Eintracht unterliegt beim TV Emsdetten

2.Bundesliga
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Zur Halbzeit sah es bei der 17:11-Führung für die Gastgeber nicht danach aus, als könnte Eintracht es am Ende noch einmal spannend machen. Doch kurz vor Schluss hatten die Hildesheimer sogar die Chance bis auf ein Tor zu verkürzen. Letztlich aber gewann der Favorit aus Emsdetten die Partie

mit 29:26. Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck musste dabei auf seinen Toptorschützen Savvas Savvas verzichten, der noch an einer Knieblessur aus dem letzten Heimspiel gegen die HSG Konstanz laboriert. Beim Aufwärmen meldete sich zudem Maurice Lungela mit Rückenproblemen ab, sodass auch er nicht zur Verfügung stand. Die personell geschwächte Mannschaft aus Hildesheim gab trotzdem alles und steigerte sich im zweiten Durchgang, konnte aber den Rückstand aus der ersten Hälfte nicht mehr aufholen.

Bei Eintracht kam Radek Doležel zu seinem ersten Einsatz von Beginn an. Der Tscheche erzielte auch direkt das erste Hildesheimer Tor. Später verkürzte er noch zum 6:4, in dieser Phase schien die erste Hälfte noch ordentlich zu verlaufen. Im Anschluss aber ließen die Hildesheimer zu viele Torchancen liegen, was dem Gegner die Möglichkeit für einen Ausbau der Führung gab. Der TVE ließ sich nicht lange bitten und zog über 10:5 auf 15:7 davon. Robin John, Dimitri Ignatow und Andy Simon konnten die Möglichkeiten jetzt etwas besser nutzen und den Vorsprung noch etwas verkürzen. Trotzdem war die verdiente Emsdettener Führung eine hohe Hürde für das Team, das sich jetzt für die zweite Hälfte steigern musste. „Unsere Chancenauswertung und ein paar Fehler haben uns früh in eine schlechte Ausgangsposition gebracht, aber die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte wieder Moral bewiesen, diesen Kampfgeist müssen wir beibehalten“ sagte Gerald Oberbeck.

Nach dem Seitenwechsel sollte es zunächst nicht besser laufen, denn die Hausherren erhöhten noch einmal auf 20:12. Anschließend kam Eintracht aber besser in Tritt. Der Hildesheimer Rückraum wusste jetzt, die Chancen zu nutzen. Vor allem Jacob Nelson drehte im zweiten Durchgang richtig auf und machte eins seiner besten Spiele im Eintracht-Trikot. Der Schwede erzielte am Ende fünf Tore. „Wir haben es geschafft, insgesamt schneller zu spielen und in der Defensive kompakter zu stehen“ sagte Trainer Oberbeck zu dieser Phase. Nach dem zwischenzeitlichen 24:21 waren die Hildesheimer viereinhalb Minuten vor Schluss beim 27:25 auf Tuchfühlung. Unter anderem hatte Fin Backs die Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber am Pfosten. So machte der TVE schließlich den Deckel drauf und gewann verdient mit 29:26. Gerade die positiven Abschnitte will das Team nun in das Sonntagsspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen tragen.

Paul Twarz, Jakub Lefan – Jost Brücker, Lukas Schieb, Andy Simon (1), Jacob Nelson (5), Julius Heil (4), Robin John (6/5), Chris Meiser (2), Dimitri Ignatow (3), Niko Tzoufras (2), Fynn Wiebe, Radek Doležel (2), Fin Backs (1), Adam

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