Saisonstart mit zwei Auftaktveranstaltungen

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2.Bundesliga
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Nach der internen Auftaktveranstaltung bei Partner Physiomed Steffen Barth stand für die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen nun die zweite Auftaktveranstaltung zum Start in die Saisonvorbereitung auf dem Programm. Diese fand auf Einladung von Hauptsponsor Udo Krollmann in dessen Räumlichkeiten an der Körnerstraße 40 statt.

Zu Beginn begrüßte der Unternehmer die Anwesenden, ehe er bekanntgab, dass sein Unternehmen künftig als Namensgeber der Arena am Ischeland auftreten wird. Somit werden die Grün-Gelben künftig in der Krollmann-Arena auflaufen. „Wir wollen natürlich auch unsere Marke präsenter machen, aber vornehmlich ging es darum, den Sport in der Stadt zu unterstützen“, erklärte Krollmann. Zunächst ist die Namensgebung auf fünf Jahre befristet.

Bevor Krollmann dann das Wort an den ersten Vorsitzenden des VfL, Detlef Spruth, übergab, lobte er diesen in höchsten Tönen. „Herr Spruth ist das Elixier der Zukunft für die Eintracht für die nächsten 20, 30, oder gar 50 Jahre. Mit ihm hat der Verein einen treuen Begleiter, der mit Herzblut dabei ist. Ich wünsche ihnen und der Mannschaft eine wunderbare Saison mit möglichst viel Erfolg“, unterstrich Krollmann.

Spruth gab die lobenden Worte umgehend zurück. „Udo Krollmann und seiner Krollmann Gruppe gilt unser Dank. Nicht nur dafür, dass wir diese Veranstaltung hier ausrichten dürfen. Sondern dafür, dass sie uns als Hauptsponsor weiter unterstützen. Das ist in Zeiten, in denen wirtschaftliche Aspekte Sponsoring immer mehr komplizieren, etwas Besonderes. Und ein derartiges Engagement ist im Zuge unserer Professionalisierung unverzichtbar“, betonte Spruth.

Im Anschluss verkündete er die enger werdende Verzahnung des Hauptsponsors mit dem Verein. Spätestens im November will die Eintracht ihre neue Geschäftsstelle in dem Gebäude an der „Kö40“ beziehen. „Hier haben wir die nötigen Räumlichkeiten, um der Professionalisierung gerecht zu werden“, berichtete Spruth.

Teil dieser Professionalisierung ist „eine nicht unerhebliche Veränderung in unserer Struktur“, so Spruth. Zwar wollen die Grün-Gelben weiter bewusst als Traditions- und Familienverein auftreten – im Jahr 2021 wird die Handballabteilung 100 Jahre alt, der DHB feierte vergangenes Jahr sein 100-jähriges Bestehen – sich aber dennoch an den neuen Gegebenheiten und den immer weiter steigenden Anforderungen orientieren.

Nach dem Abgang von Jörg Brodowski als Geschäftsführer der VfL Eintracht Hagen Handball-Management GmbH war die Umverteilung auf drei Schultern (wir berichteten) nach Ansicht von Spruth und seinen Vorstandskollegen ein nötiger Schritt. „Die steigenden Anforderungen und Auflagen sind eine echte Herausforderung, daher haben wir das Team hinter dem Team breiter aufgestellt“, erläuterte Spruth.

So sind die drei neuen Geschäftsführer Hartmut Sommer, Joachim Muscheid und Michael Neß klaren Säulen zugeordnet, innerhalb derer sie (teils neue) Unterstützung erhalten. So wird Sommer sich vornehmlich um den Vertrieb, also die Sponsorenakquise kümmern. Ihm zur Seite steht mit dem ehemaligen Nationalspieler und Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt und des TBV Lemgo, Fynn Holpert, ein anerkannter und in der Branche geschätzter Experte. Zudem wird Sommer mit seiner Expertise als Geschäftsführer von Werbetechnik Sommer dabei helfen, das Erscheinungsbild der Eintracht weiter zu verbessern.

Muscheid wird sich vornehmlich um das Tagesgeschäft kümmern. Dies bringt automatisch eine Verzahnung mit Marketingmanager Sebastian Mühleis mit sich, der neben den allgemeinen Marketingthemen vor allem die Öffentlichkeitsarbeit sowie den ab dieser Spielzeit obligatorischen Live-Stream forcieren wird. Mühleis wird zukünftig Kevin Herzog zuarbeiten – und so die Berichterstattung sowie Marketingmaßnahmen des VfL unterstützen.

Neß, der „Herr der Zahlen“ (Krollmann), muss zwar zugeben, dass er „vom Handballsport wie von Sport allgemein nicht besonders viel Ahnung“ hat – „dafür kenne ich mich mit Zahlen sehr gut aus.“ Besonders erfreut zeigte sich Neß stellvertretend für seine beiden Geschäftsführer-Kollegen, dass „die Chemie bei uns stimmt, das war direkt beim ersten Treffen klar.“

Allen Dreien wünschte Spruth, „dass sie ihre neuen Aufgaben mit viel Enthusiasmus und Erfolg angehen.“ Mit einer Prognose bezüglich des Abschneidens der Mannschaft in der zweiten Saison in der 2. Bundesliga in Serie „halte ich mich bewusst zurück“, sagte Spruth, wünschte aber den Neuzugängen einen gelungenen Einstand und allen Spielern eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison.

Nach dem ersten Vorsitzenden besetzten Sportdirektor Michael Stock und Cheftrainer Niels Pfannenschmidt das Redner-Pult. Stock dankte ebenfalls dem Hauptsponsor, dass er „es ermöglicht hat, den vielen neuen Gesichtern mit so einer tollen Veranstaltung Rechnung zu tragen. Gerade für die Neuzugänge war es wichtig, die ganzen Personen einmal beisammen zu haben.“

Eine wichtige Neuerung, die Stock vorstellte, hängt mit Rückkehrer Bernward Rieke zusammen, der die Mannschaft fortan als Teammanager begleiten wird. „Er wird das Gros der organisatorischen Aufgaben rund um das Team übernehmen, speziell, was Auswärtsfahrten angeht. Unterstützt wird er dabei von Thomas Schneider“, berichtete Stock, der mit einem Scherz abschloss, der alle Beteiligten zum Lachen brachte: „Für Kabinenfeste ist bei den ganzen Neuen bis Ende September sicher gesorgt.“

Für Pfannenschmidt kam die Veranstaltung im Hause Krollmann einem guten Omen gleich: „Wir sind vergangene Saison auch hier gestartet – und haben ja eine ganz ordentliche Saison gespielt.“ Der Ostwestfale präsentierte in der Folge den Leitfaden seiner Farben, der sich unter anderem aus den Faktoren Einsatz, Besessenheit, Qualität, Verantwortung und gegenseitiger Unterstützung zusammensetzt.

Darüber hinaus zeigte sich der 44-Jährige sehr zufrieden mit der Entwicklung beim VfL. „Man merkt richtig, dass etwas passiert. Und das ist wichtig und gut, denn es muss immer vorangehen. Daher habe ich gerade auch ein gutes Gefühl“, resümierte der Trainer, der in der Folge die fünf neuen Akteure von Spielern vorstellen ließ, die in der Vorsaison bereits für die Eintracht am Ball waren. Beim Thema Saisonziel hielt sich Pfannenschmidt indes bedeckt: „Das möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft erarbeiten. Ich kann aber schon sagen, dass ich auch in der nächsten Saison wieder in der 2. Bundesliga spielen möchte.“

Im Nachgang der Veranstaltung lud Krollmann die Mannschaft und die Offiziellen kurzerhand in das Restaurant „Zur Volme“ zum Mittagessen ein. Dort tauschte er sich nicht nur intensiv mit Pfannenschmidt, Stock, Muscheid und Mühleis aus, sondern entschied sich spontan dazu, der Mannschaft beim ersten Auswärtsspiel der Saison beim HC Elbflorenz 2006 (1. September 2018) eine frühere Anreise samt Übernachtung zu ermöglichen.

 

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