Hagen gegen Nordhorn

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Das lange Warten hat ein Ende: Siebeneinhalb Wochen nach dem letzten Heimspiel des Jahres 2017 erwarten die Handballer des VfL Eintracht Hagen in der 2. Bundesliga endlich wieder einen Gegner in der heimischen Arena am Ischeland. Und der hat es einmal mehr in sich, gastiert mit dem

Tabellen-Siebten HSG Nordhorn-Lingen doch eine weitere Spitzenmannschaft an der Volme. Doch während in der Hinrunde die ersten Begegnungen – allesamt gegen Mannschaften, die zu der Creme der Liga zählen – verloren gingen, haben die Grün-Gelben in der Rückrunde bisher zwei Siege einge-fahren, darunter der am vergangenen Mittwoch herausgespielte Streich bei Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten.

 „Nach dem Überraschungserfolg gegen Balingen haben wir jetzt wieder ein Heimspiel – und da ist bekanntlich immer etwas für uns drin“, erklärt Chef-trainer Niels Pfannenschmidt mit Blick auf die starke Heimbilanz (12:10 Punkte). Zudem kann der Ostwestfale mit Stolz auf die jüngsten starken Auftrit-te seiner Farben verweisen, die vier der vorigen fünf Partien vor heimischer Kulisse für sich entschieden.

 Bei der HSG indes lichtet sich das Lazarett immer weiter, was sich auf dem Spielfeld direkt bemerkbar macht – speziell in Form von Spielmacher Ale-xander Terwolbeck. „Er hat nach seiner Rückkehr direkt das Spiel an sich gerissen. Mit ihm agiert Nordhorn ganz anders, er ist der Dreh- und Angel-punkt, der verlängerte Arm von Trainer Heiner Bültmann. Das ist klar zu erkennen. Mit ihm ist das Spiel der HSG überraschender, da sind viele Kniffe
drin“, analysiert Pfannenschmidt. Die vielen Rückkehrer aus Verletzungspausen sowie der nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ bestens aufge-stellte Kader der Gäste erschweren die Vorbereitung auf den Kontrahenten somit.

 Speziell der Rückraum mit Terwolbeck, Lutz Heiny, Jens Wiese und Nicky Verjans hat es dabei in sich, aber das große Prunkstück der Grafschafter ist
die 6:0-Abwehr mit Torhüter Björn Buhrmester dahinter. Dennoch ist  Pfannenschmidt betont offensiv. „Wir haben gegen Balingen gezeigt, zu was wir in der Lage sind. Wir brauchen aber auch mindestens diese Leistung wieder, um das Spiel für uns zu entscheiden. Klar ist aber auch: Wir wollen jedes Heimspiel gewinnen – und gehen voller Optimismus an die Aufgabe heran“, betont der 43-Jährige.

 Personell bleibt für Pfannenschmidt alles wie gehabt: Neben Rekonvaleszent Jan-Lars Gaubatz droht Paul Saborowski (Rückenverletzung) auszu-fallen. Ansonsten sind alle Akteure fit und an Bord.

 Vorschau: VfL Eintracht Hagen – HSG Nordhorn-Lingen (Freitag, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland)

Ergebnisdienst Bundesliga

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