EM-Tag 2: DHB-Team und Spanien mit Kantersiegen

(Foto: Sascha Klahn)

Europameisterschaft
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Am zweiten Tag der Handball-EM standen jeweils zwei Partien der Vorrundengruppen C und D auf dem Spielplan.

Gruppe C:
Deutschland - Montenegro 32:19 (17:9)

Ohne große Mühe gewann Deutschland sein Auftaktspiel gegen Montenegro. Lediglich in der Anfangsphase hatte man gegen die offensive Deckung der Montegriner ein paar Schwierigkeiten, doch nach dem 6:3 (15.) konnte sich die DHB-Auswahl fangen und zog über 13:3 bis zum Pausenstand von 17:9 davon.

In der zweite Spielhälfte das gleiche Bild: Deutschland blieb spielbestimmend, Montenegro hatte nichts entgegenzusetzen. Am Ende sprang ein souveräner Auftaktsieg für die deutsche Auswahl heraus. Hervorzuheben ist die sehr gute Leistung von Torhüter Andreas Wolff , der 50 Minuten lang im Kasten stand und dann für Silvio Heinevetter Platz machte,

Bester Werfer war Uwe Gensheimer (s. Foto) mit 9/5 Treffern. Für Montenegro traf Lipovia 7 mal.

Mazedonien - Slowenien 25:24 (11:11)

Zu einem wahren Handball-Krimi entwickelte sich die Partie zwischen Slowenien und Mazedonien! Am Ende setzte sich das Team von Raul Gonzalez mit 25:24 (11:11) durch.
Zu Beginn der Partie konnten sich die Slowenen einen kleinen Vorsprung (10:7) erarbeiten, doch Mazedonien kämpfte sich zurück und mit 11:11 ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte konnte Mazedonien auf 15:11 davonziehen, doch Slowenien gab sich nicht geschlagen. In der 45. Minute war der Ausgleich wieder hergestellt, dann wogte das Spiel hin und her. Kurz vor dem Ende gelang Mazedonien die Führung, die man bis zum Abpfiff nicht mehr hergab.

Beste Werfer: Dejan Manaskov (8) für Mazedonien, Ziga Mlakar (4) für Slowenien.

Gruppe D:
Spanien - Tschechien 32:15 (16:9)

Tschechien konnte nur am Anfang gegen die Spanier dagegenhalten (4:5), nach 16 Minuten konnte Spanien dann bereits einen 5-Tore-Vorsprung (9:4) verzeichnen und mit 16:9 in die Pause gehen.

Nach dem Wechsel blieb der Abstand bis zum 19:12 bei sieben Toren, dann aber legte Spanien noch einen Gang zu. Letztendlich gelang den Spaniern ein auch in der Höhe verdienter 32:15-Erfolg.

Beste Torschützen für Spanien waren Valero Rivera, Raul Enterrrios und Ferran Sole mit je fünf Treffern. Für Tschechien war Stanislav Kasparek ebenfalls fünfmal erfolgreich.

Dänemark - Ungarn 32:25 (14:12)

Beide Teams lieferten sich lange Zeit einen offenen Schlagabtausch und so konnte Titel-Mitfavorit Dänemark in der ersten Hälfte auch nicht mehr als eine 2-Tore-Führung herausspielen. Beide Torhüter (Mikler/Ungarn und Landin/Dänemark) hatten zudem nicht ihren besten Tag erwischt.
Erst als Jannick Green den unglücklich agierenden Landin kurz vor der Halbzeit ablöste und ein technischer Fehler der Ungarn dazu kam, ermöglichte dieses den Dänen die knappe Halbzeitführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien es, als wollten beide Mannschaften da weiter machen, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Doch nach einiger Zeit mussten beide Mannschaften dem hohen Tempo aus Halbzeit Eins Tribut zollen.

In der 40. Minute sah Dänemarks Top-Star Mikkel Hansen nach der dritten Zeitstrafe „Rot“, aber die Ungarn konnten daraus kein Profit schlagen – im Gegenteil. Obwohl Torhüter Mikler nun stärker wurde, häuften sich die eigenen Fehler. Die Dänen konnten nun ihre ganze Klasse ausspielen und einen souveränen Sieg einfahren.

Bester Torschütze bei den Dänen war Ramus Lauge mit 7 Toren, bei Ungarn war Mate Lekai 5 mal erfolgreich.

 

Ergebnisdienst Pokal

05.05.2018 00:00
DHB-Pokal, Halbfinale
  
TSV Hannover-Burgdorf - HSG Wetzlar 0 : 0
  
Rhein-Neckar Löwen - SC Magdeburg 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 25.04.2018 04:50:53
Legende: ungespielt laufend gespielt