Abwehr war der Schwachpunkt

Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

2.Bundesliga
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Zwei mögliche Punkte liegen gelassen im Kampf gegen den Abstieg: Bei der 29:33 (13:16)-Heimniederlage der HG Saarlouis gegen Tusem Essen gaben unglückliche Wurfversuche, zu viele technische Fehler und eine Abwehrleistung, die nicht an die der beiden letzten Partien heranreichte, am Ende den Ausschlag.

So war Essens Coach Jaron Sieverte „glücklich“ über zwei wichtige Punkte, die seinem Team weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft hätten. Seinem Saarlouiser Kollegen Philipp Kessler blieb nichts anderes, als zum „verdienten Sieg“ zu gratulieren. Er haderte vor allem mit den technischen Fehlern und der Abwehrleistung seiner Mannschaft, obwohl Pat Schulz hielt, was zu halten war: „33 Gegentore sind eindeutig zu viel.“

Saarlouis tat sich schon in der ersten Viertelstunde schwer, ließ vorne den einen oder anderen Wurfversuch liegen, fing durch Bballverluste einfache Gegentore, war beim 7:7 (16.) durch Falk Kolodziej dennoch gleich auf und ging in der 17. Minute durch den verwandelten Weissgerber-Siebener erstmals in Führung (8:7). Doch zwei Minuten und zwei Offensiv-Fehler später hatte Essen wieder die Nase vorn (9:11). In der Folge behaupteten die Gäste die Führung und konnten diese bis zur Halbzeitpause sogar auf 3 Treffer (13:16) ausbauen.

In den fünf Anfangsminuten der zweiten Spielhälfte wurde es aus Sicht der Gastgeber zunächst nicht besser. Der Tusem nutzte weiter Saarlouiser Schwächen und setzte sich auf 15:20 (35.) ab. Die HGS kämpfte, brauchte aber bis zur 46. Spielminute, um den Vorsprung der Siewert-Sieben zu egalisieren (23:23). Bei den 1125 Fans in der Halle keimte Hoffnung auf, die durch einen Doppelschlag von Witzke und Wöss aber gleich mal wieder eingedämpft wurde. Saarlouis blieb zwar auch in der Folge dran, schaffte es aber nicht, dem Spiel eine Wende zu geben – auch weil in der entscheidenden Phase Bliss einige Bälle parierte. Essen schaukelte die Partie und den Sieg über die Zeit, erwies sich als cleverer. Und ganz am Ende gab es für Saarlouis noch einen weiteren schmerzlichen Verlust: Pascal Noll musste nach einen Zusammenprall mit Knieverletzung vom Feld. Eine Diagnose steht noch aus. Klarheit soll eine MRT-Untersuchung am Montag bringen.

Statistik HGS: Pat Schulz (12 Paraden, 2x Siebenmeter gegen Skroblien und Beyer), Jnczyk, Leist, Kolodziej 1, Murawski, Weissgerber 9/3, Barkow 2, Muller, Müller 4, Andersson 5, M. Schulz 3, Paetow, Polydor, Engels 2, Noll 3

Statistik Tusem: Bliss (7 Paraden), Borchert (3 Paraden), Beyer 5/2, J. Ellwanger 3, Witzke 3, L. Ellwanger, Roosna, Wöss 4, Szczesny 5, Müller 2, Reißky 2, Skroblien 6/3, Zechel.

Siebenmeter: HGS 3/3, Tusem 5/7

Zeitstrafen in Minuten: HGS 2, Tusem 8 (3×2 Min rot Zechel)

Zuschauer: 1125

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