtes Schmankerl präsentieren die Handballer des VfL Eintracht Hagen ihren Fans abseits der langen Saison in der 2. Bundesliga. Am kommenden Montag gastiert die Nationalmannschaft Südkoreas bei den Grün-Gelben. Die Asiaten belegen aktuell Rang 19 in der Weltrangliste der International Handball Federation (IHF). Die größten Erfolge feierte Südkorea mit der olympischen Silbermedaille im eigenen Land im Jahr 1988 sowie neun Titeln als Asienmeister, zuletzt 2012. Die beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft war der achte Platz bei der Weltmeisterschaft 1997 in Japan. Der bekannteste südkoreanische Handballer in Deutschland war sicherlich Kyung-Shin Yoon, der in seiner Zeit beim VfL Gummersbach (1996-2006) und beim HSV Hamburg (2006-2008) allein sieben Mal den Titel als Bundesliga-Torschützenkönig holte.

„Sie machen hier in der Region ein Trainingslager, haben bei uns angefragt. Das ist für meine Mannschaft eine gelungene Abwechslung zum Liga-Alltag“, erklärt Trainer Niels Pfannenschmidt mit Blick auf den kurzfristig zustande gekommenen Test. Für den Ostwestfalen bietet sich im Rahmen der Begegnung eine gute Gelegenheit bietet, die Spieler zum Einsatz zu bringen, die es bisher auf weniger Minuten gebracht haben. „Das ist neben der Attraktivität des Gegners ein wichtiger Aspekt für mich, denn wir brauchen im Laufe der Saison alle Spieler“, betont der 43-Jährige.Die Südkoreaner gastieren mit ihrer Herren- und Damen-Nationalmannschaft ein Mal im Jahr für ein Trainingslager in Europa, da die Qualität und Quantität der möglichen Gegner höher einzustufen ist, als im asiatischen Raum.

Der Eintrittspreis beläuft sich auf fünf Euro, Dauerkarten gelten für diese Begegnung nicht.

 

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21.12.2017 18:30
DKB Handball-Bundesliga, 18.Spieltag
  
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TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo 0 : 0
  
HSG Wetzlar - VfL Gummersbach 0 : 0
  
Die Eulen Ludwigshafen - SC Magdeburg 0 : 0
  
TUS N.-Lübbecke - TSV GWD Minden 0 : 0
21.12.2017 20:45
DKB Handball-Bundesliga, 18.Spieltag
  
FA Göppingen - THW Kiel 0 : 0
  
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Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt 0 : 0
  
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Letzte Aktualisierung: 18.12.2017 02:25:18
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