BHC bleibt auswärts weiter verlustpunktfrei

(Foto: BHC)

2.Bundesliga
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Die Bergischen Löwen haben am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel vor 2.472 Zuschauern im Euregium gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 33:28 (15:13) gewonnen und bleiben somit in der laufenden Spielzeit weiterhin verlustpunktfrei in der Fremde.

 

Mit gleich zwei starken Paraden ebnete BHC-Schlussmann Bastian Rutschmann (s. Foto) den Weg zur 2:0-Führung (4.) der Bergischen Löwen im Nordhorner Euregium. Insgesamt packte die BHC-Defensive gleich richtig zu und die Gäste legten mit viel Tempo gleich weiter zum 4:1 (7.) nach. Nach einer Strafzeit gegen Max Darj packte der BHC gleich noch zwei Treffer drauf und enteilte mit 6:2 (11.), sodass HSG-Coach Heiner Bültmann früh die erste Auszeit für die Hausherren beantragte. Ein blendend aufgelegter BHC-Keeper Rutschmann setzte mit einer erfolgreichen Siebenmeterparade gegen Mickal in der 13. Spielminute sein nächstes Ausrufezeichen, doch Nordhorn konnte mit drei Treffern in Serie die passende Antwort geben, ehe Gutbrod zum 7:5 (15.) netzte. Eine Strafzeit gegen Leos Petrovsky konnte die HSG dazu nutzten, um mit dem 6:7 (16.) wieder den Anschluss zu den Bergischen herzustellen, die aber wieder vollzählig durch Max Darj zum 8:6 (17.) kamen. Als die Löwen mit 12:9 (22.) in Front lagen, hatte das Team von BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze innerhalb weniger Minuten zwei einfache Tormöglichkeiten liegengelassen, als Gunnarsson und Bettin vom Siebenmeterstrich aus scheiterten – Nordhorn verkürzte so wieder auf minus Zwei und blieb dran. Mit einer knappen 15:13-Halbzeitführung ging der Bergische HC in die Kabinen.

Drei Minuten waren in Durchgang Zwei gespielt, beide Teams hatten je zwei Tore erzielt, als der BHC fortan auf seinen Mannschaftskapitän Kristian Nippes verzichten musste, der mit einer Fingerverletzung in der Kabine verschwand. Zeitgleich nahm Sebastian Hinze einen Wechsel im Tor vor und brachte Christopher Rudeck für Bastian Rutschmann, der nach dem Wiederanpfiff kaum noch etwas zu fassen bekam. Nordhorn jetzt mit Oberwasser, als Fraatz nach einem Steal während BHC-Unterzahl enteilte und zum 20:20-Ausgleich (39.)in das verwaiste Gästegehäuse traf. Als Vorlicek gleich noch zur ersten Führung der Hausherren nachlegte, bat BHC-Coach Hinze beim 20:21-Rückstand (40.) zur Auszeit für die Löwen. Angefeuert von mehr als 200 lautstarken BHC-Fans unter den 2.472 Zuschauern lieferten sich beide Mannschaften jetzt einen rassigen Fight mit mehrfach wechselnder Führung, ehe der BHC mit dem 25:23 (47.) durch Maciej Majdzisnki wieder etwas Abstand schaffte. In Unterzahl – Szücs saß zwei Minuten ab – verhinderte Rudeck stark den Anschluss und Petrovsky erhöhte auf 27:24 (51.), als auch Nordhorn eine Strafzeit absitzen musste. Mit vier Treffern in Serie sorgten die Bergischen Löwen beim 31:25 (55.) für die Vorentscheidung. Durch den 33:28 (15:13)-Auswärtssieg hat der Bergische HC nun am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV in der Solinger Klingenhalle sein Matchballspiel, um die vorzeitige Rückkehr in die DKB Handball-Bundesliga perfekt zu machen.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel
Sebastian Hinze: „Ich bin sehr glücklich, dass wir über 60 Minuten verdient gewonnen haben. Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und unsere Ballgewinne über Konter erfolgreich abgeschlossen. Dann haben wir einige Probleme mit Heiny bekommen und bringen Nordhorn in der ersten Halbzeit vielleicht selbst wieder rein. In der zweiten Halbzeit spielen wir die Unterzahl nicht so erfolgreich, reagieren gut auf den Rückstand und verlieren nicht den Kopf.“

Heiner Bültmann: „Glückwunsch an den BHC zum Sieg und zum bevorstehenden Aufstieg. Das war ein tolles Spiel mit einer Riesenstimmung von beiden Fanlagern. Wir haben hohen Einsatz und viel Qualität gesehen. Der BHC hat gezeigt warum sie auswärts noch keinen Punkt abgegeben haben. Kämpferisch haben wir viel investiert und das Spiel so kurz gedreht. Man muss dem BHC Respekt zollen, wie sie es mit Ruhe und überragenden Lösungen wieder umgekehrt haben. Wir haben an die Sensation geglaubt und sind auch so aufgetreten.“

Schiedsrichter: Robert Schulze und Tobias Tönnies
Siebenmeter: 4/5 - 2/4
Zeitstrafen: 5 - 8 (Heiny, Leenders(3), Mickal - Darj(2), Nippes, Petrovsky(2), Szücs(3))
Rote Karten: Leenders, Szücs
Spielverlauf: 0:2 (5.), 2:5 (10.), 5:7 (15.), 7:11 (20.), 10:12 (25.), 13:15 (30.), 17:18 (35.), 21:20 (40.), 23:23 (45.), 24:26 (50.), 25:31 (55.), 28:33 (60.)

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25.09.2018 19:30
2.Handball-Bundesliga, 07.Spieltag
  
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Letzte Aktualisierung: 25.09.2018 03:56:23
Legende: ungespielt laufend gespielt