U19-WM: Frankreichs Nachwuchs holt sich Gold

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In Georgien ist am Wochenende die U19-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Deutschland war nach dem frühen Achtelfinalaus nicht mehr im Turnier vertreten, den Titel spielten mit Spanien und Frankreich zwei andere große Nationen aus. Am Ende wiederholten die Franzosen den Sieg von vor zwei Jahren mit einem 28:25-Sieg.

Im Finale konnte Frankreich angeführt von MVP Kyllian Villeminot seinen Titel von 2015 erfolgreich verteidigen. Der Rückraumspieler aus Montpellier erzielte bei der ersten französischen Führung zum 7:6 (15.) seinen fünften von letztlich dreizehn Toren. Spanien hingegen konnte vor allem durch Pol Valera Robira gegenhalten, sich die Führung beim 10:9 (24.) zurückholen und ein knappes 13:12 in die Pause nehmen.

Bei Frankreich überstrahlte Spielmacher Villeminot alles, doch auch All-Star Edouard Kempf hatte seinen Anteil, dass die Partie Mitte der zweiten Halbzeit kippte und Frankreich auf 20:16 (43.) wegziehen konnte. Spanien kämpfte sich noch einmal zurück, Valera schaffte mit seinem siebten von acht Treffern den 23:23-Ausgleich. Die Equipe Tricolore hatte aber die größeren Reserven und triumphierte am Ende mit 28:25.

Rang 3 sicherte sich Dänemark mit einem knappen 30:29 (17:16) über Kroatien. Nikolai Vinther (8), Emil Laerke und Emila Jakobsen (je 5) waren die erfolgreichsten Torschützen beim deutschen Nachbarland, für Kroatien trafen Tin Lucin und Halil Jaganjac je siebenmal. Dänemark war über weite Strecken der Partie in der Vorlage und führte in der ersten Halbzeit mit fünf (7:2) und in den zweiten dreißig Minuten zunächst mit vier Toren (21:17).

Mitte des zweiten Durchgangs schien die Partie jedoch zu kippen, fünf Tore - davon drei von Jaganjac - ließen die Kroaten beim 26:27 (52.) erstmals in die Vorlage gehen. Ein Doppelpack von Laerke brachte dann aber den Dänen das 29:28 (57.). Nach Jaganjac´ erneutem Ausgleich hatten in der Schlussminute beide Mannschaften die Chance auf den Siegtreffer, ein Steal von Emil Laerke und der anschließende Konter von Mathias Gidsel bescherten Dänemark die Bronzemedaille.

Auch Rang 5 war eng umkämpft, Schweden triumphierte am Ende knapp mit 26:25 (13:9) über Russland. In Halbzeit eins verschafften sich die Tre-Kronor mit einem 6:1-Lauf ab der 20. Minute ein wenig Luft. Russland drehte die Partie in Halbzeit zwei mit sieben Treffer in Serie zum 15:17 (43.), doch Schweden schlug in der Schlussphase noch einmal zurück, erzielte vier Tore in Folge zum 25:23 (58.). Die Skandinavier blieben bis zum Schluss in der Vorlage - Russland hatte die Chance zum Ausgleich, konnte diese aber nicht nutzen.

Im Spiel um Platz 7 konnte sich Portugal am Ende deutlich gegen Japan mit 34:26 (14:13) durchsetzen. Für die Portugiesen war es die erste Qualifikation für eine Jugend-WM, auch die Japaner konnten ihr bislang beste Platzierung erzielen. Bislang stand nur ein 17. Platz von 2013 zu Buche. Die Partie wurde erst in den zweiten dreißig Minuten entschieden, als sich Portugal auf 19:15 (40.) absetzen konnte. Toptorschütze der Portugiesen war Diogo Silva mit elf Toren.

All-Star-Team

Torhüter: Maksim Popov - Russland
Linksaußen: Emil Jakobsen - Dänemark
Rückraum Links: Emil Laerke - Dänemark
Rückraum Mitte: Ian Tarrafeta - Spanien
Rückraum Rechts: Ivan Martinovic - Kroatien
Rechtsaußen: Edouard Kempf - Frankreich
Kreis: Luis Frade - Portugal

MVP: Kyllian Villeminot - Frankreich
Torschützenkönig: Teitur Örn Einarsson (66 Tore) - Island

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