U21-WM kompakt

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Bei der U21-WM in Algerien ist das Halbfinale am morgigen Samstag eine rein europäische Angelegenheit. Deutschland bekommt es dabei in der Vorschlussrunde mit U20-Europameister Spanien zu tun, beide sind im bisherigen Turnierverlauf noch ohne einen Punktverlust.

Im zweiten Halbfinale wird Titelverteidiger und U18-Weltmeister Frankreich auf Dänemark treffen.

Während sich Deutschland insgesamt recht souverän gegen Tunesien behauptete (wir berichteten), musste Spanien gegen Ungarn sogar die Verlängerung bemühen. Die Iberer erzielten zwar die ersten fünf Treffer, doch Ungarn war schon beim 6:4 in Schlagdistanz und erzwang beim 7:6 die erste Auszeit. Bis fünf Minuten vor der Pause (11:10) konnten die Spanier ihre knappe Führung behaupten, doch dann ermöglichte Ungarns Keeper Gergö Roszavolgyi den 12:15-Halbzeitstand.

Spanien drehte die Partie erneut nach Wiederanpfiff und zog auf 21:18 gar davon. Trainer Isidoro Martinez musste jedoch nach drei Gegentreffern in Serie und dem 21:21-Ausgleich erneut mit einer Auszeit gegensteuern. Doch Ungarns Lauf war noch nicht gebrochen, die Magyaren legten nun vor und hatten mit dem siebten Feldspieler Erfolg. Doch es blieb bis zum Ende der regulären Spielzeit ein Krimi, beim 24:24 gab es keinen Sieger.

Ungarn hatte schon eine Verlängerung aus dem Achtelfinale gegen Slowenien in den Knochen, bei Spanien wurden am Ende Torwart Xoan Ledo und Rechtsaußen Alex Gomez mit den letzten beiden Toren zum Matchwinner. "Ich hatte kein gutes Spiel, aber ich habe den letzten Ball gehalten. Das war das Wichtigste", kommentierte Ledo gegenüber dem Pressedienst der IHF nach der Partie.

Die anderen Viertelfinalduelle waren hingegen deutliche Angelegenheiten. Frankreich konnte sich mühelos gegen Mazedonien mit 33:17 (14:9) behaupten. "Vielleicht hatte Mazedonien nicht genügend Zeit zum Erholen, denn sie haben am gestrigen Abend gespielt", mutmaßte Frankreichs Kapitän Lucas Ferrandier nach der Partie, denn die Mazedonier hatten nach ihrer Achtelfinalpartie gegen Gastgeber Algerien keine 24 Stunden Pause, Frankreich hatte fast sieben Stunden mehr Erholungszeit. Dänemark konnte sich gegen Russland am Ende mit 38:31 (15:12) behaupten.

Platzierungsrunde 5-8
13.30 Mazedonien - Russland
16.00 Tunesien - Ungarn

Halbfinale
18.30 Frankreich - Dänemark
21.00 Deutschland - Spanien