Lars Spieß rettet verdientes Unentschieden

2.Bundesliga
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Der TV Großwallstadt scheint sich immer mehr zu einem Experten für Punkteteilungen zu entwickeln. Nach dem Remis zum Rundenauftakt in Elsenfeld gegen den TuS Ferndorf und dem Unentschieden beim TSV Bayer Dormagen, erspielten sich die Schützlinge von TVG-Trainer Florian Bauer am Mittwoch im achten Rundenspiel erneut ein Remis. Die Begegnung gegen die HSG Nordhorn-Lingen endete 23:23.

Dabei war es durchaus bezeichnend, dass Gästetrainer Heiner Bültmann zunächst nach dem Abpfiff Großwallstadt gratulieren wollte. „Im ersten Moment fühlt sich das auch wie eine Niederlage an“ gab er zu. Nordhorn-Lingen war in der Vergangenheit eigentlich immer recht gut mit Gegner Großwallstadt zurechtgekommen und durfte auf der Hinfahrt durchaus auf einen vierten Sieg im fünften Duell in der zweiten Bundesliga hoffen. Zumal die HSG trotz Ausfallsorgen immer noch einen exzellenten Kader hat.

Der Gastgeber hingegen musste letztlich nicht nur auf den nach einem Handbruch langzeitverletzten Florian Eisenträger verzichten, sondern auch noch auf den erkälteten Schlussmann Artūrs Kuģis. Für ihn saß der Torwart der A-Jugend der TV Großwallstadt Junioren, Sebastian Klein, auf der Auswechselbank.

Wobei das Manko des Gastgebers in den ersten 30 Minuten ohnehin nicht die Defensive war. Diese verschob geschickt, war bissig und hatte zudem einen aufmerksamen Torwart Jan-Steffen Redwitz im Rücken. Auf der anderen Seite des Spielfeldes tat sich Großwallstadt allerdings ab und an schwer. So wurde aus einer 2:0-Führung binnen acht Minuten ein 2:5-Rückstand. Die gefällig über den Rückraum und Kreis spielenden Gäste schienen ihrer Favoritenrolle gerecht werden zu können. Großwallstadt gab sich aber kämpferisch, glich von 3:7 auf 8:8 aus und ging mit einem 11:11-Unentschieden in die Pause.

Nicht einmal durch ziemlich zeitgleiche Zeitstrafen gegen gleich zwei eigene Spieler ließ sich der TVG in beiden Halbzeiten entscheidend aus der Bahn werfen. Überhaupt hatten Mannschaft und Fans längst Blut geleckt und erkannt, dass an diesem Abend eine Überraschung möglich sein könnte. Die Intensität der Paarung nahm nun zu, was in der Phase direkt nach der Pause sich insbesondere in zahlreichen Siebenmetern niederschlug. Ziemlich genau die Hälfte der zweiten Halbzeit war bereits vergangen, ehe Nordhorn-Lingen durch Lutz Heiny abermals in Führung ging. Großwallstadt blieb allerdings hartnäckig.

Zumal der Gastgeber ja selbst in Dormagen schon die Erfahrung machen musste, wie rasch in den letzten Minuten eine vermeintlich komfortable Führung noch einschmelzen kann. Auch diesmal schien der Gast alle Vorteile auf seiner Seite zu haben, als Patrick Miedema rund 150 Sekunden vor Schluss zum 21:23 traf. Als dann aber auf der Gegenseite Mario Stark zum 22:23 aufschloss und Jan-Steffen Redwitz gegen den im zweiten Durchgang sehr treffsicheren Lutz Heiny zur Stelle war, war plötzlich ein Zähler zum Greifen nahe. Diese Chance ließ sich der TVG nicht entgehen, und Lars Spieß rettete die Punkteteilung. „Für uns war es schon das fünfte Spiel in zehn Tagen. Ich bin zufrieden“, so TVG-Trainer Florian Bauer.

Die zweite Englische Woche in Folge beendet der TVG am Wochenende in eigener Halle. Am Samstag ab 19:30 Uhr stellt sich in der Untermainhalle in Elsenfeld Meisterschaftsaspirant TuS N-Lübbecke vor.

TV Großwallstadt – HSG Nordhorn-Lingen 23:23 (11:11)

TV Großwallstadt: Klein, Redwitz; Spatz 9/5, Engels 2, Blank, Erifopoulos, Schnellbacher, Corak, Stark 3, T. Spieß, Keck, Winkler 4, L. Spieß 4/2, Göpfert 1.

HSG Nordhorn-Lingen: Ravensbergen, Buhrmester; Heiny 3, Leenders, Mickal 7/1, Miedema 3, de Boer 3, Zare, Smit 2, Seidel, Possehl 2, Pöhle 3/1.
Zuschauer: 1267 in der Untermainhalle in Elsenfeld.

Schiedsrichter: Krug/Hurst.

Siebenmeter: 10/7:5/2 (Spatz scheiterte zweimal, L. Spieß einmal – Mickal, Seidel und Pöhle vergaben).

Zeitstrafen: 10:12 Minuten (Spatz, Erifopoulos, Stark, T. Spieß, L. Spieß – Leenders, Possehl je zweimal, Miedema, Smit).

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