Ratinger Löwen zittern sich zu Heimspielsieg

Oberliga allgemein
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Unser erster Heimspieltag ist erfolgreich überstanden und unsere Erste konnte die Regionalligapartie gegen den HC Wölfe Nordrhein sogar mit 24:21 gewinnen. Den Spielbericht dazu finden Sie im Folgenden, sowie ein Bild im Anhang, dass unseren Kreisläufer Max Eugler zeigt und unter dem Namen „Mit dem Kopf durch die Wand" vielleicht sogar symbolisch für das Spiel steht.

Endlich wieder Handball in der Höhle der Löwen. Der Ligabetrieb ist zurück in Ratingen und am zweiten Spieltag der Nordrheinliga war der HC Wölfe Nordrhein in der Gothaer Straße zu Gast. Die Duisburger hatten ihr ersten Saisonspiel in eigener Halle gegen den Aufsteiger Dinslaken relativ deutlich verloren, während das Team von Khalid Khan beim Drittligaabsteiger TV Korschenbroich einen überzeugenden Auswärtssieg einfahren konnte. Für das Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten musste Khan auf seinen Kapitän Kai Funke (privat) und Abwehrchef Ace Jonovski (Muskelverletzung) verzichten.

Das Spiel startete zunächst fehlerbehaftet. Die Wölfe gingen mit einer geballten Ladung Emotionen in die Partie und wollten die Pleite aus ihrem vorherigen Spiel wieder gutmachen. Von einer aggressiven Abwehr ließen sich die Löwen in der Anfangsphase einschüchtern und zu vielen einfachen Ballverlusten hinreißen. Daraus konnten die Gäste Kapital schlagen und nach dem 4:4 Ausgleich mit 4:6 und 5:8 in Führung gehen. In dieser Phase mussten die Dumeklemmer auch eine harte rote Karte gegen ihren Rückraumspieler Ole Völker hinnehmen, der seinen Gegenspieler zwar hart, aber nicht unsportlich anging. Möglich wurde die herausgeworfene Wölfe-Führung jedoch vor allem durch die Gegenstöße der Duisburger, die aus den leichtfertigen Fehlern der Ratinger resultierten. Drei Treffer in Folge erzielte der quirlige Wölfe-Rechtsaußen Don Singh Toor, bevor es den Löwen nach einer Viertelstunde gelang, ihren Positionsangriff zunehmend zu strukturieren um so weniger Gegenstöße zu ermöglichen. So konnte man den 3-Tore-Rückstand nach und nach aufholen und durch den starken Etienne Mensger nach 20 Minuten den 9:9 Ausgleich erzielen. In der gesamten ersten Halbzeit war es auch immer wieder der glänzend aufgelegte Divi Angelov im Löwentor, der seine Mannschaft mit zahlreichen starken Paraden im Spiel hielt und eine höhere Wölfe-Führung so verhinderte. In den verbleibenden Minuten bis zur Pause konnte kein Team mehr besondere Akzente setzen, sodass man mit dem engen Halbzeitstand von 12:11 in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich das gewohnte Bild fort. Offensiv brachten die Löwen wenig auf die Platte, während man defensiv fast ausschließlich durch Gegenstöße, bzw. das gegnerische Tempospiel Treffer hinnehmen musste. So blieb es auch die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit eng - über ein 13:13 und 16:16 konnte sich bis zum 19:19 keine Mannschaft absetzen. Anschließend gelang es den Löwen, das eigene Tor zu vermauern. Während Petre Angelov bis dahin schon überragend gehalten hatte und seine Deckung im Positionsangriff nahezu keine Chancen zuließ, gelang es nun auch, den Gegenstoß der Wölfe konsequent zu unterbinden. Nachdem Kevin Kirchner nach knapp 42 Minuten zum angesprochenen 19:19 traf, mussten die Löwen bis zum Sieben-Meter-Treffer von Sebastian Schneider nach etwa 56 Spielminuten keinen Gegentreffer hinnehmen und hielten ihr Tor somit über ein knappes Viertel des Spiels sauber. Das einzige Problem war in dieser Phase wieder einmal die eigene Offensive und die Chancenverwertung. Nach zwei vergebenen Strafwürfen trafen Yannik Nitzschmann und Max Eugler zwar zur 21:19 Führung - in den neun Minuten danach, fanden die Löwen allerdings auch nicht mehr den Weg ins Wölfe-Tor, sodass erst wieder Nitzschmann gut sechs Minuten vor Schluss erfolgreich war und zum 22:19 traf. Nach dem angesprochenen Wölfe-Strafwurf und dem Ende der torlosen Viertelstunde zum 22:20, musste Angelov in den verbleibenden vier Minuten nur noch ein mal hinter sich fassen, während Etienne Mensger und Filip Lazarov den 24:21 Endstand besiegelten.

„Vorne hat die SG Ratingen nicht stattgefunden", konstatiert Khalid Khan nach der Partie. „Unsere Abwehr war gegen den Positionsangriff zwar 60 Minuten lang sehr stark, dadurch hätten wir uns vorne mehrfach absetzen können, doch wir konnten keine der Chancen nutzen", so Khan weiter. Während offensiv vieles schief lief, konnten insbesondere Etienne Mensger und Petre Angelov mit sieben Treffern bzw. wichtigen Paraden überzeugen und ihr Team so in einigen Phasen im Spiel halten. „Die Einstellung war vollkommen in Ordnung, wir haben vorne nur viel zu viele einfache Fehler gemacht. Damit ist meine Mannschaft natürlich selbst nicht zufrieden und kann schon selbstkritisch mit diesem Spiel umgehen", sagt Khalid Khan zur Aufarbeitung der Partie, „ich bin nach diesem Spiel einfach nur froh, dass wir am Ende gewonnen haben". Nächste Woche geht es für die Löwen dann zum heimstarken TV Rheinbach, wo Coach Khan eine „deutliche Steigerung" von seiner Mannschaft erwartet. Anwurf im Süden NRWs ist bereits am Freitagabend um 20:00 Uhr.

Spielfilm: 0:0, 2:2, 4:5, 5:8, 9:9, 10:10, 12:11, PAUSE, 15:15, 18:18, 21:19, 22:19, 23:20, 24:21, ENDE.

Löwen vs. Wölfe:
Angelov, Schmidt - Mensger 7, Nitzschmann 6/2, Lazarov 4, Mergner 3, Kerssenfischer 2, Eugler 1, Plaumann 1, Müller, Bauer, Claussen, Schmitz, Völker.

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16.12.2018 14:30
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Verbandsliga Niedersachsen, 13.Spieltag
  
HSG Oha - TV Jahn Duderstadt 0 : 0
16.12.2018 17:00
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HSG Nienburg II - VfB Fallersleben 0 : 0
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TSG Emmerthal - HSG Heidmark 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 16.12.2018 04:27:40
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