Kontakt zur Spitze abgerissen

Foto: Leuchtkraft

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Die Löwen haben vorerst den direkten Kontakt zur Tabellenspitze verloren. Im Topspiel der Regionalliga Nordrhein verlor das Rudel bei der SG Langenfeld nach sechzigminütigem Kampf und weist nun sechs Punkte Rückstand auf den neuen Tabellenführer auf.

Die Partie in Langenfeld hielt, was sie versprach. Zwei Teams, die sich nichts schenkten und von Beginn an die Bedeutung der Partie spüren ließen. Den etwas besseren Start erwischten die Löwen, die die ersten beiden Treffer des Duells erzielen konnten. Simon Breuer und Kai Funke hießen die Torschützen und das Rudel hatte sogar die Chance auf ein drittes Tor, doch man scheiterte freistehend vor dem Langenfelder Schlussmann. Es blieb im Verlaufe des Spiels ein Manko der Dumeklemmer, gute Einwurfchancen liegen zu lassen. Und so kippte die Partie langsam aber sicher, doch auch die Löwen blieben am Ball. Den 7:4-Rückstand (14.) glich Carsten Jacobs (s. Foto) beim 13:13 knappe neunzig Sekunden vor dem Seitenwechsel aus. Dass die Gastgeber in der verbleibenden Spielzeit noch zweimal netzen konnten verschuf ihnen einen leichten Vorteil zur Halbzeit - 15:13.

Das Rudel kämpfte sich unmittelbar nach Wiederanpfiff wieder heran. Dominik Jung egalisierte zum 16:16 und knapp eine Minute später brachte Simon Breuer seine Farben sogar in Front, doch diese Führung konnte nicht lange verteidigt werden. Bis zum 23:19 (44.) einteilte die SGL, im Nachhinein war dieser Lauf wohl vorentscheidend. Denn es bleib zwar eng, aber einen Führungswechsel oder Ausgleich sollte es nicht mehr geben. Je zweimal brachten in der Folge Breuer und Jacobs die Löwen jeweils auf einen Treffer heran, zuletzt beim 29:28 eineinhalb Minuten vor Schluss. Ohne das nötige Fortune aber verlief die Restspielzeit, die letzten beiden Langenfelder Tore besiegelten die 31:28-Niederlage.

"Das ist natürlich extrem bitter und enttäuschend, aber wir haben alles rausgeholt was uns möglich war. Der Kontakt nach oben ist nun erst einmal abgerissen, aber die Saison ist noch lang. Unsere Truppe ist mittlerweile gefestigt genug, um mit solchen Rückschlägen umzugehen und wir werden weiterhin alles versuchen, den beiden Teams vor uns noch gefährlich zu werden", so ein enttäuschter aber auch optimistischer Carsten Jacobs nach dem Schlusspfiff.

 

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