Geglücktes Länderspiel-Debüt für Leipziger Eigengewächs

Foto: Rainer Justen

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Historischer Augenblick für den SC DHfK Handball: Mit Franz Semper (s. Foto), der als großes Talent vom Bornaer Handball Verein an die Leipziger Handball Akademie gewechselt war, ist am Mittwochabend um 19 Uhr zum ersten Mal ein Spieler für die Deutsche A-Nationalmannschaft aufgelaufen, der hier in Leipzig ausgebildet wurde, die Nachwuchsstationen der Akademie durchlaufen hat und beim SC DHfK zum Bundesligaspieler gereift ist.

Beim souveränen 37:21 (19:9)-Sieg des DHB-Teams gegen Israel zum Auftakt der EM-Qualifikation gelang dem 21-Jährigen Rückraumspieler ein starkes Debüt. Gleich in seinem ersten Länderspiel erzielte Franz Semper vier Treffer.
„Franz` Nominierung ist ein echter Meilenstein für unseren Verein. Genau dafür haben wir hier im Jahr 2007 angefangen, um gemeinsam Vorbilder zu entwickeln. Es erfüllt uns mit viel Stolz, dass erstmals ein Leipziger Eigengewächs das Trikot der Männer-Nationalmannschaft tragen durfte. Gleichzeitig ist es ein Qualitätsbeweis für die hervorragende Arbeit in der Handballakademie und mein Dank gilt allen, die daran mitwirken und uns dabei begleiten“, freut sich Geschäftsführer Karsten Günther.

„Ich habe mich total gefreut, dass ich in meinem ersten Länderspiel gleich von Beginn an aufs Feld durfte. Anfangs war ich schon etwas nervös, aber nachher ist es gut gelaufen. Ich habe versucht, das zu machen, was Christian Prokop von mir kennt und erwartet. Ich will mich in jedem Training, in jedem Spiel anbieten, weiß aber auch, dass die Situation eine andere ist, wenn die drei Verletzten wieder zurück sind“ so Franz Semper nach seinem ersten Spiel mit dem Adler auf der Brust.

Zufrieden mit Sempers Einstand zeigte sich auch der Bundestrainer: „Die Leistungen in der Liga sind entscheidend, und Franz Semper hat sich Spieltag für Spieltag verbessert und sich seine Nominierung vollends verdient. Franz gefiel mir heute gut. Wir wissen, was wir von ihm erwarten können. Er weiß, wo das Tor steht, geht voll drauf, zeigt wenig Respekt vor kämpfenden Abwehrreihen. In der Abwehr hat er seine Sache gut erledigt. Ich bin froh, dass wir ihn unter Wettkampfbedingungen testen konnten“, so Bundestrainer Christian Prokop, der zudem auch eine gute Leistung von Niclas Pieczkowski sah, dem beim Länderspiel in Wetzlar zwei Treffer gelangen.

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