Barsinghausen gewinnt in Münden

Foto: Uwe Serreck

Oberliga HVN
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Mit einem am Ende hart umkämpften 30:29 (19:17)-Sieg beim Tabellenletzten TG Münden hat der HV Barsinghausen wieder die Abstiegsränge der Oberliga verlassen. Als TG-Torjäger Christian Grambow 30 Sekunden vor dem Abpfiff zum Endstand traf, mussten die Barsinghäuser um einen längst sicher geglaubten Sieg zittern, zumal Abwehrchef Hannes Stille nicht mehr auf der Platte war.

Er hatte kurz zuvor die Blaue Karte gesehen und ist damit im Heimspiel am Sonntag gegen Helmstedt gesperrt. Für Löffler eine Fehlentscheidung. „Hannes wird leicht geschubst und trifft seinen Gegenspieler mit beiden Fäusten auf der Brust“, beschrieb Löffler die Szene. Zumindest behielt seine Mannschaft kühlen Kopf und brachte den Sieg über die Zeit. Die Erleichterung bei Löffler war groß. „Aber es wäre schöner gewesen, wenn wir es solider gestaltet hätten."

Die Möglichkeit war da, denn als Jannis Frädermann zum 27:20 (47.) traf, schien die Vorentscheidung gefallen. Auch nach dem 28:22 (52.) von Hannes Stille war alles im grünen Bereich aus Sicht der Gäste, die in der Folge mit den Entscheidungen der Schiedsrichter haderten. Drei Minuten in Unterzahl – 60 Sekunden sogar mit vier gegen sechs – überstand der HVB mit nur einem Gegentreffer, doch die Ordnung ging verloren. „Das war wilde Watz“, sagte Löffler, der mit ansehen musste, wie bei seiner Mannschaft die Nerven flatterten.

Dann war Schluss und der HVB feierte den Sieg. Das der kein Spaziergang werden würde war vorher allen klar. Münden wollte im Kellerduell unbedingt den ersten Sieg und nahm die erste Spielhälfte den erwarteten Verlauf. Deutliche Kritik äußerte der Barsinghäuser Übungsleiter allerdings am Abwehrverhalten: „Da haben wir nur rumgestanden.“

So legte der Tabellenletzte bis zum 12:11 (17.) immer vor. Weil die Gäste vom Deister zumindest die sich bietenden Torchancen eiskalt nutzten, drehten Philip Daseking, zweimal Julian Frädermann und Hannes Stille die Partie zum 15:13 (24.), wonach es mit 19:17 in die Kabine ging. Das versöhnte auch den Trainer: „19 Tore wirft man nicht so einfach.“ Die Führung gab einen Schub. Der HVB kam wesentlich aggressiver zurück aufs Spielfeld und hinten wurde zugegriffen. Der Grundstein für den wichtigen Sieg.

HVB: Wiacek, Hübner; Julian Frädermann (7), Wetzker (4), Daseking (4/3), Lippert, Stille, Jannis Frädermann, Robin Müller (alle 3), Sonneborn (2), Loh (1), Schulze Schwering, Pallein.

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