Unglücklicher Punktverlust nach zähem Ringen

(Foto: HSV)

Oberliga allgemein
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Sonntagnachmittag, 16:30 Uhr. Heimspielzeit des HSV Bad Blankenburg. Am vergangenen Sonntag nicht, da galt es beim Ligakonkurrenten ZHC Grubenlampe weiter am Saisonziel „Aufstieg“ zu arbeiten. Weil am eigentlichen Spieltag das DHB-Amateurpokal Finale stattfindet, wurde der 26. Spieltag der MDOL vorverlegt.

Statt nach dem Galaauftritt, im Pokal Habfinale gegen Spandau, am freien Spielwochenende Kraft für das Saisonfinale auf zu tanken, stand also nun wieder Ligaalltag auf dem Programm. Dann auch noch die schwere Aufgabe, beim Abstiegsbedrohten 14. der Tabelle. Dabei ist Zwickau ganz nah am rettenden Ufer und es war klar das die Sachsen auf heimischer Platte um jeden Punkt kämpfen würden.

So dann schließlich auch der Auftritt der Hausherren. Von Beginn an machten die Zwickauer klar, es wird sehr schwer für die Blankenburger etwas Zählbares zu entführen. Die Zwickauer verteidigten massiv am Kreis und störten sehr früh das Aufbauspiel der Gäste aus Thüringen. Die beste Abwehr der Liga hielt aber ebenso den Angriffen der Zwickauer stand, was sich im Endresultat in einer sehr Tor armen ersten Hälfte wiederspiegelte. Nach mehreren Führungswechseln in der ersten Halbzeit, ging die Grubenlampe, mit einem Hauch dünnen Vorsprung von einem Treffer in die Pause. Der Pausenstand allerdings für beide Mannschaften einstellig, 9:8.

Dasselbe Bild zeichnete sich in der zweiten Spielhälfte ab. Die Partie lebte einzig von ihrer Spannung. Sehr gute Abwehrarbeit und technische Fehler egalisierten die kurzen Führungen beider Mannschaften. Wenig wollte dem HSV Bad Blankenburg an diesem Tag gelingen. Wenn nicht der Zwickauer Torhüter Inamoto sehr gute Möglichkeiten der Lavendelstädter vereitelte war es das Gebälk des Kastens.

Dies änderte auch die sonst so starke Schlussphase des HSV Bad Blankenburg nicht mehr. Das Pech schien den Thüringern an den Händen zu kleben. Also ob es dafür noch einen weiteren Beweis brauchte, wurde der wunderschöne Kempa-Treffer der Blankenburger in der 60. Minute nicht anerkannt. Stattdessen ahndeten die unparteiischen einen Regelverstoß fern ab vom Geschehen am Kreis. Hier wäre die Entscheidung, den Blankenburgern den Vorteil zu gewähren, glücklicher oder vielleicht sogar richtiger gewesen.

Am Ende darf sich der ZHC Grubenlampe über einen glücklich festgehaltenen Punkt freuen, welcher das Zünglein an der Waage, am nicht minder spannenden Kampf um den Klassenerhalt, sein kann. In Bad Blankenburg muss man den Punktverlust nun abhaken und sich auf den Liga Showdown, am kommenden Wochenende gegen den HC Burgenland, konzentrieren. Denn am Sonntag haben die Bad Blankenburger die Chance, im Spitzenspiel auf heimischer Platte, den Meistertitel und den damit einhergehenden Aufstieg in die 3. Bundesliga, vorzeitig perfekt zu machen.

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (3; 0/1), Paul Weyhrauch (3; 3/3), Tomas Zeman (1), Martin Müller, Ladislav Brykner, Martin Danowski, Radoslav Miler (3), Alexander Werner (2), Moritz Rahn, Juraj Geci (3), Marcel Werner (2), Philipp Große (1)

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