EM-Tag 8: Deutschland mit Mühe, Dänemark top

(Foto: Sascha Klahn)

Europameisterschaft
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Am heutigen Freitag standen zwei Spiele der Hauptgruppe II auf dem Programm. Dabei traf Deutschland auf Tschechien, während Slowenien sich mit Dänemark messen musste.

Deutschland - Tschechien 22:19 (9:10)

Man merkte der deutschen Mannschaft von Beginn an den Druck des Gewinnenmüssens an. Das DHB-Team agierte wie zuvor in den letzten Gruppenspielen nervös, was sich vor allem in den Angriffsbemühungen bemerkbar machte. Fehlversuche und Ballverluste waren die Folge. Dank gutem Abwehrverhalten und einem hervorragend haltenden Silvio Heinevetter gelang trotzdem eine 7:5-Führung (15.). Dann häuften sich wieder die Fehler im deutschen Angriffsspiel und Tschechien konnte zum 7:8 vorlegen (19.). Bis zum Halbzeitpfiff gelang es Deutschland nicht, dem Spiel eine Wende zu geben, so dass Tschechien diesen Ein-Tore-Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen (8:9).

Nach Wiederanpfiff schien es, als hatte die DHB-Auswahl mehr Struktur im Spiel. In der 33. Minute war der Ausgleich durch Philipp Weber erreicht (11:11), doch die Hoffnung währte nur kurz. Tschechien konnte wieder vorlegen (12:14/38.) und blieb danach immer knapp in Front. Beim Stand von 16:18 (48.) kam Andreas Wolff in den Kasten und konnte sich gleich mehrfach auszeichnen. Tschechien scheiterte mehrfach nicht nur an Wolff, sondern auch an sich selbst. In der 52. Minute war der Ausgleich durch Uwe Gensheimer hergestellt (18:18). Tschechien hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen, blieb 11 Minuten ohne Torerfolg und musste am Ende eine 19:22-Niederlage hinnehmen.

Bester deutscher Werfer war Steffen Fäth (s. Foto) mit 8 Toren. Er wurde auch als Spieler der Partie ausgezeichnet.

Im zweiten Spiel der Hauptgruppe II standen sich am Abend Slowenien und Dänemark gegenüber.

Slowenien – Dänemark 28:31 (14:16)

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Das erste Tor der Partie erzielten die Dänen durch Peter Balling. Slowenien kann aber direkt durch Zarabec ausgleichen. Danach legte Dänemark immer ein, zwei Tore vor, ehe es in der 11. Minute (5:5) wieder unentschieden stand. Beide Teams trafen in schöner Regelmäßigkeit, in der 22. Minute gab es die erste Führung der Slowenen (12:11). Diese hatte aber nicht lange Bestand, Dänemark legte nach und ging mit 16:14 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel hielt Dänemark die Slowenen auf Abstand und hatte in der 45. Minute erstmals eine 3-Tore-Führung herausgespielt (24:21). Slowenien steckte nicht auf und war in Minute 51 wieder auf einen Treffer heran. Die Dänen ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und brachten die Partie unterstützt durch zwei Fehler von Sloweniens Spielmacher Zarabec sicher nach Hause.

Herausragend bei Dänemark die Leistung der Außenspieler Lasse Svan (11 Tore) und Casper Mortensen (6 Tore)

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27.05.2018 15:15
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Letzte Aktualisierung: 27.05.2018 19:40:13
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