Lüpke und Smits überragen

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Gelungener Auftakt für die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV: Im ersten Spiel des neuen Jahres setzten sich die Jadestädter am Samstag in der Nordfrost-Arena verdient mit 26:21 (12:12) Toren gegen den Tabellennachbarn HC Elbflorenz Dresden durch und holten damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Überragende Akteure im Team von Trainer Christian Köhrmann waren Torhüter Frederick Lüpke mit 19 Paraden und der Niederländer Kay Smits, der nach der EM-Pause 10/2 Tore für den WHV erzielte.

"Wir haben uns nach der Pause vor allem in der Abwehr gesteigert", fasste Köhrmann den ersten Auftritt seiner Jungs im neuen Jahr zusammen. Zu Beginn hatte sein Team einen guten Start erwischt, als man schnell mit 3:1 in Führung ging. Danach ging der rote Faden allerdings verloren. Die Dresdner verteidigten aggressiv und waren vorne immer wieder aus der Distanz erfolgreich. Hier fehlte dem WHV oft der Zugriff, weil "wir in der Abwehr viel zu passiv waren", sagte Köhrmann.

Nach dem Wechsel (12:12) drohte die Partie zu Gunsten der Gäste zu kippen. Bei 14:12 für Elbflorenz machte der WHV aber die Big Points. Lüpke war mit einigen Paraden zur Stelle und vorne nutzten Tobias Schwolow, Smits und Vorontsov ihre Chancen und brachten ihr Team mit 19:16 buw. 21:17 in Front. Als Lukas Kalafut wenig später zum 22:17 ins leere Dresdner Tor traf (50.), war die Partie praktisch entschieden. Elbflorenz versuchte zwar alles, die drohende Niederlage abzuwenden, doch weder ein Torwart-Wechsel, noch eine Abwehrumstellung oder die Einwechslung des siebten Feldsspielers hatten den gewünschten Erfolg.

Unter dem Strich ein verdienter Sieg der Jadestädter, die in der zweiten Halbzeit hervorragend verteidigten und mit Smits und Lüpke die überragenden Spieler des Abends in ihren Reihen hatten. Ein Lob des Trainers ginf aber auch an Janik Köhler Matej Kozul uns Kalafut. "Die Jungs haben in der Abwehr enorm viel investiert und Freddy im Tor das Leben damit etwas leichter gemacht. Ein Glückwunsch geht aber auch an unseren Torwart Dennis Doden, der kurz vor dem Spiel des erste Mal Vater geworden ist und deshalb heute nicht dabei sein konnte."

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