Groß-Umstadt verliert gegen Wiesbaden

Oberliga allgemein
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Ohne den Verletzten Tom Seifert und mit Martin Geist, Tilmann Werner, Dennis Daschevski sowie Christiano Rodriques da Silva im Kader, reiste die MSG zum schweren Auswärtsspiel in die Landeshauptstadt.

Die Zuschauer in Wiesbaden sahen eine torarme Anfangsphase. Beide Mannschaften taten sich schwer Lücken in der Abwehr des Gegners zu finden. In der neunten Minute erzielte die HSG die 3:1 Führung. Zu diesem Zeitpunkt fand Groß-Umstadt im Angriff keine Mittel und Wege. Die MSG produzierte zu viele unnötige Ballverluste und verrannte sich zu oft in erfolglosen 1 gegen 1 Situationen. Das sah auch der immer noch verletzte MSG-Trainer Marko Sokicic und nahm deshalb früh seine erste Auszeit. Doch seine Umstellungen, Tillmann Werner und Dennis Daschevski in die Partie, letzterer war extra für die Partie gegen Wiesbaden aus seinem Studienort München angereist, kamen nicht zum Tragen. Nach 15 Minuten führte die HSG bereits mit 6:3. Im Angriff schaffte es die MSG nun immer öfters sich Torchancen zu erspielen, aber scheiterte immer wieder am starken Torhüter der HSG. Diese Fehler im Angriff der MSG nutzten die Gastgeber konsequent aus und trafen in der 25. Spielminute zur 4-Tore-Führung. (9:5) In den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte schaffte es die MSG noch auf zwei Treffer verkürzen. So ging es mit 10:8 in die Kabine.

Die MSG kam gut aus der Kabine und startete blitzschnell mit der Aufholjagd. Binnen zwei Minuten egalisierte Groß-Umstadt die Zwei-Tore-Führung Wiesbadens und markierte durch Joshua Kraus den 10:10 Ausgleichstreffer. Ab sofort entwickelte sich ein echter Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Mal lag Wiesbaden wieder mit zwei Toren in Front, kurze Zeit drauf konnte die MSG wieder ausgleichen. In der 42. Minute traf David Acic zur ersten MSG-Führung in der gesamten Partie. (14:15) Um es vorwegzunehmen: Das sollte die einzige Führung Groß-Umstadts im gesamten Spiel bleiben. Wiesbaden, scheinbar durch diese Führung wachgerüttelt, legte nun wieder im Angriff und in der Abwehr zu. Die MSG hingegen verfiel nach starker Steigerung in Hälfte eins, leider wieder in das „träge“ Angriffsspiel zu Beginn. So wandelte die HSG den 14:15 Rückstand postwendend in eine 18:15 Führung um. Die MSG versuchte noch einmal alles, doch durch einfache Ballverluste sowie leichtfertig vergebene Torchancen im Angriff und zu große Lücken in der Defensive machte sich Groß-Umstadt das Leben selbst schwer. Vier Minuten vor Schluss traf Wiesbaden zum 21:17 – die Entscheidung im Spiel. Bis zum Ende ließ Wiesbaden nichts mehr anbrennen und gewinnt nach 60 Minuten verdient mit 23:19.

Nach dem Erfolg über den Tabellenzweiten Kleenheim, nun die ärgerliche Niederlage in Wiesbaden. Ärgerlich deshalb, da die HSG definitiv schlagbar war. Doch in der Abwehr fand die Mannschaft zu keiner Zeit Mittel gegen die torgefährlichen Engel und Henkelmann, die für 18 der 23 Wiesbadener Tore verantwortlich waren. (mehr als 78%)

MSG-Trainer Marko Sokicic:
„Die Mannschaft kapiert einfach noch nicht dass wir machen müssen, was wir abgesprochen haben. Das ist wirklich ärgerlich, dass ich jede zweite Woche das Gleiche wiederholen muss. Ich kann das nur mit einem Wort beschrieben: DISZIPLIN!! Wenn man nicht diszipliniert spielt, dann kommt die Unsicherheit. Das ist genau das, was in Wiesbaden passiert ist. Wir haben uns wieder selbst geschlagen. Und das ist der Grund weshalb ich noch sauer auf meine Mannschaft bin. Jeder muss sich seine Einsatzzeit verdienen. Und das geht nur mit Disziplin, Konzentration und hartem Training! Wir haben jetzt 2 wichtig Punkte in Abstiegskampf verloren und müssen gegen Bürgel alles versuchen um zu gewinnen.“

Nächte Woche bekommt es die MSG mit Ligaprimus TSG Offenbach-Bürgel zu tun. Anpfiff ist am Freitag um 20:00 in der Halle der Ernst-Reuter-Schule.

MSG Groß-Umstadt
Bolling, Lang
Werner 3, Kemper, Rodriques da Silva, Kraus Justin 3, Acic 5, Geist, Lubar 1, Kraus Joshua 2, Göttmann 1, Daschevski 4, Schevardo
Siebenmeter: 1/0
2-Minuten: 2

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden
Schönhaber, Kunkel
Kirchmeier, Hermsen 3, Walter, Garbo 1, Seiwert 1, Schmelzer, Kellner, Engel 9/3, Stadermann, Henkelmann 9, Langheinrich, Jenne
Siebenmeter: 3/3
2-Minuten: 4

 

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Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 17:15:20
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