Ratingen geht als Verlierer von der Platte

Foto: Leuchtkraft

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Die Löwen haben zwar gebissen und gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Gegen den VfB Homberg muss sich das Rudel nach mäßiger Angriffsleistung geschlagen geben und nach drei Siegen in Serie erstmals wieder als Verlierer den Platz verlassen.

Unter dem Strich leistete sich das Rudel zu viele Fehler, so dass der direkte Kontakt zur Tabellenspitze vorerst abgerissen ist.
Nach dem Abpfiff waren die Blicke der Löwen vielsagend. Leer und abgekämpfte blickten sie drein, haderten mit sich selbst und den Umständen der soeben erlittenen Niederlage. Das es soweit kommen konnte, zeichnete sich allerdings schon früh in der Partie ab. Von Beginn an, vom 1:1 abgesehen, liefen die Dumeklemmer hinterher. Gegen die körperlich robust aufgestellten und hart agierenden Homberger war jedes Tor Schwerstarbeit. Da wog das Fehlen eines Marcel Müller gleich doppelte Last, mit seinen Distanzwürfen wären die Löwen vielleicht um ein entscheidendes taktisches Mittel reicher gewesen. Immer wieder rieben sie sich stattdessen in Zweikämpfen auf und auch in der Defensive lief nicht viel nach Wunsch der Gastgeber. Auch wenn es bis zur Pause bei überschaubaren 12 Gegentreffern blieb, das Rudel kam viel zu selten in das dringend benötigte Tempospiel.

Hoffnung keimte unmittelbar nach dem Wiederanpfiff auf. Binnen weniger als vier Spielminuten hatte Carsten Jacobs (2) und Dominik Jung beim 12:12 den ersten Ausgleich seit dem 1:1 erzielt. Es schien, als käme nun endlich der Rudel-Motor in Wallung, doch beinahe genauso schnell wie er kam, so schnell verpuffte der Überraschungseffekt wieder. Homberg konterte ebenfalls mit drei Treffern in Serie, bis zum 16:18 (44.) blieben die Löwen in Schlagdistanz. Doch der fortwährende Kampf machte sich bemerkbar, Nadelstiche der Duisburger konnten nicht mehr adäquat beantwortet werden. Über 17:21 (48.) und 19:26 (58.) marschierte der Gast davon, die Löwen hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen.

Nun heißt es allerdings für Khalid Khan und seine Truppe, schnell wieder in die Spur zu finden. Bereits am Freitagabend (20 Uhr) bietet sich dem Rudel in Langenfeld die Möglichkeit, den Abstand zum Tabellenführer zu verringern.

Aufstellung SG: Schmidt, Ferne - Funke, Jung (3), Jacobs (6), Breuer (2), Dobrolowicz, Schütte (6/1), Nitzschmann (2), Jäckel (2), Worm, Jonovski

Foto: Lars Jäckel beim Wurf

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