Heimpleite für Hagen mit Pech und Aluminium

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Im Lokalduell mit dem ASV Hamm-Westfalen musste sich der VfL Eintracht Hagen trotz einer tollen kämpferischen Leistung letztlich geschlagen geben. „Hamm war wirklich fokussiert und ich habe früh gemerkt, dass es heute schwierig wird. Vor allem mit dem Kleingruppenspiel mit Kreisläufer

Jan Brosch hatten wir große Probleme – und in der ersten Halbzeit dazu 15 Minuten, in denen es gar nicht lief“, resümierte Cheftrainer Niels Pfannenschmidt, der sich aber erfreut zeugte, dass seine Mannschaft einen Lerneffekt an den Tag legte und bis zum Schlusspfiff nie aufsteckte.

Bis zur Mitte des ersten Abschnitts verlief die Begegnung ausgeglichen, doch nach dem Treffer zum 7:7 von Daniel Mestrum (15.) gerieten die Bemühungen der Hausherren etwas ins Stocken. Zum einen waren Sören Kress und Co. nicht gerade mit Fortuna im Bunde und scheiterten gleich vier Mal am Aluminium, außerdem schlichen sich aber technische Nachlässigkeiten ins Spiel. Die Folge: Der ASV zog das Tempo an – und beim Spielstand Stück für Stück davon. Gleich drei Mal führten die Gäste in den finalen Minuten der ersten Halbzeit mit sechs Treffern, erst kurz vor der Pausentee gelang es erneut Mestrum auf fünf Treffer zu verkürzen.

Im zweiten Abschnitt keimte dann Hoffnung bei den Grün-Gelben auf, als sie schnell auf 16:19 herankamen (33.). Doch die folgenden Aktionen waren sinnbildlich: Zunächst eroberte sich der VfL erneut den Ball, nur um den folgenden erweiterten Gegenstoß zu „verdaddeln“ (Pfannenschmidt), was die Gäste prompt ausnutzten. Bis auf 22:16 (38.) setzte sich Hamm nun wieder ab. Trotz der tollen kämpferischen Einstellung sollten die Hagener bis zum Schlusspfiff weiterhin nicht mit Fortuna im Bunde sein. Am Ende standen für die Eintracht zehn Pfosten- und Lattentreffer zu Buche.

VfL Eintracht Hagen – ASV Hamm-Westfalen 29:33 (14:19)

VfL: Mahncke (1.-19., 31.-60., 9 Paraden), Jerkovic (19.-30., 1 Parade); Lindner (n.e.), Kress (3/2), Tubic (3), Pröhl (4), Schneider, Fauteck (1), Konitz (1), Saborowski (3), Bergner, Waldhof (4), Bornemann (1), Mestrum (6/1), von Boenigk (3).

Foto: Daniel Mestrum

 

ASV: Storbeck (1.-18., 1 Parade), Lorger (18.-60., 8 Paraden); Blohme (2), Huesmann (4), Brosch (5), Fuchs, Sbljic, Friðgeirsson (1), Schwabe (1), Gudat (1), Voss-Fels (1), Papadopoulos (3/3), Zintel (4), Possehl (5), Neuhold (6).

 

Siebenmeter: 4/3 – 3/3 (Kress wirft an die Latte).

 

Zeitstrafen: 6 – 2 (Pröhl, Waldhof 2x – Schwabe).

 

Schiedsrichter: Julian Fedtke und Niels Wienrich.

 

Zuschauer: 812 in der Arena am Ischeland.

 

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