Schwacher Angriff bringt Niederlage

2.Bundesliga
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Die Reise an den wunderschönen Bodensee nach Konstanz ist lang. Umso mehr fährt man nicht gerne mit leeren Händen wieder nach Hause zurück. Vielleicht schöne Souvenirs oder tolle Erlebnisse, es gibt da verschiedene Möglichkeiten Dinge mit zu nehmen.

Im Handball fährt man natürlich gerne mit 2 Punkten in die Heimat. Dem HC gelang das diesmal leider vor nur 600 Zuschauern nicht.

Nach 50 Sekunden ging der HC durch den am Kreis freigespielten Norman Flödl mit 1:0 in Führung. Genannter Flödl trägt zur Zeit durch die Verletzung von Henning Quade viel Verantwortung am Kreis. Vor allem zu Beginn der Partie war er einer der prägenden Spieler der Sachsen und bestätigte damit seine derzeit gute Form. Für das Heimteam war es Spielmacher Tim Jud, welcher dann zum 1:1 ausglich. Ausgeglichen gestaltete sich dann auch die gesamte 1. Halbzeit, in welcher sich die HSG Konstanz einmal auf 5:3 und 10:8 „absetzen“ konnte. Prägender Spieler beim HC in der Halbzeit war erneut Torhüter Mario Huhnstock. Er hielt knapp 40 Prozent der Konstanzer Würfe und war damit etwas besser als der ebenfalls gut haltende Konstantin Poltrum im HSG-Tor. Eines wurde in der 1. Halbzeit auch sichtbar, der HC hatte vor allem im Rückraum an diesem Tag zu wenig Durchschlagskraft. Einzig Gabor Pulay konnte auf der halbrechten Seite mit 5 Treffern aus dem Feld und einem Siebenmetertor überzeugen. Dass das Heimteam nicht mit einer Führung in die Halbzeit gehen konnte, war einer Strafwurfparade durch Mario Huhnstock kurz vor dem Halbzeittee und einem anschließenden schnellen Treffer durch Robin Hoffmann, welcher von Rechstaußen das 10:10 erzielte, zu verdanken.

Es war die 42. Minute als der HC durch Robin Hoffmann in der 2. Halbzeit das 15:16 erzielte. 18 Minuten später hatten die Sachsen 5 Tore mehr auf dem ihrem Konto, dabei brauchte man alleine für das 17., 18. und 19. Tor mehr als 10 Minuten. Das in den letzten 8 Minuten auch nur noch 2 Treffer dazukam, war dann auch bezeichnend für die Angriffsleistung des HC in der 2. Halbzeit. Dabei war es bis zur 50. Minuten die erwartet enge Partie. Als die Gäste dann aber innerhalb von zwei Minuten das 20:18 durch Chris Berchtenbreiter und das 21:18 durch Samuel Wendel erzielten, war das bei so einem engen Spiel fast schon vorentscheidend. Die HSG gab Führung dann auch nicht mehr ab und hatte in der 57. Minute beim 23:19 sogar erstmals 4 Tore Vorsprung. Davon konnte sich der HC einfach nicht mehr erholen. So gewann Konstanz am Ende auch verdient mit 24:21.

Fazit: Ob der HC gegen die HSG Konstanz in einem Punktspiel gewinnen kann, dass werden wir in der kommenden Saison zumindest nicht erfahren, denn trotz des Sieges ist die HSG abgestiegen. Der HC konnte vor allem im Angriff an diesem Tag nicht überzeugen. Dabei hatte die Dresdner Defensive + Torhüter mit 24 Gegentoren einen ganz guten Job gemacht. Insgesamt reichte es aber zum zweiten Mal für die Sachsen gegen die HSG Konstanz nicht.

Tore: Jurgeleit 5/2, Boese, Dierberg 1/1, Buschmann, De Santis 1, Flödl 3, Hoffmann 2, Greß 2, Zele, Kammlodt, Becvar, Pulay 6/1

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