Punkteteilung beim WHV - Sonntag 17 Uhr gegen den TVE

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2.Bundesliga
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Am Ende konnten beide Fanlager und Trainer mit dem Ergebnis leben: Am 23. Spieltag trennten sich der Wilhelmshavener HV und der ASV Hamm-Westfalen nach einer dramatischen Schlussphase leistungsgerecht 28:28 (12:15). Acht Sekunden vor dem Ende hatte Kay Smits die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Abend in Führung geworfen, mit dem Schlusspfiff glich Lukas Blohme für die Gäste aus.

Vorangegen war ein ebenso wechselvolles Handballspiel vor 1.146 Zuschauern in der Nordfrost Arena, in dem die Westfalen die deutlich bessere erste Halbzeit spielten. "Aber da haben wir etwas zu viele Chancen liegen gelassen", erklärte ASV-Trainer Kay Rothenpieler später - einerseits wegen eines starken WHV-Torwarts Dennis Doden, andererseits, weil die Aktion de Westfalen nicht ganz so druckvoll und mit Überzeugung vorgetragen wurden, wie zuletzt noch gegen die DJK Rimpar. So ging es mit einer 12:15-Führung für den ASV in die Pause - ein Abstand, mit dem die Gäste zu diesem Zeitpunkt durchaus leben konnten.

So blieb der WHV, der zuletzt schon in eigener Halle gute Leistungen zeigte, im Spiel und kämpfte sich im zweiten Abschnitt schnell auf 16:16 heran. Vor allem gegen die umtriebigen Tobias Schwolow und Kay Smits fand die ASV-Deckung, bei der Kay Rothenpieler viele personelle und taktische Varianten probierte, nicht die richtige Antwort. "Wir waren da nicht beweglich genug und haben das nicht in den Griff bekommen", analysierte Rothenpieler später. Doch noch gelang es dem ASV immer wieder vorzulegen, in den abschließenden 13 Minuten allerdings nie mehr als ein Tor. Nur einmal bot sich hierzu fünf Minuten vor dem Ende die Gelegenheit, doch dann leistete sich ausgerechnet Lukas Blohme, erneut der beste ASV-Torschütze an diesem Abend, einen technischen Fehler. So glich der WHV wieder aus.

Und in der Schlussminute bot sich nach einem weiteren ungenutzen ASV-Angriff die Gelegenheit für die Hausherren erstmalig in Führung zu gehen. Fast eine Minute zog der WHV den Angriff inklusive Auszeit in die Länge und vollstreckte diesen am Ende in Person von Smits zum 28:27. Kay Rothenpieler reagierte blitzschnell, zog sieben Sekunden vor dem Ende die grüne Karte. Danach ging alles blitznschnell: Der ASV spielte vom Anwurf schnell nach vorne, passte durch bis auf Rechtsaußen Lukas Blohme, der von außen fast mit dem Schlusspfiff zum Unentschieden traf. "Wenn man überlegt, dass der letzte Wurf von uns auch geblockt werden kann und wir dann vielleicht im Tempogegenstoß vom ASV noch ein Tor kassieren, sind wir mit dem Punktgewinn sehr zufrieden", meinte WHV-Coach Christian Köhrmann nach der Partie.

Für den ASV bleibt nicht viel Zeit, den ungenutzten Chancen nachzutrauern, bereits am Sonntag steht die nächste Partie an, dann ist der TV Emsdetten zu Gast in der WESTPRESS arena. "Natürlich ist man direkt nach dem Spiel kurz enttäuscht. Aber wir haben noch einen Punkt gegen starke Wilhelmshavener geholt. Und wir sind seit zehn Spielen in der Liga ungeschlagen. Jetzt freuen wir uns auf das Derby am Sonntag und da wollen wir unsere Serie natürlich verlängern", so Rothenpieler.

Wilhelmshavener HV - ASV Hamm-Westfalen 28:28 (12:15)

WHV: Doden, Lüpke - ten Velde (1), Maas (1), Lehmann, Kalafut, Smits (14, 3/3), Postel (4), Vorontosv (1), Köhler, Kozul, Wolterink, Schwolow (7)

ASV: Storbeck, Lorger - Blohme (9), Huesmann, Brosch (3), Sablijc, Fridgeirsson (1), Schwabe (1), Krieg (2), Gudat, Voss-Fels, Papadopoulos (4, 2/2), Zintel (3), Possehl (3), Neuhold (2)

Schiedsrichter: Jannik Otto und Raphael Pieper

Zuschauer: 1.146

Zeitstrafen: WHV 6 min, ASV 8 min

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