Gallier beim TuS N-Lübbecke gefordert

(Foto: Bernhard Moschkon)

2.Bundesliga
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Der 10. Spieltag hat für die Gallier von der Alb in der 2. Handball-Bundesliga mal wieder ein ganz dicker Brocken parat. Am Samstagabend, 20. Oktober, um 19 Uhr, werden sie in der Merkur Arena in Lübbecke vom Erstligaabsteiger TuS N-Lübbecke erwartet.

Ähnlich wie die Balinger sind die Ostwestfalen etwas holprig in die Saison gestartet, haben sich aber zwischenzeitlich gefangen und mit vier Siegen in Folge viel Selbstvertrauen getankt. Mit dem Anspruch des sofortigen Wiederaufstiegs sind die Gastgeber gegen den HBW aber auf jeden Fall zum Siegen verdammt.

„Das ist schon eine sehr, sehr gute Mannschaft und hat zu Recht im Vorfeld postuliert, dass sie direkt wieder aufsteigen möchten“, hat HBW-Trainer Jens Bürkle (s. Foto) großen Respekt vor Lübbecke. Trotzdem steht er mit seiner Mannschaft im Moment noch vor den Nettelstetter und das liegt daran, dass auch die Gallier von der Alb derzeit so etwas wie einen Lauf haben. Während der TuS die letzten vier Spiele gewonnen hat, hat Balingen mit fünf Siegen und einem Unentschieden 11:1 Punkte gesammelt und „wir haben am Samstag die Möglichkeit den Vorsprung auf Lübbecke bis auf drei Punkte auszubauen“, will Bürkle mit seinen Jungs die kleine Serie am Samstagabend fortsetzen. Er weiß, dass der Druck ganz klar auf Seiten der Hausherren ist und, dass seine Mannschaft durch die Bank in den zurückliegenden Partien viel Selbstvertrauen getankt hat. „Wir haben die letzten Auswärtsspiele sehr, sehr gut gespielt“, erklärt der Balinger Sportwissenschaftler, dass seine junge Mannschaft auch in Schwartau und Hamm die Möglichkeit gehabt hatte, das Spiel zu gewinnen „und deshalb freue ich mich auf die Aufgabe, die mit Sicherheit sehr reizvoll wird“, ist Bürkle von der Qualität und dem Können seiner Mannschaft überzeugt.

Der TuS N-Lübbecke hat in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gekämpft und hatte es in der letzten Begegnung sogar selber in der Hand. Im Ostwestfalenderby in Lemgo haben sie es aber nicht geschafft und haben mit 30:27 verloren, während zeitgleich die Eulen Ludwigshafen zu Hause gegen Erlangen gewonnen haben. Da in Lübbecke die ganze Zeit zweigleisig geplant wurde, steht TuS-Trainer Aaron Ziercke jetzt ein gestandener Erstligakader zur Verfügung. Mit Marian Orlowski vom TVB Stuttgart und Peter Strosack aus Leipzig wurden unter anderem zwei hochkarätige Spieler aus der ersten und mit dem Ex-HBW’ler Valentin Spohn, ein Spieler aus der zweiten Handball-Bundesliga verpflichtet. Auf Orlowski müssen die Lübbecker derzeit allerdings verzichten. Der Rückraumshooter fällt nach einer Schulteroperation für mehrere Wochen aus. Seinen Part übernimmt Valentin Spohn, der bei den Gallier von der Alb keine weitere Saison in der zweiten Liga mehr spielen wollte. Auch im Tor ist Lübbecke vom Grundsatz her überdurchschnittlich gut besetzt, musste zuletzt allerdings auf Petr Tatai verzichten. Der 90-fache ungarische Nationaltorhüter hat sich Anfang Oktober eine Bänderverletzung zugezogen. Ob er gegen Balingen bereits wieder spielen kann, wird sich zeigen.

Sieht man vom langzeitverletzten Benjamin Meschke mal ab, kann HBW-Trainer Jens Bürkle am Samstag aller Voraussicht nach „aus dem Vollen schöpfen“. Sollte nicht kurzfristig noch etwas passieren, werde alle Spieler mit an Bord sein, die auch an den letzten Erfolgen beteiligt waren. „Jeder von ihnen hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen und ich bin sehr, sehr stolz darüber, wie es auch die jungen „Nachrücker“ machen, die immer wieder mal „reingeworfen“ werden“, sieht Bürkle seine Truppe für die schwere Aufgabe in Lübbecke gut gerüstet.

Wie immer vor einem Spieltag ist Jens Bürkle bei HBW.tv Rede und Antwort gestanden. Die Aufzeichnung gibt es in unserem YouTube-Channel unter: https://youtu.be/4cZYL8NDs-c

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