Gegen TuSEM Essen müssen wieder Punkte her

/Foto: Eintracht)

2.Bundesliga
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Die Zeit der Spiele gegen die Topteams der Liga ist erst mal vorbei. Zuletzt spielte Eintracht Hildesheim fünfmal in Folge gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Jetzt geht es häufig gegen die direkten Konkurrenten aus den unteren Regionen.

Keine Frage, dass das Eintracht-Team gerade jetzt abliefern muss, wenn es auch im nächsten Jahr Zweitligahandball in Hildesheim geben soll. „Wir sind uns der Situation absolut bewusst und werden alles dafür tun, am Sonntag endlich wieder einen Sieg zu erkämpfen“ sagt Allrounder Chris Meiser (s. Foto), der als emotionaler Leader auch wieder gegen Essen vorangehen soll. Zur gewohnten Zeit um 17:00 Uhr ist der aktuelle Zwölfte der Zweitligatabelle in der Volksbank-Arena zu Gast. Zu Beginn der laufenden Spielzeit konnte Eintracht hier schon einmal einen Sieg gegen das Team vom jüngsten Trainer der Liga Jaron Siewert landen. In der ersten Pokalrunde gab es einen 24:21-Erfolg. Im Hinspiel in Essen konnte Eintracht beim 30:30 einen Punkt holen, am Sonntag sollen es dann gleich zwei Zähler werden.

Der nächste Gegner aus Essen steht mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone recht gut da. Dass eine Saison von Aufs und Abs geprägt sein kann, zeigten die Essener dabei recht eindrucksvoll. Nach einem schlechten Saisonstart mit vier Punkten aus zehn Spielen legte TuSEM mit fünf Siegen in fünf Spielen im November einen eindrucksvollen Lauf hin. Grund dafür war unter anderem auch die Reaktivierung von Michael Hegemann. Der eigentlich als Co-Trainer in die Saison gegangene Ex-Nationalspieler brachte Erfahrung und Routine ins Team und spielt auch jetzt noch regelmäßig. Mit seinen 41 Jahren verstärkt er den Abwehr-Innenblock und gibt der Defensive viel Stabilität. Das Jahr 2018 begann dann erst mal weniger erfolgreich. Nach sechs Niederlagen in Folge konnte TuSEM erst am letzten Wochenende mit einem Heimerfolg gegen Dessau wieder in die Spur finden. In diesem Spiel half dann auch die Rückkehr von Tim Zechel. Der ehemalige Hildesheimer konnte nach Rückenproblemen wieder mithelfen und wird wohl auch am Sonntag in seinem alten Wohnzimmer zum Einsatz kommen.

Für die Hildesheimer Defensive gilt es dann auch, den torgefährlichen Rückraum um Dennis Szczesny und Jonas Ellwanger zu stoppen, die beide auch noch gute Vorlagengeber sind. Zudem ist der erstligaerfahrene Tom Skroblien eine wichtige Stütze im Team von Trainer Jaron Siewert. „TuSEM hat eine starke und ausgewogene Mannschaft, aber wir müssen voll dagegen halten und wir müssen gewinnen“ macht Trainer Gerald Oberbeck die Marschroute klar. Vielversprechende Leistungen wie zuletzt gegen Bietigheim bringen den Hildesheimern in Anbetracht der aktuellen Tabellensituation nur dann etwas, wenn am Ende das Punktekonto befüllt wird. Nach zehn sieglosen Spielen hat sich die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt verschlechtert. Doch bei elf verbleibenden Partien bestehen für die Hildesheimer noch alle Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen. Trainer Gerald Oberbeck wird weiterhin auf Adam Papadopoulos und Jacob Nelson verzichten müssen, ansonsten wird voraussichtlich das Team komplett antreten können.

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24.04.2018 20:00
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Letzte Aktualisierung: 24.04.2018 03:08:34
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