ASV schlägt die Limburg Lions

(Foto: Lothar Gudat)

2.Bundesliga
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Der ASV Hamm-Westfalen hat den zuletzt starken Eindruck auch im Testspiel gegen die Limburg Lions am Donnerstagabend bestätigt. Vor rund 150 Zuschauern in der Werler Sporthalle Zum Salzbach besiegten die Westfalen in der vom Partnerverein Werler TV ausgerichteten Partie den niederländischen Meister von 2017 deutlich mit 34:19 (17:9).

Während Gästetrainer Mark Schmetz zwar mit der Niederlage, nicht aber mit deren Höhe leben konnte, war ASV-Trainer Kay Rothenpieler verständlicherweise rundum zufrieden: "Das war ein sehr gelungendes Testspiel", betonte der Coach. "Die erste Priorität hatte die Deckung, das wir in Sachen Bereitschaft und Einstellung hervorragend", so Rothenpieler weiter, dier diesmal besonderes Augenmerk auf die 5:1-Abwehrvariante löste, die der ASV in verschiedenen Zusammenstellung sehr effektiv umsetzte.

"Egal welche Formation heute gespielt hat, alle haben ihre SAche sehr gut gemacht", lobte der Trainer seine Schützlinge, bei denen nur Lukas Blohme wegen einer Ellenbogenentzündung sicherheitshalber geschont wurde. So wurde Lars Gudat, der daher auf seiner Position durchspielte, mit sechs Toren zweitbester Torschütze des ASV. Nur Vyron Papadopoulos war mit seinen vier Feldtoren ud fünf Siebenmeter noch stärker, mit einer Ausnahme erzielte er übrigens alle Treffer in der ersten Halbzeit.

Aber weniger die 34 erzielte Tore, als vielmehr die starke Abwehrleistung gepaart mit guten Torhüterleistungen von Oliver Krechel und Felix Storbeck, die jeweils eine Halbzeit zum Einsatz kamen, waren der Grund für die Zufriedenheit von Kay Rothenpieler. "Es geht immer über die Abwehr, dann kannst Du vorne auch leichte Tore erzielen. Das wird auch in der Saison so sein."

Genau die aus der guten Verteidigung resultierenden rund zehn Tempogegenstoßtore waren es, die Mark Schmetz, der mit seinem Team am Wochenende noch den Select-Cup gewonnen und dabei die Zweitligisten Rhein Vikings und Dormagen geschlagen hatte, wenig schmeckten. "Ich bin insgesamt nicht zufrieden. Natürlich ist Hamm noch eine Klasse höher als das unsere Gegner am Wochenende waren, aber ich hätte gedacht, dass wir den Abstand kleiner halten könnten." Vor allem zu Beginn hatte die Limburger Probleme, ins Spiel zu finden. Im Eins-gegen-Eins war der ASV körperlich überlegen, hinzu kamen einige unnötige Ballverluste. So führte der ASV nach einer Viertelstunde bereits mit 11:3. Erst als Kay Rothenpieler mehrfach das Spiel mit dem siebten Feldspieler testete, nutzten die Limburger dies zu einfachen Toren. Nach dem 11:7 in der 19. Minute stellte Kay Rothenpieler in einer Auszeit wieder um, schnell kontrollierten die Westfalen wieder die Partie und ginge mit einer 17:9-Führung in die Pause. "Das ist auch eine Qualität, nach so einer Phase das Spiel wieder zu kontrollieren", erkannte Schmetz die Leistung des Gegner unumwunden an. "Für uns war es aber wichtig zu sehen, dass wir noch viel und hart arbeiten müssen. Insofern war es natürlich auch für uns ein guter Test."

ASV Hamm-Westfalen: Krechel, Storbeck - Huesmann (4), Milde, Brosch (3), Fuchs (1), Raguse (1), Sohmann (s. Foto/2), Schwabe (2), Lex (1), Südmeier, Gudat (6), Papadopoulos (9/5), von Boenigk (4).

 

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