EM-Tag 11: Frankreich und Schweden werden Favoritenrolle gerecht

(Foto: Ingrid Anderson-Jensen)

Europameisterschaft
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Am heutigen Montag standen zwei Spiele der Hauptgruppe I auf dem Programm. Serbien forderte Frankreich und Schweden traf auf Weißrussland.

Serbien - Frankreich 30:39 (12:19)

Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, da griffen die dänischen Schiedsrichter Gjeding und Hansen zur Roten Karte, Serbiens Mijaijlo Marsenic hatte mit seinem Arm ins Gesicht von Kentin Mahe gelangt. Die Überzahlsituation konnte Frankreich nutzten und Nikola Karabatic glich zum 1:1 aus. Torhüter Vincent Gerard erhöhte mit einem Wurf ins leere Tor.
Die Franzosen legten auf 4:2 vor, doch die Serben kamen zurück ins Spiel und gingen mit 4:5 in Führung. Doch Frankreich konnte das Blatt wieder wenden und ging selbst erneut in Führung - 10:7 (17.). Torhüter Gerard musste kurze Zeit später verletzt seinen Platz für Dumoulin räumen. Eine achtminütige Torflaute der Serben sorgte schon vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse und so gelang den Franzosen ein 19:12-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel hatte Frankreich das Spiel jederzeit im Griff und hielt die Serben konstant auf 7 Tore Abstand. Frankreichs Coach Didier Dinart (s. Foto) konnte seine Stammkräfte schon schonen, ohne dass der Sieg in Gefahr geriet. Im Gegenteil – Frankreich konnte die komfortable Führung noch ausbauen und verbuchte letztendlich mit 39:30 einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg.

Beste Schützen der Franzosen waren Luka Karabatic und Raphael Caucheteux mit je sieben Treffen , bei den Serben trafen Nemanja Zelenovic (7) und Petar Nenadic (6) am häufigsten.

Im zweiten Spiel der Hauptgruppe I standen sich am Abend Schweden und Weißrussland gegenüber.

Schweden – Weißrussland 29:20 (16:11)

Von Beginn an legten beide Teams los wie die Feuerwehr, konnten aber ihre Angriffe nicht alle im Tor des Gegners unterbringen. Schweden war etwas treffsicherer und konnte nach 8 Minuten erstmals eine 3-Tore-Führung erzielen (5:2). Durch eigene Ballverluste sowie einen stark haltenden Andreas Palicka im schwedischen Tor gelang es den Weißrussen nicht den Abstand zu verkürzen. Die Schweden konnten von den Fehlern des Gegners profitieren und zogen bis zur Pause auf 16:11 davon.

Nach dem Seitenwechsel kam Weißrussland zunächst besser ins Spiel und konnte zwei Treffer in Folge erzielen. Aber die Freude hielt nicht lange an, Schweden fand den Rhythmus wieder und lag in der 40. Minute erstmals mit 6 Toren vorn (21:15). Auch eine Auszeit der Weißrussen brachte keinen Erfolg. Weil auch Palicka an seine hervorragende Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen konnte, gelang es den Schweden, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Weißrussland gab zwar nicht auf, musste sich am Ende dann doch mit 20:29 geschlagen geben. Schweden wahrte damit die Chance auf das Halbfinale.

Spieler des Spiels wurde Schwedens Torhüter Andreas Palicka

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