Bittere Pille in Hälfte 2

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Was war da nur in der Mitte der zweiten Halbzeit los? Die TG war 40 Minuten lang hervorragend im Spiel, lies sich nie abschütteln, kämpfte um jeden Ball und Zentimeter Hallenboden. Doch eine vermeintliche Vorteilssituation in Überzahl bescherte binnen zwei Minuten vier Gegentreffer und brachte kein eigenes Tor.

Damit war das Spiel dann eine knappe Viertelstunde vor Schluss schon gelaufen. Die Körpersprache der Mündener lies deutlich nach und so stand es am Ende 30:20 (11:11) für die Sportfreunde aus Söhre.

Die TG ging mit 1:0 durch Nico Backs in Führung, allerdings war dies auch die einzige Führung der Gäste im Laufe der gesamten Partie. Danach legte Sähre mit 2:1 vor und die TG glich stets aus. Erst nach 20 Minuten konnten sich die Gastgeber erstmal mit drei Toren zum 9:6 absetzen. Unbeeindruckt davon spielten die Mündener weiter geduldig und konnnte innerhlab von 90 Sekunden durch Bolse, Rentsch und Backs ausgleichen. Bis zum Pausenpfiff gelangen beiden Teams jeweils noch zwei Treffer und beim Stand von 11:11 gingen die Teams auseinander.

Bis dahin hatte die TG vieles richtig gemacht. In der Abwehr waren sie präsent und griffig, bekamen die vielen Kreuzbewegungen der Gäste sehr gut in den Griff und erzwangen Würfe aus schlechten Positionen. Auch in der Offensive bewiesen sie oftmals Geduld und brachten ihre Angriffe dann erfolgreich zu Ende.

Wie die erste Hälfte endete, so begann der zweite Durchgang. Söhre legten einen vor, die TG zog nach. Zehn Minuten ging dieses Spiel so weiter. Dann kam beim Stand von 18:16 für Söhre die schon erwähnte Überzahlsituation für die TG. Und in dieser lieferten die Söhrer einen 5:0-Lauf ab. Das brach der TG letztendlich das Genick. Nach neun Minuten ohne eigenen Treffer erzielte Niklas Bolse das 17:24. Doch zu diesem Zeitpunkt, 12 Minuten vor dem Spielende, hatten die Mündener bereits das Spiel abgehakt. 3:6 in der restlichen Spielzeit sprachen nochmal eine eigene Sprache.

Dass beim Tabellenfünften vor dem Spiel nicht mit einem Sieg zu rechnen war, das war klar. Dass sich die Mündener aber über 30 Minuten als ein so schwerer Gegner erweisen würde, das hatten sich die Söhrer sicherlich auch nicht zu träumen gewagt. Entscheidend werden nun für Münden die kommenden beiden Spiele gegen die anderen Kellerkinder Rosdorf und Börde. Vier Mal 30 Minuten wie in der ersten Hälfte sollten hierbei für vier Punkte sorgen!

Insbesondere das Spiel gegen die HG am kommenden Freitag birgt eine enorme Brisanz, für die HG ist das schon so etwas wie ein Endspiel. Die Rosdorfer werden sicherlich mit vielen Fans im Rücken anreisen, somit müssen auch alle Mündener mobil machen und die Gymnasiumhalle in einen Hexenkassel verwandeln!

TG Münden: Görtler, Mindermann - Fehling, Prinz, Bolse 2, Grambow 1, Benda, Michalke 6, Backs 5/3, Wiegräfe 1, Schilke, Hartig, Rentsch 3, Paffenbach 2

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