Martina Haas komplettiert DHB-Vorstand

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Martina Haas komplettiert ab dem 1. Juli den Vorstand des Deutschen Handballbundes. Die 39-jährige Bayerin verantwortet künftig das große Feld Mitglieder. Nach dem beim Bundestag Ende Oktober 2017 in Berlin beschlossenen Struturwandel ist damit die letzte Lücke in der hauptamtlichen Führung des Verbandes geschlossen.

Vorstandsvorsitzender Mark Schober, Paul Specht (Finanzen und Recht), Axel Kromer (Sport), Thomas Zimmermann (Marketing und Kommunikation) und Martina Haas (Mitglieder) steuern auf hauptamtlicher Ebene die Geschicke des Verbandes.

„Mit großem Interesse habe ich beobachtet, wie sich der Deutsche Handballbund neu strukturiert und auf den Weg gemacht hat. Ich freue mich, dass ich nun Teil hiervon sein und die Arbeit mitgestalten darf", sagt die 39-jährige Betriebswirtin und Diplom-Sportwissenschaftlerin, die aus dem Württembergischen Landessportbund kommt. Dort arbeitete sie als Geschäftsführerin Sportentwicklung und der WLSB-Stiftung.

„Ich bin froh, dass die letzte Lücke geschlossen und unser Vorstandsteam nun komplett ist", sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Martina Haas wird mit der Mitgliedergewinnung eines der großen Zukunftsthemen des deutschen Handballs verantworten. Dafür bringt sie beste Erfahrungen aus der Arbeit für den Württembergischen Landessportbund und ihrer Zeit als aktive Handballerin mit." Von 1998 bis 2002 spielte Martina Haas in der 2. Bundesliga für die DJK Augsburg-Hochzoll und Frisch Auf Göppingen - als gelernte Rückraumspielerin, aber eher zupackend in der Abwehr zu finden. Verletzungsbedingt musste sie ihre sportliche Laufbahn mit 23 Jahren beenden.

Mitgliederentwicklung, Breitensport und Jugend werden mit Martina Haas verstärkt auf die Agenda der Verbandsarbeit rücken. „Wir erhöhen auch an diesen Stelle die stete Professionalisierung unseres Verbandes. Ziel des Deutschen Handballbundes ist eine positive Entwicklung der Mitgliederzahlen", sagt Präsident Michelmann. Zu den Arbeitsschwerpunkten der neuen Vorständin zählen daher Themenfelder wie Schule und Verein, Ausbildung neuer Lehrerinnen und Lehrer und Integration von Migranten. „In den Landesverbänden und Vereinen gibt es bereits zahlreiche Erfolgsmodelle. Wir möchten diese über den Deutschen Handballbund vernetzen und zusammenführen", sagt Martina Haas. „Zudem geht es darum, neue Themen in den Handballsport zu bringen und so Menschen jeden Alters in möglichst aktiven Rollen für uns zu begeistern."

 

 

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