HSG Konstanz erhält Zertifikat für exzellente Jugendarbeit

(Foto: DKB-HBL)

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Die HSG Konstanz setzt seit Jahren auf eine intensive und erfolgreiche Jugendarbeit, nun hat sie von der DKB Handball Bundesliga (HBL) auch die Bestätigung in Form des Gütesiegels „Jugendzertifikat 2018“ für exzellente Nachwuchsförderung erhalten.

Lediglich sechs weitere Zweitligisten von 20 Vereinen im Bundesliga-Unterhaus konnten die hohen und die letzten Jahre weiter verschärften Anforderungen der HBL erfüllen. Groß war die Freude bei den Konstanzer Verantwortlichen nach dem positiven Bescheid und der Auszeichnung der herausragenden Jugendarbeit. „Das ist eine tolle Bestätigung für unseren Konstanzer Weg und Ansporn zugleich, diese Philosophie konsequent weiterzuverfolgen“, sagt HSG-Präsident Otto Eblen und fügt an: „Es ist toll, dass unsere Jugendarbeit, die wir mit viel Herzblut verrichten, von der HBL anerkannt wird.“

Im Jahr 2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel von der HBL geschaffen, vor dessen Erteilung ein anspruchsvolles Vergabeverfahren steht. Seit 2008 wird es nun an Erst- und Zweitligaclubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren herausragende Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Club und Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien der umfangreichen und in den letzten Jahren stetig verschärften Zertifikatsrichtlinie wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Schulkooperationen, Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training, die notwendige Infrastruktur und auch Trainingsumfänge überprüft.

Dass neben der HSG Konstanz lediglich sechs weitere Zweitligisten im 20 Vereine starken Teilnehmerfeld und damit nur ein Drittel die Auszeichnung erhalten haben, belegt, dass die HSG Konstanz zu den Top-Ausbildungsadressen des deutschen Handballs zählt. „Die Ansprüche für dieses Qualitätssiegel sind schon sehr hoch, aber wir sind von der Richtung und den Zielsetzungen der HBL überzeugt“, erklärt Otto Eblen und sieht die Bemühungen der letzten Jahre belohnt: „Die Erteilung des Jugendzertifikates zeigt, dass unsere Jugendarbeit bundeligareif ist. Bedanken wollen wir uns in diesem Zusammenhang insbesondere bei der Stadt Konstanz für ihre innovative und sinnvolle Sportförderung.“

Aufgrund der in den letzten Jahren nochmals deutlich gestiegenen Anforderungen für das Jugendzertifikat hält der HSG-Macher fest: „Diese vielfältigen Voraussetzungen erfüllt man nicht in zwei Jahren, das ist das Ergebnis von langjähriger, kontinuierlicher Arbeit vieler qualifizierter Mitarbeiter.“ So werden etwa ein Nachwuchskoordinator, ein Athletik- und Torwarttrainer, ein A-Schein-Inhaber für den Jugendbereich und für sämtliche überregional agierenden Jugendteams B-Lizenzinhaber als Trainer gefordert. „Vieles davon lässt sich nur mit hauptamtlichen Strukturen realisieren“, zeigt Eblen auf. Diese trag- und zukunftsfähige Struktur ist zugleich die primäre Zielrichtung des Konstanzer Weges, in dem von der F- bis zur A-Jugend, über die U23 bis hin zur ersten Mannschaft ein durchgängiges Konzept verfolgt wird. „Wir sind sehr stolz, dass wir über 40 lizenzierte Übungsleiter einsetzen können. Dieser qualifizierter Mitarbeiterstab ist der Schlüssel zum Erfolg“, so der Präsident.

Infolgedessen wird die HSG Konstanz den Weg und die Standards des Jugendzertifikats auch unabhängig vom weiterhin offenen Ausgang im Rennen um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga aufrechthalten und weiterleben. Otto Eblen betont noch einmal: „Diese Strukturen sind nicht innerhalb von zwei, drei Jahren bei einem eventuellen Wiederaufstieg aufgebaut. Wir werden die sinnvolle Struktur und den starken Unterbau festigen und weiter ausbauen, um in Zukunft noch mehr die Früchte unserer Arbeit ernten zu können.“ Schon aktuell stehen einige Eigengewächse im erweiterten Zweitliga-Kader, zur nächsten Saison können weitere hoffnungsvolle Talente aus dem eigenen Nachwuchs dazu stoßen. Als Bundesliga-Dauergast rangiert die A-Jugend im sechsten Jahr der Erstliga-Teilnahme auf Platz vier der Eliteklasse, die B- und C-Jugend stehen an der Tabellenspitze ihrer Leistungsklassen.

Als eines von fünf mit dem Jugendzertifikat ausgezeichneten Leistungszentren im süddeutschen Raum nimmt die HSG Konstanz dabei schon jetzt eine Sonderrolle ein. Die neuentwickelte, beispielhafte Ballschule „SportGarten“, die in Zusammenarbeit mit der Exzellenzuniversität und Stadt Konstanz als flankierende Maßnahme entsteht, verdeutlicht das zukunftsträchtige Konzept, das das Sportamt mit den Vereinen verfolgt. Dazu gehört auch die Ausbildung zum „Kids Coach“ an der Universität als qualifizierter Übungsleiter für den Jugendbereich. Eblen sieht darin eine weitere innovative Maßnahme und ein Zeichen, welcher Stellenwert der Jugendförderung in Konstanz beigemessen wird. „All diese Maßnahmen sollen Konstanz in der Jugendförderung und Eliteausbildung einen Spitzenplatz sichern“, erklärt er. „Wir sehen darin eine gute Perspektive, unseren eigenen erfolgreichen Weg fortzuführen.“

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