WHV kassiert erste Niederlage

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2.Bundesliga
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Im Gastspiel bei Erstliga-Absteiger TuS N'Lübbecke kamen die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV am Dienstagabend nicht für einen Sieg in Frage. Die Jadestädter ließen vor allem im ersten Durchgang zu viele Chancen aus und verloren die Nachholpartie des 2. Spieltags am Ende deutlich mit 28:36 (13:21) Toren.

Bester Werfer des WHV war Lukas Kalafut, der in den letzten 20 Minuten siebenmal traf.

Für WHV-Trainer Christian Köhrmann waren nicht nur die vielen Fahrkarten im Angriff, sondern auch die ungewohnten Schwächen in der Defensive ausschlaggebend für die Niederlage: "Für diese Abwehrleistung habe ich keine Erklärung. Wir haben nie den richtigen Zugriff auf die Gegenspieler gefunden und sind mit diesem Ergebis unter dem Strich noch ganz ordentlich bedient." Dass die Jadestädter die Lübbecker Merkur-Arena am Ende mit leeren Händen verlassen würden, deutete sich schon in der Angfangsphase an. Der WHV brauchte einfach zu viele Chancen, um ein Tor zu erzielen - im Gegensatz zu den Gastgebern, die enormen Zug zum Tor entwickelten und auch im Umschaltspiel immer wieder erfolgreich waren (12:4/17.).

Alle Versuche von Köhrmann, sein Team - vor allem in der Deckung - wachzurütteln, scheiterten. Auch wenn im Angriff nun öfter Zählbares heraussprang, hatte Lübbecke weiter leichtes Spiel gegen die löchrige 6:0 des WHV, die ihre Torleute Dennis Doden und später Frederick Lüpke allzu oft im Stich ließ. Im zweiten Durchgang (13:21) war kaum Besserung in Sicht. Köhrmann wechselte mehrfach die Formationen, ernsthaft in Bedrängnis brachte man den Favoriten aber nicht.

Lübbecke zog mehrfach auf zwölf Tore davon, ließ die Zügel in der Schlussphase dann aber etwas schleifen und ermöglichte den Jadestädtern leichte Ergebniskosmetik. In Torlaune zeigte sich hier vor allem Lukas Kalafut, der in den letzten 20 Minuten auch vorne ran durfte und mit seinen sieben Toren half, die verdiente 28:36-Niederlage halbwegs in Grenzen zu halten.

TuS N'Lübbecke - W'havener HV 36:28 (21:13)

Lübbecke: Birlehm (1. - 49./17 Paraden), Tatai (ab 49.), Speckmann 7, Spohn 7, Schade 5, Bagaric 3, Strosack 3, Gierak 3/1, Walczak 2, Genz 2, Bechtloff 1, Hövels 1, Orlowski 1, Jaanimaa 1, Rakovic.

WHV: Doden (1. - 14., 44. - 60./6), Lüpke (15. - 43./4); Kalafut 7, Pust 5, Schwolow 5, Ten Velde 4/4, Drechsler 4, Andrejew 2, Schauer 1, Kozul, Lehmann, Postel.

Schiedsrichter: Friedel/Herrmann
Zuschauer: 1243
Strafwürfe: 2/1 – 7/4
Strafminuten: 2 – 8

Foto: Lukas Kalafut

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15.11.2018 19:00
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Letzte Aktualisierung: 15.11.2018 16:30:01
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