U19-WM: Kampf um letzte Achtelfinaltickets

Foto: Jürgen Pfliegensdorfer

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Bei der U19-WM in Georgien steht am heutigen Montag der letzte Vorrundenspieltag auf dem Programm und dementsprechend werden die letzten Plätze für das Achtelfinale vergeben.

In der Gruppe A ist Frankreich nach vier Siegen der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Auch Dänemark und Ägypten stehen bereits mit fünf Zählern auf der Habenseite in der K.o.-Runde. Norwegen, Schweden und Bahrain haben bislang erst zwei Zähler erkämpft und stehen dementsprechend unter Zugzwang. Schweden hält allerdings trotz der jüngsten 21:29-Niederlage gegen Frankreich die Trümpfe in der Hand, denn die Tre-Kronor haben den Direktvergleich gegen Norwegen mit 23:20 gewonnnen und haben nun das Duell gegen Bahrain zu bestreiten. Der Asienvertreter würde nach der 23:39-Niederlage gegen die Norweger nur das Achtelfinale erreichen, wenn die Skandinavier gegen Ägypten mindestens einen Zähler abgeben. Die Nordafrikaner kämpfen derzeit mit Dänemark noch Platz 2 aus, am Ende könnte sogar die Tordifferenz entscheiden. Dort haben die Dänen vor dem abschließenden Duell mit Frankreich derzeit fünf Treffer Vorsprung auf die Ägypter.

In der Gruppe B haben nur Deutschland und Island mit jeweils vier Siegen das Achtelfinalticket gelöst. Am letzten Spieltag kommt es zu einem Endspiel um den Gruppensieg. Die restlichen Plätze wollen noch drei Mannschaften erstreiten. Japan reicht bereits ein Remis gegen Algerien, um die nächste Runde zu erreichen. Die Nordafrikaner haben hingegen schlechte Karten, denn Georgien hat gegen das punktlose Schlusslicht Chile das leichtere Spiel und mit einem 28:24-Sieg auch den direkten Vergleich mit den Algeriern für sich entschieden. Gegen Japan hat man allerdings mit 22:30 verloren, so dass man einen Dreiervergleich verlieren würde.

In der Gruppe C sind die vier Achtelfinaltickets bereits vergeben und es wird nur noch um die Ausgangslage gestritten. Polens 29:25-Sieg über Brasilien am zweiten Spieltag hat alle Rechenspiele für die Runde der letzten 16 schon entschieden. Die Brasilianer werden sowohl bei einem Sieg wie auch bei einer Niederlage gegen Spitzenreiter Portugal als Fünfter im President´s Cup weiterspielen, da man den direkten Vergleich mit dem punktlosen Schlusslicht Argentinien mit 22:17 für sich entscheiden konnte. Auch die Gauchos können sich somit im abschließenden Spiel gegen Kroatien nicht verbessern. Die Kroaten könnten durch einen Sieg und Schützenhilfe Polens gegen den Zweiten Korea noch nach oben klettern.

In der Gruppe D kämpfen Spanien, Slowenien und Tunesien noch um Reihenfolge auf den ersten drei Plätzen. Die beiden europäischen Mannschaften kämpfen am letzten Spieltag direkt gegeneinander. Interessant könnte bei einem slowenischen Sieg dann auch der Dreiervergleich mit Tunesien werden, denn Slowenien hatte zum Auftakt mit 26:29 gegen die Nordafrikaner verloren, Spanien dann am zweiten Spieltag aber seine Partie gegen die Tunesier mit 27:24 gewonnen. Für Platz 1 können sich die noch verlustpunktfreien Iberer sogar eine Niederlage mit zwei Toren leisten, wenn Tunesien gegen Serbien gewinnt. Bei einer Niederlage mit drei oder mehr Toren würde man hingegen Platz 1 verlieren. Tunesien hat kaum noch Chancen auf den Gruppensieg. Nur bei einem slowenischen Sieg mit drei Toren und einem eigenen Erfolg über Serbien mit mindestens zwölf Toren oder mehr Vorsprung könnte man noch auf Rang eins stürmen. Die Serben befinden sich noch in einem Fernduell mit Russland um den letzten Achtelfinalplatz, doch die Sbornaja hat gegen das punktlose Schlusslicht Mexiko eine leichte Aufgabe und auch noch den direkten Vergleich mit den Serben mit 29:24 für sich entschieden.