Paul Saborowski qualifiziert sich für die Deutsche Hochschulmeisterschaft

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Sehr turbulent gestaltete sich der Sommer für Paul Saborowski. Vom heimischen HaSpo Bayreuth, bei dem er sich in der Bayernliga den Titel des Torschützenkönigs sicherte, zog es den 20-Jährigen studienbedingt nach Bochum.

Dort studiert er an der Ruhr-Universität Sport. Die geografische Umsiedelung verband der Rechtsaußen zudem mit einem Vereinswechsel, schloss sich dem VfL Eintracht Hagen an, bei dem er in der ersten Mannschaft hinter dem gesetzten Dragan Tubic immer wieder Einsatzminuten erhält. Aber auch in der zweiten Mannschaft, aktuell Tabellen-Zweiter in der Verbandsliga und somit in Lauerstellung auf die direkte Rückkehr in die Oberliga Westfalen, kommt der bodenständige Linkshänder regelmäßig zum Einsatz. Nun folgte für Saborowski das nächste Highlight, diesmal im Dress der Wettkampfgemeinschaft Bochum (Ruhr-Universität und Hochschule Bochum) im Rahmen der Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) 2017/18.

Bei den Vorausscheidungen für die Teilnahme an der Endrunde der DHM in Kassel setzte sich der Titelverteidiger souverän durch. In der Vorrunde spielten die West-Vertreter dabei in zwei Dreier-Gruppen die Teilnehmer an der Endrunde aus. Hier hießen die Gegner der WG Bochum Göttingen und Paderborn. Beide Begegnungen endeten mit deutlichen Siegen der Bochumer Vertretung. In der Parallelgruppe traten die Teams der Hochschulen Duisburg-Essen, Kassel und Marburg an. Das Halbfinale bestritten Saborowski und Co. gegen die Gastgeber und setzten sich erneut souverän durch, ehe es im Finale zu einer Neuauflage des Endspiels des Vorjahres-Wettbewerbs – bei dem die WG Bochum sich den Titel des Deutschen Meisters gesichert hatte.

„Auch in diesem Spiel lagen wir recht schnell deutlich vorne. Dann kam Duisburg-Essen zwar noch einmal heran, aber die Zeit hat dann sichtlich für uns gespielt“, berichtet Saborowski mit Verweis auf die Spielzeit von zwei Mal 15 Minuten. Die persönliche Bilanz bei dem Wettkampf fiel für den Flügelflitzer, der auch einige Minuten im rechten Rückraum absolvierte, ebenfalls positiv aus: „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen, zudem habe ich sehr viel gespielt. Neben mir war nur ein anderer Erstsemester neu dabei. Der Rest kannte sich schon. Wir haben vorher auch nicht trainiert, uns aber trotzdem schnell zusammengefunden.“

In der Endrunde, die Ende Juni oder Anfang Juli ausgetragen wird, will die WG Bochum nun den Titel verteidigen. „Das war schon alles sehr spannend, aber richtig interessant wird es natürlich, wenn wir im Sommer um den Titel spielen“, resümiert Saborowski. Nach der DHM könnte im Juli ein weiteres Highlight hinzukommen – nach der deutschen Endrunde findet in Portugal die Hochschul-Europameisterschaft statt.

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