Barsinghausen will mit neuem Teammanager zurück in die Oberliga

Foto: Uwe Serreck

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Julian Frädermann (siehe Foto) ist im Barsinghäuser Handball groß geworden. Der 29-Jährige erlebte nach dem Abstieg aus der Regionalliga (2007/2008) in der folgenden Saison den Sturz in die Verbandsliga und wechselte 2011 zur HSG Schaumburg Nord. Seit April ist Frädermann zurück und soll als Teammanager künftig Bindeglied zwischen Vorstand und der Verbandsligamannschaft sein.

Er gilt als Querdenker, der auch Missstände klar anspricht.

Julian Frädermann, wie kam es zu Ihrer neue Rolle?
Es liegt mir am Herzen, den Barsinghäuser Handball wieder dahin zu bringen, wo er hingehört – in die Oberliga. Schon zu Schaumburger Zeiten hatte Gerd Köhler den Wunsch, mich einzubinden. Ich werde 100 Prozent geben, man sollte aber keine Wunderdinge erwarten.

Welche Bedeutung hat ein Teammanager für den Verein?
In den letzten Jahren war das hier weit weg von der nötigen Professionalität. Auf unserem Niveau benötigt man jemanden, der sich um die erste Herren kümmert. Das fehlte beim Abstieg aus der dritten Liga und war damals der Genickbruch.

Was sind Ihre Aufgaben?
Vor der Saison sollte man eine vernünftige Personalplanung haben, um später auf Probleme reagieren zu können. Ich werde deshalb vor allem Spielerkontakte knüpfen. Ferner müssen wir die I. Herren mehr mit dem Verein verknüpfen und Jugendspieler begeistern, zu den Spielen zu kommen. Ich versuche alle von unserem Projekt zu überzeugen. Das heißt spätestens 2019 Aufstieg in die Oberliga.

Wie muss sich der HVB dafür aufstellen?
Wir müssen jetzt etwas tun, um den Leistungshandball in Barsinghausen nicht zu gefährden. Es kann nämlich in zwei Richtungen gehen. Diese Saison sollte eigentlich der Konsolidierung dienen. Bisher läuft es aber überraschend gut und es kann sein, dass wir aufsteigen. Dann müssen wir eine Mannschaft zusammenstellen, der die Oberliga hält.

Und das zweite Szenario?
Wir haben viele erfahrene Spieler, die nicht mehr ewig spielen und müssen uns verjüngen. Wenn das nicht gelingt, droht eine ähnliche Situation wie 2009. Nur das aktuell der Unterbau in der Jugend fehlt. Das würde nach meiner Einschätzung das Ende des Leistungshandballs in Barsinghausen bedeuten.

Teammanager und aktiver Spieler. Birgt das Konfliktfelder?
„Es ist komisch, Mitspieler zu sein und über die Zukunft zu entscheiden. Auf dem Feld bin ich aber einer der 14 aus dem Kader. Wenn ich keine Leistung bringe, werde ich auch mich kritisieren. Die Personalentscheidungen treffen wir aber alle zusammen.“

Der HVB geht in jeden Fall auf einem Aufstiegsplatz ins neue Jahr. Ändert sich jetzt die Zielsetzung?
Wir denken weiter von Spiel zu Spiel und werden da sein, wenn sich die Chance bietet. Aber wir haben noch schwere Auswärtsspiele darunter in Soltau und Wittingen (ohne Haftmittel, d. Red.). Deshalb tun wir den Teufel und jetzt vom Aufstieg reden.“

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16.12.2017 19:30
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Letzte Aktualisierung: 16.12.2017 10:09:56
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