Studiengang European Handball Manager abgeschlossen

Foto: Thomas Leuschen

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Der Geschäftsführer der Rhein Vikings GmbH, Prof. Dr. Thomas Koblenze, lässt den Handball-Zweitligisten im besonderen Licht des nationalen Handballs erstrahlen: Als Jahrgangsbester legte er in den vergangen Wochen die Prüfung zum European Handball Manager an der Deutschen Sporthochschule Köln ab und nahm bei den Feierlichkeiten seine besondere Auszeichnung „for excellent performances during the European Handball Manager class 2017/2018" entgegen.

Insgesamt 19 Studierende des Zertifikatsstudiengangs „European Handball Manager" haben ihre Prüfung an der Deutschen Sporthochschule Köln abgelegt. Jean Brihault, Ehrenpräsident der European Handball Federation (EHF), Prof. Dr. Stefan Schneider, Prorektor der Deutschen Sporthoch-schule Köln, und der Studiengangsleiter Dr. Stefan Walzel überreichten den GeschäftsführerInnen, sportlichen LeiterInnen und ehemaligen Profispie-lerInnen aus dem Handballsport die Abschlusszertifikate.

Neben dem Geschäftsführer der Rhein Vikings GmbH waren in diesem Jahrgang u.a. Ex-SpielerInnen Heike Ahlgrimm und Stefan Schröder sowie aktive ManagerInnen wie Jennifer Kettemann (Rhein-Neckar Löwen, links im Bild), Viktor Szilagyi (THW Kiel) und Christoph Schindler (Vfl Gummersbach) mit dabei. Seit 2015 bietet die Deutsche Sporthochschule Köln in Kooperation mit der European Handball Federation (EHF) den weiterbildenden Zertifikatsstudiengang an, der das Ziel verfolgt, internationale Handballfach- und -führungskräfte zu qualifizieren und zu vernetzen.

„Von den hier intensivierten Kontakten zu den anderen Managern werden wir bei den Rhein Vikings nachhaltig profitieren. Der Austausch mit den teilgenommenen Vertretern der Profivereine war extrem transparent, professionell und freundschaftlich. Hier herrschte wenig Wettkampf, da alle daran interessiert sind, den Handballsport in ihrer Region über Jahre hinweg zu stärken", so Prof. Dr. Koblenzer.

Viktor Szilagyi ergänzte und hob den gewonnenen Mehrwert durch die Vielfalt an Erfahrungen und Perspektiven in der Gruppe hervor: „Dadurch waren viele unterschiedliche Betrachtungsweisen vertreten, und es hat großen Spaß gemacht, sich auszutauschen. Viele Kontakte werden sicherlich bestehen bleiben".

Einig waren sich die TeilnehmerInnen auch darin, dass die Heterogenität der Gruppe den Lernfluss fördert. „Der EHM ist eine sehr gute Möglichkeit, Menschen zu verknüpfen. Viele kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und haben unterschiedliche Blickwinkel auf den Handball. Das alles zusammenzubringen, ist unglaublich spannend und bringt am Ende alle ein Stück weiter", sagte Ex-Nationalspieler Stefan Schröder. Der Weltmeister von 2007 beendete erst vor wenigen Wochen seine aktive Spielerkarriere und nutzte den EHM als Einstieg in das Management. Das Gelernte möchte er nun beim Wiederaufbau des HSV Hamburg miteinbringen. Der HSV Hamburg wird nach seiner Meisterschaft in der 3. Liga Nord ein Gegner der Rhein Vikings im nächsten Jahr. Ein Wiedersehen von Koblenzer und Schröder ist insofern sehr wahrscheinlich – allerdings abseits des Spielfelds.

Neben rechtlichen und ökonomischen Inhalten wurden die TeilnehmerInnen auch in relevanten Themen der Finanzierung und Lizenzierung sowie Sportmarketing und Sponsoring ausgebildet – immer unter Berücksichtigung eines praxisnahen und handballspezifischen Bezugs. Ein Medien- und Kommunikationstraining unter der Leitung von Sportmoderatorin Valeska Homburg und dem Medienexperten Dr. Christoph Bertling rundete das Programm ab.

Der European Handball Manager wird jährlich im Wechsel in deutscher und englischer Sprache angeboten. Der nächste (englischsprachige) Studien-gang startet am 1. Juli 2018, der nächste deutschsprachige EHM wird 2019 stattfinden. Alle Informationen zu Studieninhalten und Terminen finden Interessierte unter www.dshs-koeln.de/ehm

Foto: Zwei glückliche Absolventen. Jennifer Kettemann (Geschäftsführerin der Rhein Neckar Löwen) mit Prof. Dr. Thomas Koblenzer (Geschäftsführer der Rhein Vikings)