Groß-Umstadt und Trainer Manuel Silvestri trennen sich.

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Handball Oberligist MSG Groß-Umstadt und Trainer Manuel Silvestri gehen in Zukunft getrennte Wege. Dies gaben Verein und Trainer am Dienstagabend gemeinsam bekannt.

Damit reagieren die Verantwortlichen auf den missglückten Start des Drittliga-Absteigers in die laufenden Oberligasaison. Die Odenwälder belegen mit 4:12 Punkten aktuell den 12. Tabellenplatz und somit einen Abstiegsrang.

„Wir versuchen, unserer Mannschaft mit diesem Wechsel auf der Kommandobrücke vor den so wichtigen nächsten beiden Spielen in Hüttenberg und zu Hause gegen die TSG Münster noch einmal einen Impuls zu geben, der das Schiff in die richtige Richtung lenken wird“, so Holger Zindt, sportlicher Leiter Groß-Umstadts.

„Ich bin absolut kein Freund davon, bei sportlichem Misserfolg die Schuld reflexartig beim Trainer zu suchen. Und mit unserer Reaktion verstoßen wir auch gegen unsere seit vielen Jahren gelebten Grundsätze in Groß-Umstadt. Das schmerzt umso mehr, als dass wir Manuel Silvestri als hochkompetenten und immer top-motivierten und mit unserer MSG loyal verbundenen Trainer erlebt haben. Dass wir bei 4:12 Punkten ein Torverhältnis von +8 aufweisen und die Art und Weise, wie wir die letzten beiden Spiele verloren haben, das spricht eigentlich Bände. Die Mannschaft ist in ganz vielen Bereichen auf einem sehr guten Weg. Das ist hauptsächlich ein Verdienst des bisherigen Trainers. Dennoch ist Handball ein Ergebnissport und mit unserem Kader haben wir mit 4:12 Punkten einfach zu wenig auf der Habenseite. Zudem kommen die Bedenken, abermals in schwierige Fahrwasser zu gelangen. Der Trainer ist in einem solchen Moment leider das schwächste Glied in der Kette. Es tut uns daher wirklich sehr leid für Manuel Silvestri. Ich weiß, dass er gerne den Versuch unternommen hätte, dass Ruder mit allen Beteiligten gemeinsam noch einmal herum zu reißen. Aber wir haben uns für einen anderen Weg entschieden“, so Holger Zindt weiter.

"Ich bin sehr enttäuscht, dass wir nicht die nötigen Punkte geholt haben, um in Ruhe weiterzuarbeiten. Ich glaube, ich habe Groß-Umstadt in einer sehr schwierigen Phase übernommen, sie auch handballerisch weiterentwickelt und viel Herzblut eingebracht. Leider wurden vor allem in den letzten beiden Spielen die Punkte am Ende leichtfertig vergeben, was zur Folge hat, dass sich der Verein in Zugzwang sieht.
Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass ich mit der Mannschaft in den nächsten Spielen die nötigen Punkte geholt hätte, akzeptiere ich den Schritt des Vereins und wünsche der Mannschaft und der MSG viel Erfolg. Des Weiteren bedanke ich mich bei den verantwortlichen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit!" so das Statement von Manuel Silvestri

Mit Ralf Ludwig übernimmt übergangsweise ein alter Bekannter das Ruder bei der MSG Groß-Umstadt. Nach den 3.-Liga-Stationen SG Wallau-Massenheim und MSG Groß-Bieberau kehrt Ludwig an seine alte Wirkungsstätte zurück. Ludwig konnte bei seinem ersten Trainerengagement in Groß-Umstadt zwei Aufstiege feiern und führte den TV Groß-Umstadt seinerzeit sogar in die 2. Bundesliga. Die Zusage von Ludwig gilt jedoch nur bis zum Ende des Kalenderjahres. Seine sich gerade neu sortierende berufliche Situation lässt ein längeres Engagement wahrscheinlich nicht zu.

Foto: zeigt den neuen Trainer Ralf Ludwig mit dem sportlichen Leiter Groß-Umstadts Holger Zindt, bei der Vorstellung in Groß-Umstadt.

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