Ein Fünkchen Hoffnung

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Der auf Tabellenplatz 6 rangierende ASV Hamm-Westfalen ist am Samstag, 26.05.2018 um 18.30 Uhr in der WESTPRESS Arena Gastgeber. Auf 1 Prozent bezifferte Arne Kühr, der Coach des ThSV Eisenach, nach der 30:31-Heimniederlage gegen Eintracht Hildesheim die Chance auf den Klassenerhalt.

Zwei noch zu absolvierende Spiele und 4 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, den derzeit der EHV Aue und der Wilhelmshavener HV punktgleich inne haben, das ist die Lage. Der Wilhelmshavener HV muss noch zwei Auswärtsspiele bestreiten, bei der HG Saarluis und beim TuSEM Essen.

Der EHV Aue reist zu Eintracht Hildesheim und empfängt am letzten Spieltag Eintracht Hagen in der heimischen Erzgebirgshalle. Der ThSV Eisenach gastiert zunächst (Samstag, 26.05.2018) beim ASV Hamm-Westfalen und ist am letzten Spieltag (Samstag, 02.06.2018) Gastgeber für die HG Saarlouis. Bei Punktgleichheit entscheidet das Gesamttorverhältnis. Da hat der ThSV Eisenach einen Vorteil. Die Wartburgstädter müssten also beide Spiele gewinnen, eines der beiden in der Tabelle unmittelbar davor platzierten Teams müsste beide Spiele verlieren. Wie realistisch ist das?

„Die Heimniederlage gegen Hildesheim schmerzt sehr“, erklärt Arne Kühr. Die jüngsten Punktverluste in Hagen und in Dessau sowie im Heimspiel gegen die Niedersachsen läuteten wohl endgültig das Ende der jahrzehntelangen Erst- und Zweitligazugehörigkeit des Traditionsvereines ein. "Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen. Das war ausschlaggebend.

 Wir besaßen dennoch die Chancen, wegzuziehen. Das haben wir versäumt. Das Spiel ist dann in die andere Richtung gekippt“, konstatierte ThSV-Kapitän Marcel Schliedermann und fügte hinzu, „die Situation haben wir ja schon seit einiger Zeit, dass wir es aus eigener Kraft nicht schaffen können, Schützenhilfe benötigen. Ein kleines Fünkchen Hoffnung besteht.“

Der ASV Hamm-Westfalen, der in der nächsten Saison ganz oben angreifen will und auf dem Spielermarkt schon kräftig zugelangt hat, ist am Samstag, 26.05.2018 ab 18.30 Uhr in der heimischen WESTPRESS arena klar favorisiert. Egal in welcher Tabellenkonstellation oder personellen Besetzung, die Trauben hingen hier für die Männer von der Wartburg überwiegend unerreichbar hoch. Im Dezember 2011 setzte es eine 23:38-Klatsche.

Vor fünf Jahren, im Mai 2013, gelang den Thüringern ein 29:25-Erfolg. Das ist freilich alles Geschichte. Auch die Neuauflage am Samstag beginnt für beide bei Null. Der ASV Hamm-Westfalen, seit dem Sommer des Vorjahres wieder mit Kay Rothenpieler als Trainer und aktuell auf Tabellenrang 6, wuchert mit dem Pfund seiner ausgeglichenen Besetzung. Unter den ersten 25 in der Torjägerliste der Liga findet sich kein Name aus dem Kader des ASV Hamm-Westfalen. Jeder wirft Tore. In der Torhüter-Rangliste wird ASV-Keeper Felix Storbeck (im Jahr 2016 vom SC DHfK Leipzig gekommen) mit 305 gelungenen Paraden auf Rang 10 geführt. Zuletzt reichte es für den ASV Hamm-Westfalen nur zum einem 35:35 bei der schon als Absteiger feststehenden HG Saarlouis. Das missfiel Kay Rothenpieler. "Wir haben nach unserer Führung einige Fehler zu viel gemacht. Wir wissen, was wir am Samstag gegen Eisenach in der WESTPRESS arena besser machen müssen", so der Coach des ASV Hamm-Westfalen. Dass die Eisenacher sportlich mit dem Rücken zur Wand stehen, weiß natürlich auch jeder in Hamm.

Was will Arne Kühr, seit Mitte Dezember Coach des ThSV Eisenach, vor den letzten beiden Spieltagen sagen? „Wir wollen die bestmöglichste Leistung als Team zeigen. Wir werden letztmalig in dieser Besetzung zu einem Zweitbundesligaspiel auflaufen. Wir wollen, wenn es nicht zu verhindern ist, die Liga erhobenen Hauptes verlassen. Das sind wir uns, unseren Sponsoren und unseren Fans schuldig“, so Arne Kühr.

Ihm wird wohl der Abwehr-Innenblock mit Duje Miljak und Nicolai Hansen verletzungsbedingt fehlen. Torhüter Stanislaw Gorobtschuk wird aufgrund von Achillessehnenproblemen auch nicht zur Verfügung stehen. Der junge Sebastian Brand dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Seite von Jan-Steffen Redwitz rücken. Aber auch Lars Kremmer steht bereit. Was spricht für den ThSV Eisenach? Ein endlich verletzungsfreier Ibai Meoki trumpft in Angriff und Abwehr auf. Der Spanier, den es aus privaten Gründen in seine Heimat zieht, zeigt als Pendant zu Marcel Schliedermann seine ganz besonderen Qualitäten. Linkshänder Alexander Saul, der dem ThSV Eisenach in jedem Fall erhalten bleibt, (mit 184 Treffern Platz 11 der Torjägerliste der Liga) untermauerte zuletzt seine Qualitäten aus dem rechten Rückraum. Aus dem linken Rückraum konnte Matthias Gerlich (mit 172 Treffern Platz 13 der Liga-Torjägerliste), der im Sommer in die Schweiz wechselt, zuletzt sein Potential nicht abrufen Auf wen kann der ThSV Eisenach auch setzen? Das sind seine Fans. Ein vollbesetzter Sonderbus und etliche PkW rollen auch am Samstag…!

 

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