Jochen Beppler wird Chef-Bundestrainer Nachwuchs

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Jochen Beppler wird zum 1. Dezember neuer Chef-Bundestrainer Nachwuchs des Deutschen Handballbundes. Der 37-jährige Hesse tritt die Nachfolge des künftigen Sportdirektors Axel Kromer und des bisherigen Chef-Bundestrainers Nachwuchs weiblich, Maik Nowak, an.

Damit wird die Struktur des Leistungssports im Deutschen Handballbund weiter optimiert. „Wir lösen die Trennung in weiblichen und männlichen Nachwuchs auf, da wir inhaltlich absolut davon überzeugt sind, den Leistungssport einheitlich zu steuern. Mit der Verknüpfung werden wir die Qualität insgesamt weiter erhöhen", erklärt Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld.

„Ich bin dem Deutschen Handballbund für das Vertrauen sehr dankbar und freue mich auf die nächsten Herausforderungen, Entwicklungen und Strukturen mitzugestalten. Für mich persönlich ist es ein nächster bedeutender Schritt und eine optimale Möglichkeit, sowohl sportfachlich als Trainer mit den Nationalspielerinnen und Nationalspielern von morgen zu arbeiten, aber auch strategisch an den Strukturen für nachhaltigen Erfolg unseres Verbandes mitzuwirken. Das ist eine bereichernde Aufgabe", sagt Beppler, der seit 2015 in Diensten des Deutschen Handballbundes steht.

Der Oberstudienrat für Englisch und Sport war bis 2011 Co-Trainer des Bundesligisten HSG Wetzlar und leitete den DHB-Stützpunkt in der mittelhessischen Stadt. Die B-Jugend der HSG hatte er 2013 ins Finale der Deutschen Meisterschaft geführt. Mit der Auswahl des Hessischen HV gewann er ein Jahr zuvor den Länderpokal. Im Gespann sind Beppler und Kromer in wenigen Tagen mit der U19-Nationalmannschaft bei der WM in Georgien unterwegs - Beppler noch als Chef-Bundestrainer Jugend männlich, Kromer dann in der Rolle des Assistenten. Mit dem Team der Jahrgänge 1998 und jünger gewann Beppler bei der Europameisterschaft in Kroatien bereits die Bronzemedaille.

„Jochen ist unser absoluter Wunschkandidat", sagt der künftige Sportdirektor Axel Kromer. „Er arbeitet strategisch und akribisch, antizipiert Entwicklungen und widmet sich mit Leidenschaft auch strukturellen Aufgaben. Zudem ist Jochen international exzellent vernetzt. Von diesen Kontakten profitieren wir bereits jetzt."

Die Betreuung der Spielerinnen und Spieler des DHB-Elitekaders wird im Zuge dieser Umstrukturierung ebenfalls angepasst und fällt künftig nicht mehr in die direkte Zuständigkeit des Chef-Bundestrainers Nachwuchs. Dies bringt weitere Veränderungen im Personal des Leistungssports mit sich. Maik Nowak, bisher Chef-Bundestrainer Nachwuchs weiblich, wird sich ab Januar auf die Führung der weiblichen A-Jugend-Nationalmannschaft konzentrieren, die er aktuell zusammen mit seiner Trainerkollegin Zuzana Porvaznikova auf die U17-Europameisterschaft in der Slowakei vorbereitet.

„Um die Nachfolge von Jochen Beppler als Jugend-Bundestrainer zu regeln werden wir uns die nötige Zeit nehmen. Wir suchen eine Lösung, von der wir mit Blick auf die Strukturen des Leistungssports zu 100 Prozent überzeugt sind", erklären Sommerfeld und Kromer.

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