Hagen fährt nach Nordhorn

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2.Bundesliga
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Mit viel Vorfreude und Selbstvertrauen gehen die Handballer des VfL Eintracht Hagen in ihre Begegnung in der 2. Bundesliga mit der HSG Nordhorn-Lingen. Die Gründe hierfür liegen mit Blick auf den tollen Saisonstart mit 5:1 Punkten auf der Hand.

„Wer hätte vor Saisonbeginn gedacht, dass das Spiel zwischen Nordhorn und uns ein Spitzenspiel ist. Das ist eine schöne Momentaufnahme“, bilanziert Hagens Cheftrainer Niels Pfannenschmidt, der sich davon aber nicht blenden lassen will: „Das ist für uns eine riesige Herausforderung“, unterstreicht der Ostwestfale, verweist dabei auf Qualität, Quantität und Heimstärke der Grafschafter.

Dennoch werden sich die Grün-Gelben in Nordhorn keinesfalls verstecken. „Wir haben aktuell ein Selbstverständnis und rufen ein Niveau ab, bei dem man uns erst einmal bezwingen muss. Daher sage ich ganz klar: wir fahren nicht chancenlos nach Nordhorn“, erklärt Pfannenschmidt. Neben den Worten des Trainers dürfte die bisherige Bilanz ein weiterer Mutmacher für Kapitän Sören Kress und Co. sein. In der Vorsaison verloren die Hagener nach guter Leistung am Ende 27:30, revanchierten sich vor heimischer Kulisse mit einem 26:24-Sieg. In der Vorbereitung gab es in einem hart umkämpften Test bei der HSG eine Niederlage mit einem Treffer. „Es waren bisher immer enge Spiele – da gehe ich auch diesmal von aus“, ergänzt Pfannenschmidt.

Generell vermutet der 44-Jährige, dass sich „ein von der Taktik geprägtes Spiel“ entwickeln wird: „Heiner (Bültmann, HSG-Trainer, Anm. d. Red.) arbeitet immer sehr akribisch. Beide Trainer werden sich etwas überlegen. Das wird die nächste Prüfung, die nächste große Herausforderung für uns.“ Im Anschluss lobt Pfannenschmidt seinen Gegenüber: „Ich muss Heiner ein Kompliment aussprechen. Wenn man sieht, dass mit den verletzten Akteuren Jens Wiese und Alexander Terwolbeck zwei Stützen der Vorjahre fehlen, dann sprechen die Bilanz und die Auftritte klar für seine Arbeit – belegen aber auch die Breite und Qualität des Nordhorner Kaders.“

Vor der Spielzeit gewannen die Grafschafter mit den Zugängen Georg Pöhle (vom TV Emsdetten) und Julian Possehl (vom ASV Hamm-Westfalen) im Rückraum enorm an Durchschlagskraft. Aber auch alle weiteren Mannschaftsteile gehören zur Spitze der Liga – vor allem die Defensive mit Björn Buhrmester dahinter. „Er ist gefühlt seit 15 Jahren einer der besten Torhüter der Liga“, betont Pfannenschmidt. Somit ist es nicht überraschend, dass der Übungsleiter nachschiebt, dass es „für uns die größte Herausforderung sein wird, die Abwehr auseinanderzuziehen.“

Personell stehen dem Trainer nach aktuellem Stand abgesehen von Rekonvaleszent Julian Renninger alle Akteure zur Verfügung. „Wir freuen uns auf das Spiel, haben eine gute Ausgangsposition“, hebt Pfannenschmidt abschließend hervor.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 17.11.2018 16:30:00
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