TuS N-Lübbecke stoppt Siegesserie der Gallier

(Foto: Stefan Luksch)

2.Bundesliga
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In der Merkur Arena in Lübbecke ist am Samstagabend die kleine Siegesserie der Gallier von der Alb gerissen. Die Balinger hatten in der zweiten Halbzeit dem unbändigen Siegeswillen des TuS N-Lübbecke kaum noch was entgegenzusetzen.

Trainer Jens Bürkle hat im taktischen Bereich alles probiert, aber seine Mannschaft hat nach einer starken ersten Halbzeit nach und nach den Anschluss verloren und musste mit einer 33:27(13:11)-Niederlage die Heimreise antreten.

Beide Mannschaften legten zu Beginn des Spieles eine gewisse Nervosität an den Tag und kamen im Angriff nicht so richtig in die Gänge. Die Abwehrreihen waren gut eingestellt und sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus Balingen ließen nur wenig zu. Hinter den beiden Abwehrreihen agierten beide Torhüter auf Augenhöhe und dementsprechend waren die ersten 15 Minuten auch ziemlich ausgeglichen. Nach dem 6:6-Ausgleich von Jona Schoch kassierte Matti Flohr die erste Zeitstrafe des Spiels und trotzdem hatten die Balinger die Möglichkeit in Führung zu gehen. Die beiden Unparteiischen sahen beim HBW allerdings einen technischen Fehler und Lübbecke nutzte die allgemeine Verwirrung zum 7:6 aufs leere Balinger Tor. Noch in Unterzahl scheiterte Oddur Grétarsson am TuS-Torhüter und die Hausherren legten zum 8:6 nach.

Nach der Unterzahl versuchte es Trainer Jens Bürkle kurzfristig mit dem 7. Feldspieler anstelle des Torhüters. Seine Jungs taten sich immer schwerer gegen die Lübbecker Abwehr, die vor allem die Achse Rückraum / Kreis völlig aus dem Spiel nehmen konnte. Mit zwei Kreisläufer gab es aber Platz für den Rückraum. Allerdings scheiterte Jannik Hausmann fatzenfrei am Lübbecker Torhüter und der TuS hatte kein Problem den Ball zum 10:7 im leeren Gehäuse zu platzieren. Zeit für Bürkle seine erste Auszeit zu nehmen. Mit Diogo Oliveira auf der Spielmacherposition versucht er dem Angriff neue Impulse zu geben. Der junge Portugiese nahm sich in Überzahl allerdings einen viel zu schnellen Wurf und die Hausherren spielten die Unterzahl clever runter. Sie verteidigten ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause und mit 13:11 ging es in die Kabinen.

„Die Mannschaft, die es schafft, die Abwehrleistung konstant zu halten und im Angriff das Tempo zu erhöhen, wird das Spiel gewinnen“, prophezeite Wolfgang Strobel in der Halbzeitpause. Der HBW-Geschäftsführer sollte mit seiner Prognose recht behalten. Es war aber nicht seine Mannschaft, die das schaffte. Oddur Grétarsson konnte zwar per Strafwurf auf 13:12 verkürzen, aber in der Folge schlug das Pendel immer mehr in Richtung Lübbecke. Bei einigen Aktionen hatte der TuS zwar das Glück des Tüchtigen und bekam nach guten Abwehraktion der Balinger bzw. deren Torhüter immer wieder die zweite oder dritte Chance, aber sie waren auch einfach einen Ticken präsenter auf der Platte. Mitte der zweiten Halbzeit, beim Stande von 21:17 fiel die Vorentscheidung zu Gunsten der Ostwestfalen. Oddur Grétarsson scheiterte vom Siebenmeterpunkt am wiedergenesen ungarischen Torhüter Peter Tatei und im Gegenzug kassierte Romas Kirveliavicius eine Zwei-Minuten-Strafe.

Nach der überstandenen Unterzahl lagen die Schwaben mit 23:18 zurück. Lübbecke hat das Spiel fest im Griff und den Balinger gelang nicht mehr viel. Jens Bürkle und auch seine Jungs ließen bis zum Schluss nichts unversucht, aber die Hausherren ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Das Ende der kleinen Serie mit sechs Spielen ohne Niederlage hat für die Gallier von der Alb zur Folge, dass sie bis auf den sechsten Tabellenplatz zurückgefallen sind. Die Lübbecker hingegen haben den Anschluss an die Aufstiegsplätze hergestellt, zumal Spitzenreiter Coburg zu Hause gegen Essen gepatzt hat.

Die Mannschaften:
TuS N-Lübbecke: Peter Tatai, Joel Birlehm (TW); Jo Gerrit Genz 1, Patryk Walczak 7, Jens Bechtloff 5/1, Lukasz Gierak 3, Marko Bagaric 2, Peter Strosack 4, Luka Rakovic, Valentin Spohn 4, Dener Jaanimaa 7, Moritz Schade, Jan-Eric Speckmann, Kenji Hövels;

HBW Balingen-Weilstetten: Jonas Baumeister, Tomáš Mrkva (TW); René Zobel 1, Marcel Niemeyer, Christoph Foth 1, Romas Kirveliavicius 1, Matthias Flohr 1, Jannik Hausmann 1, Gregor Thomann 6/1, Lars Friedrich 3, Tim Nothdurft, Oddur Grétarsson 3/3, Martin Strobel 6, Jona Schoch 3, Diogo Oliveira 1, Lukas Saueressig;

Strafwürfe: TuS 1/1, HBW 5/4;

Zeitstrafen: TuS 3, HBW 2;

Nächstes Spiel: Mittwoch, 31. Oktober, 20.15 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten – EHV Aue, SparkassenArena in Balingen.

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