Ferndorf daheim unbezwungen

Foto: H. Burbach

2.Bundesliga
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Hexenkessel und uneinnehmbare Festung: Der TuS Ferndorf hat vor ausverkaufter Stählerwiese einmal mehr seine für einen Aufsteiger fast schon sensationelle Heimstärke unter Beweis gestellt. Das Team aus dem Siegerland schlug am Mittwochabend im Spitzenspiel den Tabellendritten TUSEM Essen mit 29:27 (13:11) und fährt damit im achten Heimspiel den achten Sieg ein – eine beeindruckende Bilanz.

Über 60 Minuten lieferten sich die beiden Mannschaften aus der Spitzengruppe der Zweitliga-Tabelle einen intensiven, körperlich herausfordernden und engen Fight mit dem verdient besseren Ende für den TuS. „Das Spiel war von allen Beteiligten auf einem guten Niveau, da geben Kleinigkeiten den Ausschlag. Wir haben eine starke kämpferische Leistung abgeliefert, wir wollten das Tempo von Essen aus dem Spiel nehmen, das hat auch hin und wieder gut geklappt“, resümierte ein zufriedener Michael Lerscht nach der Partie. In der Tat hatte sein Team immer wieder versucht, die offensivstärkste Sieben der zweiten Bundesliga zu stellen, zu halten, von Würfen abzubringen oder die Angriffe zu unterbinden – und war damit vor allem dank Torhüter Lukas Puhl auch oft erfolgreich. Der Keeper entschärfte viele Würfe der Ruhrpöttler und sorgte mit der starken Defensive dafür, dass sein Team aus einem 6:2-Vorsprung heraus (12. Minute) agieren konnte. Bis zur Pause hielt die Führung für die Ferndorfer, die nicht nur auf Jan Wicklein, Erik Irle, Lucas Schneider und Julian Schneider verzichten mussten, sondern bei denen kurzfristig vor der Partie auch noch Außenspieler Moritz Barwitzki mit einer Prellung passen musste.

Die verbleibenden Spieler warfen sich mit allem, was sie hatten in die Bresche und gaben keinen Zentimeter Hallenboden freiwillig her. Die ausverkaufte Stählerwiese sah Anfang der zweiten Halbzeit einen immer stärker werdenden Gegner TUSEM, der in der 35. Minute ausglich (13:13) und dann selbst die Führung übernahm. Noch beim 20:21 durch Essens Top-Torjäger Tom Skroblien führte der Gast, dann drehte der TuS mit Hilfe des Publikums wieder auf. Zwei Tore von Spielmacher Marijan Basic sorgten für die Siegerländer Führung, danach zeigte unter anderem Lukas Zerbe mit zwei wichtigen Siebenmetern, was Nervenstärke bedeutet. Unbedingt zu erwähnen auch die sauberen neun Tore von Jonas Faulenbach, den seine Mitspieler im Rückraum immer wieder in Wurfposition brachten. Am Ende setzte sich der Aufsteiger verdient durch – und feiert die Pluspunkte 22 und 23 in dieser Spielzeit. „Die Phase nach dem Seitenwechsel haben wir gut verarbeitet und sind dann hinten raus wieder zu besseren Lösungen gekommen. Der Sieg war unheimlich wichtig für uns, auch, weil wir jetzt mit Moritz einen weiteren Verletzten dazubekommen haben“, konstatierte Trainer Lerscht.

TuS Ferndorf: Faulenbach (9), Zerbe (6/4), Basic (4), Wörner (3), Lindskog Andersson (3), Rink (2), Neitsch (2).

Foto: Jonas Faulenbach wie man ihn kennt. Am Ende erzielte er neun Treffer für den TuS

Es fehlen Dir die Rechte Nachrichten zu senden.

Ergebnisdienst Bundesliga

14.12.2018 19:30
2.Handball-Bundesliga, 18.Spieltag
  
VfL Lübeck-Schwartau - HC Elbflorenz Dresden 0 : 0
  
TuSEM Essen - ASV Hamm-Westfalen 0 : 0
14.12.2018 20:00
2.Handball-Bundesliga, 18.Spieltag
  
VfL Eintracht Hagen - HBW Balingen/Weilst. I 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 14.12.2018 13:32:34
Legende: ungespielt laufend gespielt