Kampfgeist wird nicht belohnt

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Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben ihr Auswärtsspiel beim HSC Coburg knapp mit 26:29 (12:17) Toren verloren - und das trotz guter Leistung. "In der ersten Halbzeit haben wir noch ein paar Fehler zu viel gemacht, danach aber großen Kampfgeist gezeigt", sagte Trainer

Christian Köhrmann. In der Schlussphase haderten die Jadestädter auch mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen.

Nach ausgeglichener Anfangsphase geriet der WHV mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher in Rückstand, weil man vorne die Chancen nicht mehr konsequent nutzte und auch im Rückzugsverhalten einige Schwächen offenbarte. Zehn Fehler hatte Köhrmann bis zum Seitenwechsel notiert - zu viele, um den Oberfanken auf den Fersen zu bleiben. Die 17:12-Pausenführung der Bayern ging also auch in der Höhe in Ordnung.

Nach dem Wechsel waren die Jadestädter dann wieder griffiger. Torhüter Dennis Doden zeichnete sich mehrfach aus und vorne sorgten vor allem Tobias Schwolow und Duncan Postel dafür, dass der WHV beim 15:17 wieder im Spiel war. Danach verschafften sich die Coburger aber wieder Luft, vor allem, weil Felix Sproß jetzt wichtige Akzente setzte und sein Team mit vier Toren in Folge auf 22:16 davonziehen ließ.

Die Gäste steckten aber auch diesen Rückschlag weg und kämpften sich - auch dank dreier Tore von Rene Drechsler - einmal mehr auf 21:23 heran. Vier Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand weiterhin nur zwei Tore (25:27). Als Drechsler zum vermeintlichen Anschluss traf, entschieden die Unparteiischen aber auf Offensivfoul. Coburg traf doppelt und sorgte damit für die Entscheidung.

"Wir haben uns hier sehr teuer verkauft und gleich mehrfach deutliche Rückstände aufgeholt", zeigte sich Köhrmann einverstanden mit dem Auftritt seiner Jungs. "Ich hätte gerne gesehen, was passiert wäre, wenn wir hier tatsählich noch mal auf ein Tor herankommen. Die Pfiffe der Schiedsrichter waren für mich in einigen Situationen nicht nachvollziehbar. Eine klare Linie, die für beide Teams gleichermaßen gilt, habe ich erneut vermisst."

HSC Coburg - W’havener HV 29:26 (17:12)

HSC: Kulhanek, Krechel; Billek (12/4), Sproß (6), Kirveliavicius (4), Lex (3), Kelm (2), Varvne (2), Barsties, Hagelin, Wucherpfennig, Weber, Kellner, Neloski, Knauer.
WHV: Lüpke (1.-21./4 Paraden), Doden (ab 21./9); Schwolow 6, Postel 6, Drechsler 3, Smits 3/1, Vorontsov 2, Maas 2, Kalafut 1, Andrejew 1, Ten Velde 1, Köhler 1, Kozul, Lehmann, Wolterink.

Schiedsrichter: Fedtke/Wienrich
Zuschauer: 2149
Strafwürfe: 5/4 – 2/1 (Doden hält gegen Billek – Smits wirft am Tor vorbei)
Strafminuten: 4 – 12 (Hagelin, Kirveliavicius – 2 x Postel, Ten Velde, Kalafut, Schwolow, Andrejew)

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