Samuel Wendel in Österreichs B-Nationalmannschaft berufen

Foto: Peter Pisa

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Am Samstag tritt die HSG Konstanz noch an der Nordsee in Wilhelmshaven an, anschließend wird der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga für ein Wochenende unterbrochen. Die dann folgende Länderspielpause hat auch für die HSG Relevanz bekommen. Linksaußen Samuel Wendel wurde vom Österreichischen Handballbund (ÖHB) in das „Future Team“ berufen, vergleichbar mit der B-Nationalmannschaft in Deutschland.

Vom 2. bis 7. April wird der 21-Jährige an einem Trainingslehrgang in Wien und einem anschließenden Turnier in Ungarn teilnehmen.

„Ich freue mich natürlich außerordentlich über diese Chance, für Österreich Handball spielen zu dürfen“, strahlt der 1,84 Meter große Mittelmann und linker Flügelspieler nach der frohen Kunde aus seinem Heimatland. „Es ist toll, mit den österreichischen Top-Spielern zusammen trainieren zu können.“ Dies sei auch ein Beweis für die gute Arbeit des Trainer- und Betreuerteams der HSG Konstanz, die ihn nach seiner Verletzung wieder aufgebaut haben, erklärt der athletische Außen. Nach einem Kreuzbandriss bei seinem Ex-Klub HC Hard spielte sich Samuel Wendel mit seinen Auftritten in der 2. Bundesliga und im Team der Konstanzer U23 mit bärenstarken Leistungen in den Fokus der österreichischen Nationaltrainer. Gegen Aue vollendete er mit einem wunderschönen Dreher, im Talentteam der HSG überzeugt Wendel derzeit in fast jedem Spiel mit zweistelliger Torausbeute, 14 waren es etwa im Spitzenspiel gegen Altenheim.

Der Lohn: Die erste Nominierung und Zugehörigkeit zu Österreichs Toptalenten im Aktivenbereich für den ehemaligen Jugend-Nationalspieler, der 2016 nach Konstanz kam. Zusammengesetzt wird das sogenannte „Future Team“ aus Spielern, die zum erweiterten Kreis des A-Nationalteams zählen, oder auf dem besten Weg dorthin sind. In Deutschland vergleichbar mit der B-Nationalmannschaft. Im Vordergrund steht dabei, so führt der ÖHB aus, Spieler in ihrem Entwicklungsprozess zu begleiten und zu unterstützen. Dabei wird auch großes Augenmerk auf die Sichtung der Talente gelegt.

Nun kommt Österreichs A-Nationalteam erstmals seit der Europameisterschaft im Januar zu einem Trainingslehrgang zusammen. Parallel zum A-Nationalteam trainiert auch das „Future Team“ in Wien und bestreitet ebenfalls im ungarischen Siofok – am östlichen Südufer des Plattensees gelegen – ein Drei-Nationen-Turnier, bei dem Österreichs Nachwuchshoffnungen auf die B-Auswahl Ungarns und Polens treffen. „Dadurch werden Synergien genutzt und der Teamchef kann die Entwicklung der Spieler im Future Team mitverfolgen“, so der ÖHB. Eine große Ehre und Chance für Samuel Wendel, der als einziger nicht in der Alpenrepublik aktiver Spieler eingeladen wurde.

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