Klare Verhältnisse in deutscher Vorrundengruppe

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Bei der U21-WM in Algerien ist der zweite Spieltag abgeschlossen. Deutschland führt das Ranking der Gruppe A punktgleich mit Norwegen und den Färöer an. In der Gruppe C sind Mazedonien und Spanien noch verlustpunktfrei, Russland hingegen bleibt sieglos.

Dafür konnte Brasilien den ersten Sieg einfahren und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale unternehmen. Am heutigen Freitag wird wieder in allen vier Gruppen gespielt, insgesamt zehn Mannschaften sind bislang noch ohne Niederlage - allerdings kommt es gleich zu mehreren direkten Duellen wie zwischen Norwegen und den Färöer, Frankreich und Slowenien sowie zwischen Island und Algerien.

Gruppe A

Nicht nur Deutschland hat in seiner Gruppe den zweiten Sieg eingefahren, auch Norwegen und die Färöer sind noch verlustpunktfrei. Dementsprechend unter Druck stehen bei den kommenden Partien Korea, Ungarn und Chile. Deutschland führt nach dem klaren 51:25 (26:10) über Chile die Rangliste an. Das Team von Erik Wudtke ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, führte Mitte der ersten Halbzeit schon 15:4. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die deutschen Handballer nicht nach und überschritten am Ende die 50-Tore-Marke.

Auf Rang zwei hat sich Norwegen mit einem klaren 31:22 (20:13) über Ungarn etabliert. Die Skandinavier legten von Beginn an vor und baute dies auch schnell auf sieben Tore (14:7) aus. Kurz vor der Pause drohte den Magyaren beim 19:10 gar ein Debakel, in den Schlussminuten konnte man zumindest wieder ein wenig verkützen. In Halbzeit zwei konnten die Nordeuropäer wieder schnell auf zehn Tore wegziehen und das Spiel locker verwalten.

Ein knappes 28:27 (16:12) über Korea konnten die Färöer feiern. Die Nordeuropäer fanden die richtigen Mittel gegen die asiatische 3:2:1-Abwehr und zog auf 8:5 (13.) weg. Spätestens als man mit einem 3:0-Lauf zum 12:7 wegzog, hatte man das Spiel unter Kontrolle. Die Koreaner konnten sich Mitte der zweiten Halbzeit angeführt von Jhoon Kim noch einmal auf ein Tor (22:21) herankämpfen, doch die Färöer sorgten mit vier Toren in Serie zum 26:21 (54.) für klare Verhältnisse. Beim 28:23 (57.) war die Partie entschieden, Korea gelang allerdings noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Gruppe C

In der Gruppe C musste Tunesien die erste Niederlage hinnehmen. Neuer Spitzenreiter ist dementsprechend Mazedonien, das mit 48:20 (23:8) gegen Burkina Faso gewann. Die Afrikaner konnten damit unter der Marke von 50 Gegentoren bleiben, waren aber komplett überfordert.

Ebenfalls vier Punkte auf der Habenseite hat Spanien nach dem 31:26 (15:17) über Russland. Die Iberer setzten die ersten drei Treffer, konnten sich dann aber nicht weiter absetzen. Die Schlussphase gehörte dann der Sbornaja, die sich mit einem 5:0-Lauf eine knappe Halbzeitführung (15:17) sicherte. Doch Spanien kam in der zweiten Hälfte wieder besser aus den Startlöchern, übernahm beim 24:23 wieder die Führung. Russland hielt bis zum 25:25 (50.) das Spiel offen, dann aber zogen die Iberer doch noch deutlich davon.

Den ersten Sieg holte sich Brasilien mit dem 36:29 (18:11) über Tunesien. Die Partie war zunächst ausgeglichen, Brasilien schaffte es nach knapp einer Viertelstunde mit sechs Toren in Serie auf 14:7 (25.) wegzuziehen. Vor allem mit den offensiven Abwehrformationen kamen die Nordafrikaner nicht zurecht. In Halbzeit zwei versuchte sich Tunesien noch einmal zurückzukämpfen, kam aber nur bis auf drei Tore (27:24) heran. Die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet, Brasilien verfügte über die größeren Reserven.