Gutes Spiel, großer Kampf - aber leider keine Punkte

Oberliga HVN
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Nach der Osterpause, verbunden mit einer trainingsfreien Woche, wartete gleich ein schwerer Gegner auf die Oberliga-Handballer der TG Münden. Der Tabellenzweite, die HSG Schaumburg-Nord, trat zum fälligen Punktspiel in der Gymnasiumhalle an.

Die HSG, die erst drei Spiele in dieser Saison verloren hat, hat zwar mit fünf Punkten Rückstand auf den MTV Großenheidorn kaum noch Titelchancen, doch für die Partie gegen die TG, die besser als im Hinspiel abschneiden wollte, waren sie eindeutig favorisiert. Am Ende gewannen die Schaumburger mit dem knappsten aller Ergebnisse, wobei eine Schiedsrichterentscheidung kurz vor Schluss eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat.

Vor 180 Zuschauern begannen beide Mannschaften konzentriert und motiviert, doch nach 20 Minuten der ersten Halbzeit war die HSG mit 4 Toren davongezogen und viele Zuschauer befürchteten schon eine hohe Niederlage gegen den Favoriten. Aber gestützt auf eine gute Torhüterleistung von Lars Mindermann, eine gut arbeitende Abwehr und ihren großen Kampfgeist steigerte die TG auch ihre spielerische Leistung. Die Jungs hielten dagegen und setzten nun auch ihrerseits Akzente, was dazu führte, dass man nur mit einem knappen Rückstand in die Pause ging.

Diese Leistung konnten die Jungs in der zweiten Halbzeit fortsetzen und übernahmen 10 Minuten vor Schluss die Führung. Von nun an wogte das Spiel hin und her. Der TG gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen, weil leider auch einige freie Würfe vergeben wurden. Die HSGer wiederum ließen nicht locker und blieben immer in Schlagdistanz, übernahmen aber bis kurz vor Schluss nicht mehr die Führung, da sie auch nicht alle Würfe verwandeln konnten.

Als TG-Spieler und Zuschauer auf zwei nicht erwartete Punkte hofften, spielte eine Schiedsrichterentscheidung eine wesentliche Rolle. Nachdem es dem Mündener Halbrechten Wiegräfe zum wiederholten Mal gelungen war, seinen Rechtsaußen freizuspielen und dieser zum Sprungwurf ansetzte, dabei aber von einem Abwehrspieler der HSG behindert wurde, rechneten viele mit dem fälligen 7m-Strafwurf, doch die Schiedsrichter entschieden auf Stürmerfoul. Eine zumindest sehr zweifelhafte Entscheidung, die nach dem Spiel von einem Mündener Spieler treffend mit der Aussage „Wenn du unten drin stehst, dann bekommst du solche Entscheidungen“ kommentiert wurde.

Den fälligen Gegenangriff nutzte die HSG zum Ausgleich und ging dann kurz danach erstmals wieder in Führung, weil jetzt auch Kraft und Konzentration auf Mündener Seite verständlicherweise nachließen. Deshalb gelang dann trotz einer Auszeit auch nicht mehr der eigentlich verdiente Ausgleichstreffer.
Wieder einmal war man gegen eine Spitzenmannschaft durchaus gleichwertig. Diese positiven Aspekte gilt es, mit nach Hameln zu nehmen und dort wieder anzugreifen.
Die erfolgreichsten Torschützen der TG waren der überzeugende Rechtsaußen Lukas Michalke sowie der ebenfalls sehr effektiv agierende Kreisläufer Jann Rentsch, aber auch alle anderen Spieler präsentierten sich in guter Verfassung.

TG Münden: Sonne, Mindermann – Fehling, Prinz, Grambow (1), Benda, Michalke (6), Backs (4), Neuhaus, Wiegräfe (4), Schilke, Hartig (2), Rentsch (7), Pfaffenbach (4)

 

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