U20-EM: Voller Fokus auf Teamgeist und Schweden

Foto: Tom Weller

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Heute Anreise nach Ismaning bei München, am morgigen Mittwoch Weiterreise nach Celje - so sieht das Programm der deutschen Junioren vor der U20-Europameisterschaft in Slowenien aus. Aber beide Tage sind nicht nur Reisetage, denn an beiden Tagen stehen das Videostudium und jeweils auch eine Trainingseinheit im Fokus des Trainerteams André Haber und Klaus-Dieter Petersen.

„Wir werden uns sehr gezielt und intensiv auf unseren ersten Gegner Schweden vorbereiten“, sagte Haber. Das erste EM-Spiel bestreitet die U20 des DHB am Donnerstag um 13 Uhr gegen die Skandinavier, gegen die es zuletzt beim Testspiel in Dänemark ein 31:31-Remis gab.

„Das Auftaktspiel eines Turniers ist immer wegweisend für den weiteren Verlauf. Wir spielen auf Sieg und wollen uns so Schwung und Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben holen“, sagt Haber. Sein Team bestreitet die weiteren Vorrundenspiele in Gruppe A in Celje am Freitag gegen Rumänien und am Sonntag gegen Island, jeweils um 13 Uhr. Diese frühen Anwurfzeiten sieht der Junioren-Bundestrainer nicht als Problem an: „Wir haben schon in der Vorbereitung gezielt um diese Zeiten unser Training absolviert, und ich persönlich habe frühe Spiele auch lieber als späte.“

Aus den Scandinavian Open in Dänemark (weitere Ergebnisse: 34:24 gegen Norwegen und 25:30 gegen Dänemark) hat das Trainerteam einige wichtige Erkenntnisse gezogen. „Genau wie zuvor die Airport Trophy in der Schweiz war dieses Turnier eindeutig zum Testen verschiedener Formationen gedacht. Die wichtigste Erkenntnis war, dass wir noch mehr Stabilität und Konstanz über 60 Minuten aufs Feld bringen müssen, wollen wir unsere Vorrundenspiele erfolgreich bestreiten“, sagt Haber. Die jeweils ersten beiden Mannschaften der vier Vorrundengruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde, die übrigen Teams spielen in einer Zwischenrunde und anschließenden Platzierungsspielen die Ränge neun bis 16 aus.

„Natürlich ist die Hauptrunde unser erstes Ziel“, betont Haber. Taktisch gesehen wollen die Deutschen auf eine sichere Abwehr aufbauend möglichst viele Gegenstöße laufen. Bei der 2017er U19-Weltmeisterschaft war Rechtsaußen Dimitri Ignatow (MT Melsungen) der Spezialist für diese einfachen Tore. „Das Umschaltspiel wird entscheidend sein“, meint Haber: „Und in der Abwehr müssen wir leidenschaftlich verteidigen.“ Für den Trainer steht generell die mannschaftliche Geschlossenheit an erster Stelle: „Natürlich ist es super, wenn ein, zwei Spieler mit überragenden Leistungen ein Spiel entscheiden können, aber der Teamgedanke steht bei uns an erster Stelle.“

Haber schätzt die Gruppe sehr ausgeglichen ein: „Eine Europameisterschaft ist immer stark besetzt, die verzeiht keine Aussetzer. Aber dieser Druck kann auch eine große Chance sein, wenn du so richtig in einen Flow kommst. Das ist unser Ziel.“

Die EM-Spiele der deutschen Vorrundengruppe A:

Donnerstag, 19. Juli:

13 Uhr: Deutschland - Schweden
15 Uhr: Island - Rumänien

Freitag, 20. Juli:

13 Uhr: Deutschland - Rumänien
15 Uhr: Schweden - Island

Sonntag, 22. Juli:

13 Uhr: Deutschland - Island
15 Uhr: Schweden - Rumänien

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